Dennis O’Neil

Pinguins Gift gegen Frauen

DC Comics

Titel: The Monkey Trap (Fables: Part I) (dt. Fabeln/Affenfalle)

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Klaus Janson

Erschienen: 1988 (Detective Comics Annual #1), Paperback 2018 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 2); dt. Hethke 1990 (Batman Sonderband 8)


„I’m one of the freest men on earth.“ (Batman)

Die Geschichte beginnt im Jahr 1895 in der Mandschurei, als China gerade den Krieg gegen Japan verloren hat. Zwei Feinde stehen sich gegenüber: ein Chinese und ein Japaner beim Duell. Der Chinese stirbt, der Japaner ehrt ihn, indem er eine Aufgabe für ihn übernimmt. Fast hundert Jahre später bricht er (O-Sensei) mit Lady Shiva auf, um Batman aufzusuchen. Mit Hilfe von The Question (dem Mann ohne Gesicht) vereinbaren sie ein Treffen, um dem Helden ein Geschenk zu überreichen: eine Parabel über eine Affenfalle. Batman ist der Affe, der sich in die Falle locken lässt.

Derweil schickt Ra’s al Ghul seine Tochter Talia los, um sich in einer Angelegenheit mit dem Pinguin zu kümmern. Der macht nämlich ein Geschäft mit einem abtrünnigen Ra’s-Anhänger, der ihm eine Droge verkauft, die nur für Frauen und Kinder tödlich ist. Auch sonst ist der Pinguin ein echter Drecksack, lässt seine beiden Raubvögel seinen Geschäftspartner zerhacken und will dann die Stadt erpressen …

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Hommage an Gothams Architekten

Batman #474, Legends of the Dark Knight #27, Detective Comics #641

DC Comics

Titel: Destroyer

Autor/Zeichner: Alan Grant, Dennis O’Neil/Norm Breyfogle, Chris Sprouse, Jim Aparo

Erschienen: 1992 (Batman #474, Legends of the Dark Knight #27, Detective Comics #641), Paperback 2023 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 7)


Im Gotham wird ein leerstehendes Gebäude in die Luft gejagt – illegal. Kurz darauf ein weiteres, diesmal werden aber zwei Menschen getötet, die sich in der Nähe aufhalten. Als Batman im Archiv der Wayne Foundation recherchiert, legt der Zerstörer auch dort eine Bombe …

Verantwortlich ist Andre Sinclair, ein ehemaliger Architekturstudent und Navy-SEAL, der sich für die extravagante Architektur von Cyrus Pinkney begeistert und sehr an Bausünden stört, die die Sicht auf die Gebäude seines Idols versperren und das Stadtbild verschandeln.

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Legends of the Dark Knight: Vows

DC Comics

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Michael Netzer

Erschienen: 1992 (Batman: Legends of the Dark Knight Annual #2)


„I can’t afford love.“ (James Gordon)

Commissioner James Gordon will seine Kollegin Sarah Essen heiraten. Die erste Ehe mit Barbara ist gescheitert, jetzt versucht er noch mal sein Glück. Doch gerade als die beiden ein Brautkleid aussuchen, bringt das Unglück: Der korrupte Ex-Cop Arnold Flass taucht mit einem Komplizen auf, bedroht die beiden mit Waffen, schlägt Sarah, verprügelt Gordon und enthüllt ihm: Flass hält Gordons Sohn James gefangen. Wenn der Commissioner nicht aufhört, gegen den korrupten Richter Liptic zu ermitteln, der für das Amt des Bürgermeisters kandidiert, bringt Flass das Kind um.

Flass (der für einen maskierten Schurken namens Mr. Gleam arbeitet) steckt den kleinen James in einen Sack, hängt den Sack über eine stillgelegte Brücke und baut einen Bewegungsmelder ein. Wenn sich jemand der Brücke nähert, stürzt der Junge ins Wasser und ertrinkt. Während Sarah im Brautkleid ermittelt, will Gordon die Hochzeit absagen, seinen Job kündigen und endlich beenden, was er vor Jahren begonnen hat: Flass umbringen. Doch dann kommt Batman ins Spiel …

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Legends of the Dark Knight: Duel

DC Comics

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Jim Aparo u.a.

Erschienen: 1991 (Legends of the Dark Knight Annual #1)


Batman schleppt sich durch die verschneiten Berge, irgendwo in Korea, er trägt einen Sack mit sich herum. Mit Mühe kommt er in ein Kloster, in dem er bereits als 20-Jähriger gelernt hat. Batman weiß selbst nicht, weshalb er da ist. Ein Mönch erklärt ihm, er habe die Wahl: Entweder er verlässt seinen Pfad und findet Frieden oder er nimmt sein Schicksal an und geht weiter als je zuvor.

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Batman gegen Landminen

DC Comics

Titel: Death of Innocents – The Horror of Landmines

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Joe Staton

Erschienen: 1996 (One-Shot)


Ein Mitarbeiter von Waynecorp fährt mit seiner kleinen Tochter und ihrer Freundin durch das fiktive Land Kravia, das Auto wird von einer Landmine zerstört, der Vater stirbt, die Mädchen werden vermisst. Die Mutter macht Bruce Wayne Vorwürfe, für den Unfall mitverantwortlich zu sein. Batman fühlt sich verpflichtet, in das Land zu reisen und nach dem Mädchen zu suchen. Doch das ist schwierig, denn das Land ist von politischen Unruhen zerrüttet, Rebellen kämpfen gegen die Regierung, und überall liegen Minen, die ein Vorankommen selbst für Batman fast unmöglich machen. Wie gut, wenn man sich durch Bäume schwingen kann – doch das bedeutet keineswegs Sicherheit.

Death of Innocents ist schonungslos und rau inszeniert, bis in die letzte Konsequenz brutal. Selbst ein Superheld wie Batman stößt bei dieser Grausamkeit an seine Grenzen. Batman wird so wütend, dass er aus der Rolle fällt und das Magazin eines Maschinengewehrs leerschießt. Die Ohnmacht gegenüber der Grausamkeit wird spürbar.

Landminen: Geächtet und massenweise im Einsatz

Mit dieser Story legte DC Mitte der 90er einen engagierten Kampagnencomic vor, um die Plage von Landminen anzuprangern, begleitet von einem ausführlichen Vor- und Nachwort von Experten. Damals begann eine Kampagne zur allgemeinen Ächtung und Verbot dieser Waffen, denn sie richteten sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung und meist waren es Kinder, die ihnen zum Opfer fielen. Ein Jahr später, 1997, wurde die Ottawa-Konvention über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und über deren Vernichtung unterzeichnet, 1999 trat sie in Kraft – allerdings nicht in Ländern wie China, Indien, USA und Russland.

Heute gibt es Schätzungen zufolge weltweit zwischen 80 und 100 Millionen nicht geräumte Landminen. Laut Bundesregierung werden jeden Monat etwa 2000 Menschen durch Minen verletzt oder getötet. Allein in Syrien sollen 300.000 Minen und Blindgänger verstreut sein. Auch im Krieg gegen die Ukraine werden Landminen eingesetzt. Laut UN wurden seit der russischen Invasion mehr als 740 Zivilisten von Minen verletzt oder getötet. Die Tagesschau berichtet:

„Bereits vor dem russischen Angriffskrieg war die Ukraine eines der am stärksten mit Minen belasteten Länder der Welt. Seit dem Krieg hat sich die Zahl der verminten Flächen demnach verzehnfacht und nimmt nun 30 Prozent oder rund 180.000 Quadratkilometer der Landesfläche ein – ein Gebiet von der Größe des US-Bundesstaates Florida.“

Die Räumung dürfte Jahrzehnte dauern. Bis dahin werden Landminen wohl noch viel Leid und Tod anrichten.

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Superman gegen Flash: Das dritte Rennen

Titel: Superman and the Flash: Race to Save the Universe/Race to Save Time

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Dick Dillin

Erschienen: 1970 (World’s Finest #198-199), Paperback 2005 (Superman vs Flash), dt. Panini 2006


„It is insane..! It is ludicrous..! And, yes — it is comical!“

Das erste Rennen ging um die Welt, das zweite durch die Galaxis – und beide endeten mit einem Unentschieden. Aber wer ist denn nun der schnellste Mann der Welt? Superman oder Flash? Jetzt wollen wir es endlich wissen – und das Cover verspricht: Diesmal MUSS es einen Sieger geben. Wir verlassen uns drauf. Also los …

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Batman und Green Arrow verhindern eine Pandemie

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DC Comics

Titel: Batman/Green Arrow: The Poison Tomorrow

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Michael Netzer

Erschienen: 1992 (One-shot)


Batman hält den Mediziner Dr. Parsons vom Randalieren ab. Da taucht Green Arrow auf und teilt ihm mit, dass vor zwei Tagen dieser Irre seine Freundin Dinah (Black Canary) gebissen hat. Parsons hat eine ansteckende Krankheit, die Ausschlag verursacht und tödlich enden kann – und angeblich auch das Gegenmittel dafür.

Die Krankheit hat ihm Poison Ivy eingebrockt, die ein laufender Giftcocktail ist. Ein Pharmaunternehmer namens Fenn hat sich mit ihr verbündet, um die ganze Welt zu infizieren und dann mit dem Impfstoff noch reicher zu werden, weil 500 Millionen Dollar offenbar zum Leben nicht genügen. Doch Ivy hat ihre eigene Agenda …

Poison Ivy als böse Verführerin

Zugegeben: Beim ersten Lesen vor ein paar Jahren war ich nicht angetan von dieser Geschichte. Ich habe sie nicht mal für besprechenswert gehalten. Und ein Meisterwerk ist sie sicher nicht. Aber beim zweiten Lesen (und geringen Erwartungen) hatte ich meinen Spaß an den kleinen Seitenhieben von Green Arrow gegen Batman (etwa ob er nie seine Maske auszieht oder nicht den Fahrstuhl benutzt), an den dynamischen Zeichnungen sowie an Batmans Teufelshörnern und seinem eigenwilligen Cape, das an William-Blake-Gemälde erinnert.

Außerdem gibt es noch Anzüglichkeiten, die so eindeutig zweideutig sind, dass sie nichts mehr der Phantasie überlassen, wie man hier sehen kann:

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Poison Ivy in eindeutiger Position. (DC Comics)

Wer hier Sexismus schreit, verkennt, dass hier die Grenzen des Comics Codes ausgereizt wurden, der damals immer noch galt. The Poison Tomorrow ist ein Comic für Erwachsene. Poison Ivy erscheint hier als besonders böse Verfüherin, die sich als neue Eva eines neuen Garten Eden erträumt, sobald sie die zerstörerischen Menschen beseitigt hat – oder dafür gesorgt hat, dass sie sich gegenseitig auslöschen. Sie macht selbst vor Kindern nicht Halt.

Auch wenn die Realität natürlich weit entfernt ist von dieser überzogenen Fiktion, passt diese Geschichte gut in die Gegenwart, in der Pharmakonzerne verhindern, dass Impfdosen an arme Länder verschenkt werden, um ihre Profite zu steigern.

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Stern über Gotham

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DC Comics

Titel: Wanted: Santa Claus — Dead Or Alive!

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Frank Miller

Erschienen: 1980 (DC Special Series #21: Super-Star Holiday Special), Nachdruck in: Christmas with the Super-Heroes #1 (1988)


Von der großen Weihnachtskrippe in Gotham wurde der Stern gestohlen. Doch Batman hat gerade Besseres zu tun, als sich um solche Trivialitäten zu kümmern. Er jagt lieber Verbrecher. Zunächst crasht er die Weihnachtsparty eines Gangsters (Matty Lasko), um ihn nach einem Boot im Hafen auszufragen. Er hat es dort für einen ehemaligen Zellengenossen, Boomer Katz, hingesetzt. Offenbar für eine Flucht.

Batman verkleidet sich als Obdachloser und findet heraus: Boomer hat einen Job als Weihnachtsmann im Kaufhaus gefunden. Aber nur, um den Laden mit seiner Bande zu plündern. Nach dem Ende seiner Schicht meldet sich Boomers Gewissen und er will wieder ein guter Mensch sein. Leider sehen das seine Komplizen anders. Sie brechen ein und schießen Boomer in die Schulter.

Batman hört das draußen und eilt zur Hilfe. Einmal durchs Schaufenster gesprungen, prügelt er drauflos und wirft mit Mini-Tannenbäumen, was sich als wirkungsvoll erweist. Doch Boomer und ein anderer kommen davon. Batman ist ahnungslos, wo sie hin sein könnten, da sieht er plötzlich einen Stern leuchten – an der Stelle, wo er in der Weihnachtskrippe sein sollte. Und der Stern weist ihm den Weg zu dem Ganoven, der Boomer eine Waffe an den Kopf hält. Ein Schlag ins Gesicht und die Geiselnahme ist erledigt. Vielleicht, weil der Stern den Schuft geblendet hat? Wer weiß. Der Stern verschwindet jedenfalls so schnell wie er aufgetaucht ist. Wohin? Nach Hause, sagt Batman.

Übrigens: Ja, ihr habt richtig gelesen: Diese Geschichte wurde gezeichnet von Frank Miller (The Dark Knight Returns/Year One)!

>> Batman zu Weihnachten


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Batman gegen Liebeswahn

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DC Comics

Titel: Paint a Picture of Peril

Autor/Zeichner: Dennis O’Neill/Neal Adams

Erschienen: 1970 (Detective Comics #397), Paperback 2013 (Batman Illustrated by Neal Adams Vol. 2), 2019 (Batman by Neal Adams: Book Two)


Am Hafen findet ein Festival statt. Bruce Wayne stiftet eine Kunstausstellung. Da steigen nachts vier Taucher aus dem Wasser, um ein Bild zu stehlen. Batman versucht, sie aufzuhalten, fängt sich dabei aber eine Harpune ein, weil er auch einfach nur blöd in der Gegend rumsteht statt auszuweichen. Er dachte wohl, seine erschreckende Präsenz würde reichen.

Nachdem er sich zu Hause selbst ärztlich versorgt hat, verfolgt Batman die Spur, die zum Millionär Orson Payne führt, der zurückgezogen in einem Schloss lebt, seit seine Verlobte, die Opernsängerin Caterina Valance, verschwunden ist. Die Spur sind glühende Algen, hervorgerufen von Radioaktivität. Nur fürs Protokoll: Radioaktive Strahlung glüht nicht, aber da Batman alles kann, kann er sie halt auch glühen sehen.

Besessener Kunstsammler

Orson Payne erinnert nicht nur an einen anderen bekannten Orson, nämlich Welles, er hat auch eine Kunstsammlung angelegt, die an Charles Foster Kane aus dem Film Citizen Kane erinnert, nur mit dem Unterschied, dass Payne alles sammelt, was wie seine geliebte Caterina aussieht. Daher auch der jüngste Kunstdiebstahl: Niemand wollte ihm das Bild verkaufen.

Als Batman ihn konfrontiert, lässt Payne ihn in einer Falltür verschwinden, aber bevor ein riesiger Steinklotz auf ihn fällt, kann er sich befreien. Dann löst sich das Problem fast von selbst: Payne wird wahnsinnig, sieht Gespenster und folgt dem halluzinierten Geist seiner Caterina über die Balkonbrüstung. Leider spoilert das Cover diesen Moment. Batman kann Payne retten.

Am Ende stellt sich heraus: Caterina ist nun Bruce Waynes Haushälterin. Sie singt zwar nicht mehr Opern, aber immerhin ist sie frei, sagt sie. Von Payne zu Wayne also, von einem exzentrischen Einsiedler zum anderen. Eine seltsame Art, sich von einem Liebhaber loszumachen, aber Emanzipation muss jede für sich selbst definieren.

>> Batman 1970-1979

Unsterblich, wahnsinnig oder tot

detective-395

DC Comics

Titel: The Secret of the Waiting Graves

Autor/Zeichner: Dennis O’Neill/Neal Adams

Erschienen: 1970 (Detective Comics #395), Paperback 2013 (Batman Illustrated by Neal Adams Vol. 2), 2019 (Batman by Neal Adams: Book Two)


Unsterblichkeit oder sofortiger Tod – eine interessante Wahl, die die Frau mit dem Falken und den Wölfen Batman da auf dem Cover unterbreitet. Wie kommt’s? Und wie wird Batman sich entscheiden? In der Story hat er diese Wahl zwar nicht, aber da hier Dennis O’Neill und Neal Adams erstmals zusammenarbeiten, schauen wir trotzdem mal rein.

Die Geschichte spielt in Mexiko. Bruce Wayne ist eingeladen zu einem Fest bei Dolores und Juan Muerto. Der Name ist Programm. Denn kaum sind die Gäste zu einer Fahrt in Heißluftballons gestartet, machen sich Falken über einen her, sodass der Mann im Korb in die Tiefe stürzt. Als hätte Bruce es geahnt, fliegt er nicht mit, sondern springt im Batman-Kostüm genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort herbei, um den Mann zu retten und ins Wasser zu stoßen.

Muertos lernen Sterben

Als sich Bruce wieder in die Party stürzt und mit der Gastgeberin tanzt, wird auf den eben geretteten Mann (Valdes) geschossen. (Übrigens scheint es niemanden zu kümmern, dass er gerade einen Sturz ins Wasser überlebt hat.) Batman hält die Attentäter auf, wird aber von zwei Wölfen in die Flucht geschlagen. Hinter den Attentaten stecken die Muertos – was auch kein Wunder ist bei dem Namen.

Das Paar führt Valdes in eine Höhle mit Blumen, die unsterblich, aber wahnsinnig machen. Valdes entpuppt sich als Agent der Regierung und will die beiden festnehmen. Sie schlagen ihn K.O., dann auch den dazuspringenden Batman, der von den Blumen Halluzinationen bekommt. Natürlich wird er nicht demaskiert, soll er ruhig in seiner Verkleidung sterben, wenn ihn die Falken auffressen – auch die fiesesten Schurken mögen einen würdigen Tod. Aber müssten die Blumen, die angeblich auch unsterblich machen, den Tod nicht verhindern?

Wir werden es nie erfahren, denn Batman befreit sich und entkommt, indem er die Tiere schwer misshandelt, dann fackelt er auch noch die Blumen ab. Die Muertos werden dann plötzlich sehr schnell älter und ihrem Namen endlich gerecht. Bequemerweise purzeln sie direkt in ihre offenen Gräber, die Grabsteine stehen samt Inschrift schon da, als würden sie sie erwarten. Batman muss nur noch das Todesjahr dazuschreiben. Zum Glück hat er Fingerfarbe dabei.

Und wieder stellen wir fest: Batman tötet zwar nicht, aber er hilft trotzdem gern nach.

>> Batman 1970-1979