Comic

Superman im Sezessionskrieg

DC Comics

Titel: Superman: A Nation Divided

Autor/Zeichner: Roger Stern/Eduardo Barreto

Erschienen: 1998 (One-Shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Was wäre, wenn Superman 1843 auf der Erde gelandet wäre und im US-Bürgerkrieg mitgekämpft hätte? Also genauer gesagt: auf der Seite der Unionsstaaten! Den Guten! Gegen Sklaverei! (Zum Glück!) Dann wäre dieser Krieg genauso ausgegangen. Nur eben viel schneller. Und er hätte Präsident Abraham Lincoln vor dem Attentat gerettet. Aber abgesehen davon ziemlich unnötig? Nicht ganz.

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Batman und Green Lantern als Glücksritter

DC Comics

Titel: Batman & Green Lantern: The Lords of Luck (dt. Die Herren des Glücks/Das Buch des Schicksals)

Autor/Zeichner: Mark Waid/George Pérez

Erschienen: 2007 (The Brave and the Bold #1-6), Paperback 2008/2024; dt. Panini 2008 (100% DC #13), Eaglemoss 2015


Green Lantern (Hal Jordan) findet im Weltall in Erdnähe die Leiche eines Mannes, gestorben an einer Schusswunde. Er ruft den besten Detektiv der Welt an, doch der hat exakt die gleiche Leiche bei sich in der Batcave. Dann taucht plötzlich ein gelbes Riesenmonster auf. Die Spur führt nach Las Vegas, wo eine Casino-Chefin versucht, ein mysteriöses „Buch des Schicksals“ abzufackeln und dabei das ganze Haus in Brand setzt. Dort sind auch die zwei Aliens, Atum und Neferto. Sie haben den Haruspex bei sich, eine Waffe, mit der das Unmögliche möglich wird. Die beiden trennen sich im Kampf, einer haut mit der Waffe ab, der andere mit dem Buch, in dem alles steht, was war, ist oder sein wird – die ultimative Macht. Batman und Green Lantern trennen sich, um beides zurückzuholen.

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Superman gegen Hulk

DC Comics/Marvel

Titel: The Incredible Hulk vs. Superman

Autor/Zeichner: Roger Stern/Steve Rude

Erschienen: 1999 (One-shot), Hardcover 2024 (DC Versus Marvel Omnibus); dt. Panini 2001


Es ist schon seltsam, dass es erst so spät zu dieser Konfrontation kam. Nach einem Kampf zwischen Superman und Spider-Man, dem ersten DC-Marvel-Crossover, ließ man ausgerechnet Batman gegen den Hulk antreten – ungleicher könnten Gegner nicht sein. (Aber es gelang sehr gut!) Erst 1996, im Event DC versus Marvel, kam es zu einer Schlägerei zwischen Superman und Hulk, die allerdings nach nur vier Seiten beendet war. Superman gewann.

Drei Jahre später kam es zur Revanche, diesmal auf 52 Seiten. Das Cover verspricht eine Schlacht der Titanen, doch die Geschichte löst das Versprechen kaum ein. Statt keine Zeit zu verschwenden und direkt mit Action einzusteigen, beginnen wir mit einer Rahmenhandlung: Lois Lane schaut eine TV-Sendung über den Hulk, dann werden in aller Kürze noch einmal die Origins der beiden Helden rekapituliert, bevor wir in die Vergangenheit versetzt werden. Wir befinden uns in einer sonderbaren Retro-Zeit, die in Hulks Frühzeit in den 60ern zu spielen scheint, wo es zwar PCs gibt, aber Clark Kent seine Artikel trotzdem auf einer Schreibmaschine tippt.

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Das Ende des Spook

Cover von Brian Bolland und Andy Kubert (DC Comics)

Titel: Scared Straight/Wonderboys

Autor/Zeichner: Scott Beatty, Grant Morrison/Roger Robinson, Andy Kubert

Erschienen: 2003/2006 (Gotham Knights #46, Batman #657)


„Some prisons are inescapable.“

Acht Jahre lang saß Val Kaliban alias Spook, der eigentlich Valentin Kalibanicz heißt, im Blackgate-Hochsicherheitsgefängnis. Ein Musterinsasse, der nicht einmal während des Bebens versuchte, auszubrechen. Nun kommt er auf Bewährung raus, lebt in einem Wohnheim für Ex-Häftlinge. Er scheint rehabilitiert, will auf keinen Fall wieder in den Knast zurück. Doch schon bald zeigt sich eine aggressive Seite, als ihn ein Mitbewohner mit seinem Kaugummi aufregt. Und kurz darauf hypnotisiert er einen Bankangestellten, ihm mehr Geld herauszugeben, als ihm zusteht.

Nightwing und Robin, die ihm auf den Fersen sind, bringen ihn dazu, das Geld zurückzugeben. Dann will ihn auch noch KGBeast rekrutieren. Batgirl (Cassandra Cain) kommt dazwischen. Schließlich tut er so, als würde er einen Laden überfallen und lässt sich wieder festnehmen.

Hat erst das Misstrauen der Bat-Family ihn dazu gebracht? Batman sieht es gelassen: Sie hätten ihm nur gezeigt, dass er noch nicht reif genug sei. Kalibanicz hingegen findet, dass Gotham City auch nur ein Knast ist, nur mit mehr Metall, Beton und Aufsehern.

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Legends of the Dark Knight: Spook

DC Comics

Autor/Zeichner: James Robinson/Paul Johnson

Erschienen: 1998 (Legends of the Dark Knight #102-104)


„There are no such things as ghosts.“

Bruce Wayne trifft sich mit sechs Unternehmern auf einem abgeschiedenen Anwesen im Schnee, um über ökologische Nachhaltigkeit zu sprechen. Manche sehen ihre Verantwortung für die Erde, andere wittern dahinter bloß das Geschäft. Doch kaum bricht die Dunkelheit herein, fällt der Strom aus und es gibt zwei Leichen. Batman greift ein, findet den Mörder, doch dann steht er vor einer gespenstartigen Gestalt, die zwar Schläge austeilt, aber sich nicht ergreifen lässt. Geister gibt es natürlich nicht. Oder etwa doch?

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Batman und der Spook: Teil 2

DC Comics

Der Spook (Val Kaliban) ist eigentlich nur ein Trickbetrüger, der mal Verbrecher gegen Geld aus dem Knast holen wollte und Batman mit Illusionen täuschte. Er landete dann selbst in dem Knast, den er einst mithalf zu bauen. Drei Jahre später kehrt er zurück, um es direkt auf Batman abzusehen (Batman #276, 1976).

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Batman und der Spook: Teil 1

DC Comics

Titel: The Spook That Stalked Batman/The Spook Strikes Again/The Spook’s Master Stroke

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick

Erschienen: 1973 (Detective Comics #434-435, Batman #252), dt. Ehapa 1975 (Batman Superband 2)


„Now I’m being spooked by the spook!“ (Batman)

Ihn halten weder Fesseln noch Mauern, er kommt und geht, wie es ihm beliebt – der Spook. Der Schurke mit grüner Kapuze, der sich als Geist ausgibt, hatte seinen ersten Auftritt im Jahre 1973, und hielt Batman für drei Ausgaben in Atem.

Zunächst taucht er in Gothams neuen Hochsicherheitsgefängnis auf. Er erscheint in der Zelle des verurteilten Gangsterbosses „Big Turk“ Ramis und bietet ihm an, ihm bei der Flucht zu helfen. Zuvor hatte Ramis bereits seine Versicherung abgelehnt, nun verdoppelt sich der Preis. Der Spook bringt ihn raus und verschwindet in einer Rauchwolke, nicht jedoch ohne in der Zelle eine Puppe von sich als Zeichen zu hinterlassen – immer diese eitlen Fatzken!

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Superman trifft die Fantastic Four

Cover von Alex Ross (DC/Marvel)

Titel: Superman/Fantastic Four (dt. Superman / Die fantastischen Vier)

Autor/Zeichner: Dan Jurgens

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2003 (DC/Marvel Crossover Classics Vol. 4), Hardcover 2024 (DC Versus Marvel Omnibus); dt. Dino 1999 (DC gegen Marvel #29)


Superman und die Fantastic Four sind eigentlich völlige Gegensätze. Hier der Ur-Superhelden-Übervater, da die dysfunktionale Familie. Hier die eindimensionale Ikone aus dem Golden Age, da die neue Art zweidimensionaler Helden aus dem Silver Age. Oder einfach: Hier DC, dort Marvel – zwei im Grunde unvereinbare Comickulturen.

Doch Dan Jurgens findet eine ganz einfache Methode, die beiden Sphären zu vereinen: Galactus. Kal-Els Vater Jor-El erklärt seinem Sohn: Der Weltenzerstörer und Erzfeind der FF hat einst Kryptons Untergang beschleunigt, um seine Energie aufzunehmen. Nun will er sich die Erde schnappen. Superman sucht (dank Access) die Parallelwelt von Marvel auf, um die FF um Hilfe zu bitten. Aber erst dadurch kommt es zu der brenzligen Lage.

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Batman gegen Nazis (Teil 8): JSA

DC Comics

Titel: JSA: The Liberty File

Autor/Zeichner: Dan Jolley, Tony Harris/Tony Harris, Ray Snyder

Erschienen: 2000 (Zweiteiler), Paperback 2004 (JSA: The Liberty Files)


„There is a super-man. And he’s a Nazi.“

Batman war im Golden Age nie Mitglied der Justice Society of America, die war eher den zweit- und drittrangigen Helden vorbehalten, von denen die meisten heute fast vergessen sind. In dieser Elseworld ist es anders. Hier nennt sich Bruce Wayne bloß „The Bat“ und verbündet sich mit „The Clock“ (Hourman) und „The Owl“ (Doctor Mid-Nite), um im Zweiten Weltkrieg die Nazis davon abzuhalten, ein Flugzeug zu bauen, das unsichtbar für den Radar ist. Damit könnten die Deutschen den Krieg gewinnen. Träger des Geheimnisses ist ein Schmuggler namens Jack the Grin (Joker), der aus der Gefangenschaft ausbricht und sich in Kairo versteckt. Doch dann wird alles noch komplizierter, als die Helden herausfinden, dass Hitler bereits eine ganz andere Geheimwaffe hat: einen wahren Übermenschen.

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Wer ist besser als der Riddler?

DC Comics

Titel: Riddles in the Dark

Autor/Zeichner: Cary Burkett/Don Newton

Erschienen: 1980 (Detective Comics #493), Hardcover 2011 (Tales of the Batman: Don Newton)


Auf einer Patrouille bei Nacht erwischt Batman einen Safeknacker in einem Haus. Doch der angeblich beste Detektiv der Welt erkennt nicht, dass dieser sich gar nicht rührt. Erst als er ihn stellen will, merkt er, dass es sich um eine Puppe handelt. Statt eines Gesichts trägt sie ein Fragezeichen, darunter ein Rätsel: „Why is a cook’s brain pan like an overwound clock?“ Klar ist erstmal nur, wer dahinter steckt …

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