Lex Luthor

Marvels „Spider-Man/Superman“ erscheint am 15. April

Wie schon berichtet, findet 50 Jahre nach dem ersten Superman-Spider-Man-Crossover ein neues statt – und das doppelt. Am 25. März 2026 soll DCs Superman/Spider-Man #1 erscheinen, nun hat Marvel sein Spider-Man/Superman #1 für den 15. April angekündigt. Die Hauptstory stammt von Autor Brad Meltzer (Identity Crisis) und dem Zeichner Pepe Larraz. Mit dabei sind auch die Erzschurken Lex Luthor und Norman Osborn.

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Superman gegen Shazam: Teil 4 – First Thunder

DC Comics

Titel: Superman/Shazam: First Thunder (dt. Erster Donner)

Autor/Zeichner: Judd Winick/Joshua Middleton

Erschienen: 2005-2006 (Miniserie #1-4), Paperback 2006; dt. Panini 2022 (Paperback), Eaglemoss 2016 (DC Comics Graphic Novel Collection 71)


Wie wir gesehen haben, war die Annäherung zwischen Superman und Captain Marvel (Shazam) eine langwierige Geschichte, die sich allmählich vollzog. Zuerst gab es nur ein Treffen auf dem Cover, dann ein eher inoffizielles in einer Story mit einem gewissen „Captain Thunder“, dann eine kurze Konfrontation in Justice League, bis es schließlich 1978 zum ersten großen Clash in einem Heft im Überformat kam.

Seitdem ist viel passiert und es gab mehrere Kämpfe und Kooperationen. 2005 wollte DC die Anfänge der beiden nochmal in Year-One-Manier nacherzählen, diesmal richtig. Das klappte allerdings nicht so gut.

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Superman: The Last Days Of Lex Luthor

DC Comics

Deutscher Titel: Superman: Die letzten Tage von Lex Luthor

Autor/Zeichner: Mark Waid/Bryan Hitch

Erschienen: 2023-2025 (Miniserie #1-3), Hardcover 2025 (DC Black Label); dt. Panini 2025


Lex Luthor greift mit einem Riesenroboter eine Insel an. Doch er bringt Millionen Leben nur in Gefahr, um Supermans Aufmerksamkeit zu erregen. Denn der Erzschurke ist tödlich erkrankt, selbst seine Mittel und sein Genie können ihm nicht helfen. Also bittet er seinen Erzfeind um Hilfe – vor aller Welt. Superman, der geschworen hat, alles Leben zu schützen, auch das von größenwahnsinnigen Mördern, verspricht, auch diesmal alles zu geben. Die Supersinne zeigen: Lex lügt nicht, es ist wirklich ernst.

Also bringt der Held den Schurken in die Festung der Einsamkeit, dann nach Kandor – doch selbst kryptonische Technologie kann nichts ausrichten. Dann geht es in die Phantomzone, wo General Zod angreift. Dann ins 31. Jahrhundert zu der Legion of Superheroes – doch auch Brainiac 5 ist ratlos. Dann weiter nach Themyscira, wo Wonder Woman ziemlich sauer wird – und nicht mal ihr pinker Heilstrahl kann Lex heilen. Und dann taucht man in die Tiefsee zu Lori Lemaris usw.

Superman lässt wirklich keine Möglichkeit aus. Der Rest folgt im Zeitraffer: Oa, Rann, New Genesis, Apokolips, Thanagar etc. Okay, nach 100 Seiten haben es auch die Letzten verstanden: Lex ist wirklich nicht zu helfen! Da offenbart sich der wahre Übeltäter: Es ist ein weiterer klassischer Schurke. Der Einzige, der sich mit Lex mesen kann …

ACHTUNG: SPOILER!

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Filmkritik: „Superman“ (2025)

Der Superman von Christopher Reeve und Richard Donner ist Fluch und Segen zugleich. Segen natürlich, weil es bis heute keinen besseren und sympathischeren im Film gibt, der Supermans Essenz einfängt. Fluch, weil 1978 anscheinend Maßstäbe gesetzt werden, von denen man bis heute nicht loszukommen scheint. Deshalb knüpfte Bryan Singer 2006 mit Superman Returns in sklavischer Verehrung an Superman II an und ignorierte Teil III und IV, allerdings mit mäßigem Erfolg, ohne Fortsetzung.

2013 machte Zack Snyder mit Henry Cavills Man of Steel eine radikale Kehrtwende, alles sollte ganz anders sein als bei Donner und Reeve – aber dadurch wurde es trist, farb- und humorlos. Dieser Superman ermordete seinen Gegner Zod, starb schon im zweiten Teil, ehe man mit ihm warm werden konnte, und musste für ein übereiltes World Building mit der Justice League herhalten, das man schnell wieder aufgab und sich lieber Wonder Woman, Shazam und Aquaman zuwandte.

Schon wieder Lex Luthor

Nun versucht also James Gunn sein Glück. Der Titel ist schlicht Superman, das Farbenfrohe kehrt zurück und auch der Humor. Man überspringt zum Glück die altbekannte Originstory, Superman ist seit drei Jahren etabliert und bekommt erstmals echte Schwierigkeiten. Natürlich mit Lex Luthor. Schon wieder. Wir hatten noch nie einen Brainiac-Film, wir haben weder Metallo noch Parasite auf der Leinwand gesehen, aber dafür kommt nun zum sechsten Mal der glatzköpfige Schurke, der nichts anderes will, als Superman fertigzumachen. Warum? Weil er ihn hasst. Den Grund dafür erfahren wir erst ganz am Ende.

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Superman gegen Terminator

DC Comics / Dark Horse

Titel: Superman vs. The Terminator: Death to the Future

Autor/Zeichner: Alan Grant/Steve Pugh

Erschienen: 2000 (Miniserie #1-4), Paperback 2000/2017 (DC Comics/Dark Horse Comics: Justice League Vol. 1), dt. Dino 2000 (DC Crossover #35/36)


Nach Aliens und Predator musste auch die dritte Science-Fiction-Film-Ikone der 80er und 90er auf Superman treffen: Terminator. Dabei ist das eigentlich für Superman nichts Besonderes, weil er ständig gegen irgendwelche Roboter kämpft, von Metallo bis zum Eradicator. Aber hier sind es eben Killer-Roboter aus der Zukunft, die die Menschheit versklavt haben. In Zeiten, wo die künstliche Intelligenz allmählich ihren Namen verdient, bekommt Skynet eine ganz neue Brisanz. Reine Science Fiction ist das Szenario jedenfalls nicht mehr …

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Wie Lex Luthor US-Präsident wurde

DC Comics

Titel: Superman: President Luthor

Autor/Zeichner: Jeph Loeb/Ed McGuinness u.a.

Erschienen: 2000/2001, Paperback 2018


„The… politics of our adopted world often defy any logic. Without logic we are left with chaos.“ (Martian Manhunter)

Im Jahr 2000 geschah das Unglaubwürdigste, was Superheldencomics je hervorgebracht haben: Mit Lex Luthor wurde erstmals ein Schurke Präsident der USA. 15 Jahre später holte die Realität die Fiktion ein und noch mal acht Jahre später wieder … Wie es im Fall von Lex dazu kommen konnte, wird in zwei Kurzgeschichtenanthologien und einigen Superman-Heften erzählt.

Zunächst: Warum hat Luthor das getan? Der Grund, der in „The Why“ nonverbal gezeigt wird, ist trivial. Nicht etwa, um die USA zu einem besseren Ort oder zu einer Diktatur zu machen, sondern aus demselben Grund wie alles andere: weil Luthor Superman hasst. Seine Kandidatur ist bloß eine weiterer Versuch, etwas seinen Erzfeind zu besiegen. Doch wofür es dazu der Präsidentschaft bedarf, wenn er als wohl reichster Mann der Welt genug Macht und  Mittel besitzen dürfte, wird nicht klar. Sein Unternehmen Lexcorp übergibt er Talia al Ghul, die sich unter dem nicht sehr kreativen Decknamen „Talia Head“ vor ihrem Vater Ra’s versteckt. Zuerst will sie nicht, dann aber überzeugt er sie, indem er einen Haufen Killer auf sie hetzt und dabei 17 Leichen in Kauf nimmt. Lex überzeugt sie von ihrer Sicherheit, indem er sie in Gefahr bringt? Diese Logik soll mal einer verstehen. Aber es wird noch wilder.

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Lex Luthor auf der Spur

DC Comics

Titel: Lex Luthor: The Unauthorized Biography (dt. Die unautorisierte Biographie)

Autor/Zeichner: James D. Hudnall/Eduardo Barreto

Erschienen: 1989 (One-shot), Paperback 2018 (Superman: President Luthor); dt. Hethke 1990 (Superman Album 2)


Clark Kent sitzt in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Mord am Reporterkollegen Peter Sands. Der hat zuletzt über Lex Luthors Leben recherchiert, um eine unautorisierte Biographie zu schreiebn. Sands hat für Aufsehen gesorgt und einige dunkle Geheimnisse aufgedeckt, etwa dass Luthor seine Eltern ermordet hat und es aussehen ließ wie ein Unfall. Sands ersuchte Clark Kent um Hilfe – kurz darauf wurde er ermordet.

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Supermans Sohn sorgt für Aufsehen

DC Comics

Titel: Son of Superman (dt. Sohn des Superman)

Autor/Zeichner: Howard Chaykin, David Tischman/J.H. Williams III

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2019/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 2); dt. Panini 2001 (DC Premium #3)


In einer alternativen Zukunft ist Superman seit Jahren spurlos verschwunden. Die verbliebenen Helden der JLA sind von der Regierung legitimiert und halten Recht und Ordnung aufrecht. Lois Lane hat eine zweite Karriere als Drehbuchautorin gemacht und ihren gemeinsamen Sohn Jon großgezogen. Nach einer Sonneneruption entwickelt der Teenager plötzlich Superkräfte wie der Vater und steigt in ein Superman-Kostüm. Das erregt nicht nur die Aufmerksamkeit von Lex Luthor, sondern auch der „Supermen“, einer Gruppe von Terroristen, angeführt von Pete Ross und Lana Lang, die in Superman-Kampfanzügen die Ordnung hinterfragen. Sie entführen Jon und brechen mit ihm in eine Bundeseinrichtung ein, um Superman zu befreien …

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Superman verloren im All

Panini Comics/DC Comics

Titel: Superman: Lost (dt. Der verlorene Held)

Autor/Zeichner: Christopher Priest/Carlo Pagulayan

Erschienen: 2023-2024 (Miniserie #1-10), Paperback 2024; dt. Panini 2024


Superman findet auf der Erde eine außerirdische Sonde, die ihn weit ins Weltall hinausbefördert. So weit, dass er selbst nicht weiß, wo er ist und wie er wieder zurückkommt. So beginnt eine Odyssee im Weltraum, bei der unser Held ziemlich hilflos wirkt und bei allen Wesen, auf die er stößt, nur wenig Hilfe bekommt. Zwanzig Jahre dauert die Irrfahrt, auch wenn auf der Erde – entgegen den Gesetzen der Physik – nur ein paar Stunden vergehen. Und als er wieder da ist, benimmt er sich seltsam, starrt apathisch vor sich hin. Lois weiß sich nicht zu helfen und wendet sich an Lex Luthor, doch der hat etwas Teuflisches ausgeheckt …

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Superman im Krieg der Welten

DC Comics

Titel: Superman: War of the Worlds (dt. Krieg der Welten)

Autor/Zeichner: Roy Thomas/Michael Lark

Erschienen: 1998 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1); dt. Panini 2002 (DC Showcase #3)


Die Idee ist simpel: Superman wird mit H.G. Wells‘ Roman Krieg der Welten (1895-1897) zusammengeworfen. Geschichten über Alien-Invasionen, die von Superman verhindert werden, gibt es viele, doch diese hier ist eine die wirkmächtige Urversion. Und was läge näher, als sie mit der Urversion von Superman zu verknüpfen?

Die Story spielt daher 1938. Supermans Vorgeschichte wird mit der Beobachtung der Erde durch die Marsianer enggeführt. Als Clark Kent erwachsen ist, landen die Aliens auf der Erde und Clark fährt mit Lois Lane zu einem der Orte. Kaum öffnet sich eine Luke, werden die ersten Menschen eingeäschert. Als ein Strahl Clark trifft, verbrennt seine Kleidung und darunter erscheint Supermans Kostüm.

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