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Die besten Action Comics

DC kehrt nach Rebirth mit seinen Traditionsserien Detective Comics und Action Comics zurück zur ursprünglichen Nummerierung. Das nimmt der Verlag zum Anlass, die zehn besten Ausgaben von Action Comics zusammen zu stellen. So viel sei verraten: das legendäre Heft Nummer eins (Supermans erster Auftritt von 1938) ist nicht auf Platz eins.

Eine Zusammenstellung der 25 wichtigsten Detective Comics hat Comicbookresources.com gepostet.

Nach Rebirth: Erster Einblick in Batman #1

In diesem Video erklärt der neue Batman-Autor Tom King, wie es nach dem DC Rebirth-Event und Batman Rebirth #1 für die Fledermaus weitergeht. Batman muss sich gegen zwei neue Superhelden behaupten, die dort eingreifen wollen, wo Batman scheitern würde. Genauer kann man sich die ersten fünf Seiten des Heftes bei Comicbookresources ansehen. Hier ein Variant Cover von Tim Sale:

DC Comics

DC Comics

Die neue Batman-Serie wird vom 15. Juni an alle zwei Wochen erscheinen.

Eine neue Vorschau auf die neue Detective Comics-Serie (mit Sprechblasen) gibt es bei Comicvine, ein Interview mit Autor James Tynion IV bei Newsarama.

A Monster in the Night

Die Fortsetzung des ultimativen Superhelden-Kampfspiels, Injustice 2, soll 2017 für PlayStation 4 und Xbox One erscheinen. Der Trailer dazu verspricht coole Rüstungen für Batman, Superman und Co. Und Supergirl. Selbst wer sich für das Game nicht interessiert, könnte an dem schön inszenierten Jeder-gegen-jeden-Video seine Freude haben.

Tell me, do you have insurance?

Wie Batman v Superman: Dawn of Justice hätte werden sollen, dazu gibt es viele Ideen, die sich auf einen Nenner bringen lassen können: besser. Wie der Film hätte enden können, ist in diesem HISHE-Video zu sehen – und dazu gibt es wie immer mehrere Vorschläge: Batman hätte Doomsday töten können, dann wäre uns Supermans Tod erspart geblieben. Die beiden hätten vielleicht zuerst miteinander reden sollen statt sich gleich zu bekriegen. Oder Flash hätte Bruce Wayne einfach vor den miesen Kritiken warnen können.

Die Leute von HISHE decken in gewohnt witziger Manier die vielen Plot Holes auf, aber mit über 8 Minuten Länge überziehen sie (gerade mit der Diner-Szene) etwas dieses sonst sehr kurzweilige Video. Zum Schluss wird es übertrieben albern. Für eine Parodie mag das in Ordnung sein. Erst recht wenn sie unterhaltsamer ist als die Vorlage.

Ein Trailer zu Batman: The Killing Joke

Die Film-Adaption von The Killing Joke feiert am 28. Juli in den USA Premiere und soll am 4. August in Deutschland auf Blu-ray erscheinen. Bei Amazon bekommt man eine Joker-Figur dazu. Hier schon mal ein Vorgeschmack mit dem ersten offiziellen Trailer. Eine Art Making-of gibt es hier.

Abrechnung mit Superman Returns

Erinnern wir uns, auch wenn wir es längst verdrängt haben: Vor Zack Snyders Katastrophenfilm Man of Steel gab es schon einen Versuch, Superman für das Kino des 21. Jahrhunderts neu zu erfinden: Superman Returns (2006) war nur ein halbherziges Reboot, weil es eine Fortsetzung von Superman II sein sollte – wenn auch 26 Jahre dazwischen lagen. Das Resultat war einer der ödesten, flachsten und uninspriertesten Superheldenfilme. Und dafür hat Bryan Singer seine X-Men sausen lassen … Shame on you. Der Honest Trailer entschädigt für die vertane Chance und verschwendete Zeit.

„We’re the bad guys“: Ein neuer Suicide Squad Trailer

Mehr Joker, mehr Batman, mehr Krawall und Remmidemmi. Der neue Sucide Squad Trailer bietet viele ungesehene Filmschnipsel, unterlegt von einem weiteren Glamrock-Schlager, diesmal „Ballroom Blitz“ von The Sweet (das erste Lied, das man im Trailer hört, ist „You Don’t Own Me“ von Grace). Am Anfang wird der Zweck der Truppe begründet: Es gibt sie für den Fall, dass jemand wie Superman einmal durchdreht. Nach dem Debakel von Batman v Superman: Dawn of Justice wird die Suicide Squad die Eingreiftruppe, um zu retten, was von diesem zerstörten DC-Filmuniversum noch übrig ist. Dass es mit einem solchen Film gelingt, ist aber durchaus zweifelhaft.

Derzeit werden noch weitere Szenen nachgedreht. Zunächst hieß es, um den Film spaßiger zu machen („more fun“), jetzt ist die Rede von Action, was natürlich auch Spaß bedeuten kann …

Erste Filmbilder aus The Killing Joke

The Killing Joke ist neben Frank Millers Epen das wichtigste Batman-Comic der 80er. Nach The Dark Knight Returns und Year One bekommt nun auch der Klassiker von Alan Moore und Brian Bolland eine Adaption als Animationsfilm. Im Juli 2016 soll er bei der San Diego Comic Con Premiere feiern. Jetzt gibt es erste Bilder daraus: In einem Video, das halb Trailer und halb Making-of ist, erklären die Macher wie Bruce Timm, welche Herausforderungen bei der Verfilmung zu bewältigen waren und wie man die Geschichte um Batgirl erweitert hat. Ein verständlicher Schritt, da in der Story Barbara Gordon vom Joker angeschossen wird und damit ihre Karriere als Superheldin endet. Außerdem sieht man die Synchronsprecher, die schon bei The Animated Series der 90er dabei waren, wieder bei der Arbeit: Kevin Conroy als Batman und Mark Hamill als Joker. Ein guter Grund, sich die Originalversion anzusehen.

Klar wird, dass die Filmbilder nicht an die Kraft von Brian Bollands ausdrucksstarkem Stil heranreichen – und wohl auch nicht heranreichen können. Für die Animation sind Vereinfachungen nötig, dadurch geht aber viel von dem Reiz des Comics verloren. Die Macher beteuern aber, dass inhaltlich keine Kompromisse gemacht werden sollen und der Film so drastisch sein soll wie seine Vorlage. Also wieder ein Batman-Zeichentrickfilm, der nichts für Kinder sein dürfte.

Meister bei der Arbeit: Jim Lee zeichnet Batman

Seien wir ehrlich: Comics sind bloß Druckfarbe auf Papier. Superhelden sind bloß zweidimensionale Bilder. Die Zeichnungen bloß ein paar Striche. Und doch schaffen es die Zeichner immer wieder, auf der flachen Ebene den Eindruck von Plastizität zu erzeugen, die Illusion, als wären die Helden lebendig, ja sogar super – larger than life. Wie einer dieser Künstler arbeitet, kann man in diesem Video sehen. Der große Jim Lee (Hush, All-Star Batman, Superman Unchained) hat sich beim Batman-Zeichnen über die Schulter schauen lassen. Und obwohl man jeden noch so profanen Arbeitsschritt mitverfolgen kann, könnte man meinen, wenn das Werk Gestalt annimmt, dass man hier Zeuge wahrer Magie wird. Wer mit Bleistift und Tusche solche Kunst zustande bringt, muss ein Zauberer sein.

(Editorische Notiz: Nach einem solchen Beitrag plagt mich das schlechte Gewissen, dass ich jüngst behauptet habe, man habe sich an Lees Stil sattgesehen. Schande über mich … Ich hoffe, der Meister verzeiht mir den Frevel.)

DC Rebirth: Neuerungen bei Batman und Superman

DC Comics

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Eine große Überraschung soll die Leser auf der letzten Seite des One-shots DC Universe Rebirth warten, der am 25. Mai erscheint und eine neue Ära für das Universum eröffnet. So berichtet es CBR. Dass die nicht nur mit optischen Veränderungen einhergeht, wie Supermans blauen Stiefeln, kann man sich denken. Superman kehrt zu seinem Status vor The New 52 zurück. Der „Lois & Clark“-Superman soll von da an der einzig wahre sein. Wonder Woman wird dafür mit einem „unvorstellbaren Verlust“ umgehen müssen.

Batman bleibt offenbar weitgehend von größeren Erneuerungen verschont – oder DC will dazu noch nichts verraten. Scott Snyder und Tom King schreiben das Special Batman: Rebirth, King übernimmt die Batman-Serie mit Zeichner David Finch. Snyder schreibt die neue Serie All-Star Batman, John Romita Jr. zeichnet sie. Aber dann gibt es noch diesen kryptischen Hinweis: In Batman #1 wird ein neuer Held eingeführt, der als Batmans Nemesis dienen soll, während ihrer Mission, die Stadt vor dem Dunklen Ritter zu beschützen.

In Dark Knight III: The Master Race #6 soll ein neues Batgirl eingeführt werden. Aber zuvor müssen noch Teil 4 und 5 erscheinen. Teil 4 verspätet sich und erscheint erst am 27. April – wenn alles gut geht. Panini beginnt mit der deutschen Fassung im Juni.

(Hinweis: In einer früheren Fassung des Artikels wurde der 20. April als Erscheinungsdatum für DK III #4 genannt, der hat sich wieder um eine Woche verschoben.)