The Who veröffentlichten ihre Version der Batman-Theme auf der EP Ready Steady Who (1966). Auf der CD-Version ihres zweiten Albums A Quick One wurde der Song als Bonus-Track aufgenommen.
The Who veröffentlichten ihre Version der Batman-Theme auf der EP Ready Steady Who (1966). Auf der CD-Version ihres zweiten Albums A Quick One wurde der Song als Bonus-Track aufgenommen.
Manche Machwerke sind so mies, dass es keiner Kritik mehr bedarf: Suicide Squad ist ein Film, der sich selbst zerlegt. Der Titel ist Programm. Insofern hatten die Screen Junkies es diesmal besonders leicht, Warners zweiten Fehlschlag in einem Jahr (nach Batman v Superman) mit einem Honest Trailer zu würdigen. Und auch wenn die Kritiker mit jedem Punkt recht haben, ist es doch alles nicht der Rede wert. Aber unterhaltsam allemal. Das ist ja das Gute an dieser Dienstleistung: sie schauen für einen die Filme, auf die man verzichten kann und fassen sie so zusammen, dass man gut darüber sprechen kann. Wer Suicide Squad nicht gesehen hat, hat nichts verpasst.
Heute gibt’s mal wieder was auf die Ohren: Die Batman-Serie der 60er mit Adam West hat auch in der Popmusik Spuren hinterlassen. Neal Heftis Main Theme, mit ihrer eingängigen Melodie und ihrem Ein-Wort-Text, wurde bereits früh oft gecovert. Hier eine Version der Standells.
Eigentlich kommt die Justice League Dark auch gut ohne Batman aus. In den Comics. Aber einem Zeichentrickfilm traut Warner Bros. offenbar nicht zu, genug Interesse zu wecken, wenn nicht der Dunkle Ritter eine Hauptrolle spielt. Daher wird er auch im neuen Animationsfilm prominent vertreten sein – neben John Constantine, Swamp Thing, Deadman und anderen Helden, die sich mit Magie auskennen.
In den USA soll der Film am 24. Januar 2017 als Digital Download erscheinen, am 7. Februar als Blu-ray. Einen deutschen Veröffentlichungstermin gibt es nicht.
Joker-Sprecher Mark Hamill besucht DC Comics und trifft auf Joker-Zeichner Jim Lee. Ein Fest für Nerds. Nicht nur, dass Hamill dem Künstler bei der Arbeit zuschauen darf, er bekommt auch Einblicke in die Archive von DC, wo nichts als Schätze der Comic-Geschichte gebunkert werden – von Detective Comics #27 bis zum alternativen Ende von Death in the Family. Beim Anblick dieser Bilder geht Fans das Herz auf. Ganz nebenbei hören wir, was für ein genialer Sprecher der Mann ist, dessen Karriere als Luke Skywalker begann.
Hier kommt ein Video, an dem sich zeigt, wer ein Hardcore-Batman-Fan ist: 20 Fakten über den Dunklen Ritter, die nur die Wenigsten, die absoluten Comic-Nerds kennen. Es sind lauter Fun Facts, das unnützeste Wissen, aber eines, das doch ein paar Überraschungen bietet. Wer weiß schon, dass auf dem Polizeidach immer ein Zivilist das Batsignal anwerfen muss? Oder dass der Batarang nicht von Bruce Wayne erfunden wurde? Ja, wer hätte das gedacht? Und nur wen’s interessiert, ist ein wohl ein wahrer Fan.
Das erste Bündnis zwischen Joker und Pinguin habe ich bereits vorgestellt, aber ich habe selbst nicht gewusst, dass es das erste Bündnis zweier Batman-Schurken gewesen ist. Auch das notgedrungene Team-Up zwischen Batman und Joe Chill wurde hier bereits besprochen. Und dann gibt es noch die harten Fakten, die echt kein Mensch braucht: Das Jahr auf dem Riesenpenny in der Bathöhle ist 1947; die Zeit, zu der Bruce Waynes Eltern starben ist 10:47 Uhr (was zugleich der Zugangscode zur Bathöhle ist). Batman beherrscht 127 Kampfkünste und schenkt Gordon jedes Weihnachten eine Dose Pfeifentabak. Oder besser gesagt: schenkte. Denn ob der gesundheitsbewusste Batman einen seiner besten Freunde weiterhin mit Gift beliefert, darf bezweifelt werden. (Da fällt mir ein: Gordon mit Lungenkrebs – das wäre doch mal eine dramatische Geschichte …)
Am 27. November startet die neue Zeichentrickserie Justice League Action auf Cartoon Network. Die ersten Trailer zeigten bereits, dass es sich um eine sehr kindgerechte Serie handeln wird. Die drei neuen Clips bestätigen den Eindruck. Batman und Joker werden erneut von Kevin Conroy und Mark Hamill gesprochen, den Veteranen von Batman: The Animated Series.
Noch vor Wonder Woman und Justice League kommt ein nächstes Jahr neuer Batman-Film in die Kinos: The Lego Batman Movie! Der mittlerweile vierte Trailer zeigt, dass der Computer-Animationsfilm das Potenzial hat, der beste Batman-Film seit langem zu werden, auf jeden Fall die beste Batman-Komödie seit Adam Wests Auftritt in den 60ern. Unter anderem bekommen wir endlich den Joker zu sehen und erfahren, dass Batman sich am liebsten mit Superman kloppt – obwohl der bekanntlich kein Schurke ist.
In der deutschen Filmfassung wird Batman die Synchronstimme von Christian Bale haben (siehe Video unten). Geplanter Kinostart ist der 9. Februar 2017.
Mehr Amazonen, mehr Erster Weltkrieg: der zweite Wonder Woman-Trailer verspricht einen Film, der hoffentlich wahr wird.
Zur Erinnerung: hier ist der erste Trailer.
Titel: The Joker’s Millions
Autor/Zeichner: David Vern Reed/Dick Sprang
Erschienen: 1952 (Detective Comics #180), Paperback 2014 (The Joker: A Celebration of 75 Years)
„Ah, how the mighty have fallen!“ (Joker)
Auf einen Schlag wird der Joker reich – und das ganz legal. Bei der Testamentseröffnung des Gangsters Barlowe bekommt der Joker dessen Vermögen vererbt. Der Clown ist überrascht, weil Barlowe ihn einst gehasst hat. Aber die Freude über den unverhofften Reichtum überwiegt die Skepsis, also prasst der Joker drauflos. Seine größte Freude dabei: er muss nicht mehr rauben, um an Geld zu kommen.
Wer die letzte Episode unserer Joker-Reihe gelesen hat, wird sich wundern: In den 40ern hatte der Joker bereits einen riesigen Geldspeicher, gefüllt mit Geld und Juwelen, und er raubte nur zum Spaß. Hier fängt er offenbar wieder von vorn an, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde.
Der Joker ist also wieder sorglos. Aber zu früh gefreut: bald erkennt er, dass das meiste Geld und die meisten Juwelen gefälscht sind – Barlowe hat ihn reingelegt! Als dann auch noch das Finanzamt vorbeikommt und die Erbschaftssteuer kassieren will (zwei Mio), steckt der Clown Prince of Crime in einer Zwickmühle: Auch wenn er Batman nicht fürchtet, mit dem Finanzamt legt man sich besser nicht an. Aber den Irrtum zugeben will er auch nicht, da er sich nicht zum Gespött der Unterwelt machen will. Also begeht der Joker Verbrechen, allerdings möglichst unauffällige, die sich nicht mit ihm in Verbindung bringen lassen. Das nützt nix, denn wie der Zufall es will, erkennt Batman doch immer wieder die Handschrift des Jokers.
Der Joker leidet: einerseits kann er bei seinen Aktionen nicht den Künstler spielen, andererseits ist er dazu genötigt, auch wenn Batman die Masche durchschaut. Das Katz- und Maus-Spiel gipfelt im Zoo: der Joker sperrt Batman in einem Fledermauskäfig ein – zusammen mit Affen, die wie der Joker geschminkt sind. Aber Batman bleibt auch hier Herr der Lage.
Joker’s Millions wurde 1998 verfilmt. In der dritten Staffel der Animated Series (The New Batman Adventures, Episode 7) ist der Plot im Wesentlichen gleich, allerdings wird Joker unterstützt von Harley Quinn und dem Pinguin, während Batman mit Batgirl (statt Robin) zusammenarbeitet.