Detective Comics

Die Comicserie „Detective Comics“ erscheint seit 1937. In Ausgabe 27 hatte Batman 1939 seinen ersten Auftritt. Anfangs handelte es sich noch um eine Anthologieserie, die sich Batman mit anderen Helden teilte.

Batman und der Schneemensch

DC Comics

Titel: Where Walks A Snowman/Snowblind (dt. Playboy „eisgekühlt“/Schneeblind)

Autor/Zeichner: Gerry Conway/José Luis García López, Irv Novick

Erschienen: 1981/1983 (Batman #337, Detective Comics #522), Hardcover 2018/2019 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol.2/3); dt. Ehapa 1981/1983 (Batman Superband #14, Batman Sonderausgabe #3)


Batman wird von Commissioner Gordon zu einem Tatort gerufen. Zwei Einbrecher versuchen, nachts einen Sportladen zu plündern. Doch während einer mit einer Axt auf Batman losgeht, ist der andere bereits zum Eiszapfen gefroren, genauso wie die Alarmanlage. Hm, wer könnte bloß dahinterstecken? Eigentlich kann das nur ein gewisser Mr. Freeze sein, aber Batman denkt nicht mal an den üblichen Verdächtigen und wir wissen bereits vom Cover, dass es ein neuer Schurke ist: eine Art Albino-Yeti, der sich naheliegenderweise „Snowman“ nennt.

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Detective Comics Vol. 2: Elixir

Cover von Mikel Janin (DC Comics)

Autor/Zeichner: Tom Taylor, Al Ewing/Lee Garbett, Mikel Janin, Bill Sienkiewicz u.a.

Erschienen: 2025 (Detective Comics #1097-1100, Annual 2025), Hardcover/Paperback 2026


Zehn Jugendliche wurden ermordet, um anderen das Leben zu verlängern (siehe Detective Comics Vol. 1: Mercy of the Father). Doch sowohl Batman als auch Harvey Bullock sind überzeugt: Nicht alle Täter wurden gefasst. Richtig, denn dahinter verbirgt sich eine geheime Verbrecherorganisation namens Elixir, die ebenfalls an ewiger Jugend hängt. Bullock ist ihnen bereits in seiner Anfangszeit begegnet, nun wird er während der Ermittlung entführt und Batman muss ihn befreien. Überraschenderweise trifft er dabei auch auf den Pinguin. Ein sonderbares Dynamisches Trio hält Elixir auf.

Das Abenteuer verläuft routiniert und ohne größere Überraschungen. Bullock übersteht Folter, der hartgesottene Schurke knickt ein, sobald ihm Folter angedroht wird. Der Strippenzieher am Ende, der sich „Perpetuam Vitae“ nennt, ist so lächerlich, dass selbst die Helden lachen müssen. Verlängertes Leben wird als Falle ad absurdum geführt. Immerhin ist das Ganze kurzweilig erzählt, mit pfiffigen Dialogen und krachender Action, die von Zeichner Lee Garbett schwungvoll in Szene gesetzt wird. Ansonsten wirken diese drei Kapitel wie ein Lückenfüller bis zur nächsten Pseudo-Jubiläumsausgabe #1100.

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Batman und der weiße Gorilla

Titel: Murder in the Night/Night of the Body Snatcher (dt. Blutige Rache/Batman kontra Gorillamensch)

Autor/Zeichner: Jim Starlin/P. Craig Russell

Erschienen: 1979 (Detective Comics #481-482), dt. Ehapa 1979 (Batman Taschenbuch #5)


Batman wird von Gordon zu einem Tatort gerufen. Ein gewisser Ronald Thursgood wurde ermordet, Firmenchef. Es gibt keinen Verdächtigen, aber der Täter hat bereits zwei weitere auf dem Gewissen: Ramsey Larken und Bruno Clark. Die Männer haben scheinbar nichts gemeinsam, jedenfalls nichts, was die Polizei entdeckt.

Doch Batman kommen die Namen bekannt vor, er erinnert sich: Sie haben einst mit Vater Thomas Wayne im Krieg gedient, zusammen mit Xavier Simon. Dieser wurde vors Kriegsgericht gestellt, nachdem er eine Frau misshandelt hatte. Die einstigen Freunde sagten gegen ihn aus und er bekam eine fünfjährige Haftstrafe.

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Batman und der Mörder im Zug

Titel: Ticket to Tragedy (dt. Gefährliche Reise)

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Marshall Rogers

Erschienen: 1979 (Detective Comics #481), Paperback 1999 (Batman in the Seventies), Hardcover 2011 (Batman: Legends of the Dark Knight – Marshall Rogers); Ehapa 1979 (Batman Taschenbuch #4)


Batman wird in London Zeuge eines Mordes auf offener Straße. Zwei Männer treten aus einem Krankenhaus, ein Herzchirurg und sein Patient, dem er gerade das Leben gerettet hat. Da fallen zwei Schüsse aus zwei Pistolen und der Patient ist tot. Batman schnappt sich einen der Schützen, aber der wurde nur angeheuert als Ablekungsmanöver, er hatte nur Platzpatronen geladen. Der wahre Mörder ist auf der Flucht.

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Batman und die Zirkusfreaks

Titel: A Vow from the Grave! (dt. Killer mit dem Liebestick)

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Neal Adams

Erschienen: 1971 (Detective Comics #410), Reprints in Limited Collectors‘ Edition #C-59, Batman in the Seventies, Batman Illustrated by Neal Adams Vol. 2; dt. Batman Superband 9, 1979, Batman Collection: Neal Adams 3 (2009)


Batman und der Zirkus – das gehört zusammen, seit Bruce Wayne Zeuge am Mord von Dick Graysons Eltern wurde. Und seine Schurkenriege ist im Grunde eine einzige Freakshow. Lange vor The Killing Joke traf er auf eine Truppe von Sideshow-Freaks und das kam so: Batman jagt den Mörder Kano Wiggins, der aus dem Todestrakt entflohen ist. Die beiden kommen über eine Hängebrücke zu einem entlegenen Ort. Wiggins schneidet die Seile durch, Batman kann sich gerade so retten, da wird er mit dem Messer angegriffen. Schließlich aber bekommt er einen Schlag von hinten und muss gegen den Strongman Goliath kämpfen.

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King Tut will Kleopatra heiraten

Titel: King Tut’s Coup/Batman’s Waterloo (dt. Großer König vom Nil)

Drehbuch/Story: Stanley Ralph Ross/Leo Townsend & Pauline Townsend

Erschienen: 1967 (Batman S02E53-54)


Professor King Tut trägt einen verstärkten Hut, um sich vor herabfallenden Blumentöpfen zu schützen – leider nicht immer. (Warner Bros.)

Der Yale-Professor der Ägyptologie mit der sonderbaren Eigenheit, unter Gedächtnisschwund und Persönlichkeitsstörung zu leiden, hat noch immer keinen Namen, aber dafür sehen wir ihn einmal in zivil, ein bescheidener Mann, doch leider vom Pech verfolgt. Kaum fällt ihm ein Blumentopf auf den Schädel, hält er sich wieder für einen Pharao und mutiert zum Tunichtgut King Tut.

Bruce Wayne als Cäsar, Lisa Carlson als Kleopatra (Warner Bros.)

Sein Plan diesmal: Er will Kleopatra heiraten! Er verwechselt die Pharaonin jedoch mit der Millionärstochter Lisa Carson, die bei einem ägyptischen Ball als Kleopatra auftreten und von Bruce Wayne als Julius Cäsar begleitet wird. Die Tatsache, dass Tutenchamun aus dem 14. Jahrhundert vor Christus stammt und Kleopatra (VII.) aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, scheint keine Rolle zu spielen. Der Professor für Ägyptologie scheint diesmal besonders verwirrt zu sein.

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Batmans Zeitreisen: Frankenstein

DC Comics

Titel: The True Story of Frankenstein

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Bob Kane

Erschienen: 1948 (Detective Comics #135), Hardcover 2018 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 6)


Professor Carter Nichols findet ein Dokument, das behauptet, die Geschichte von Frankenstein sei wirklich passiert. Um das zu überprüfen, hypnotisiert er sich selbst mit dem Spiegel und reist zurück nach „Mitteleuropa“ vor 150 Jahren und findet sich trotz der vagen Ortsangabe zufällig genau vor Baron Frankensteins Schloss wieder. Man lässt ihn ohne Probleme hinein und die Experimente betrachten.

Ein großgewachsener Assistent namens Igor bedient die Kurbel einer Maschine, die elektrische Energie erzeugt, dabei überlädt sie und Igor bekommt einen Stromschlag, wodurch er ins Koma fällt. Nichols kann mit einer Adrenalinspritze (wo hat er die her?) den Körper wiederbeleben, aber nicht den Verstand. Der kommt später nach, sagt Nichols. Frankensteins Cousin, Graf Mettern, nutzt die Gelegenheit, aus Igor seinen willenlosen Sklaven zu machen. Er beauftragt ihn, Frankenstein zu töten. (Warum auch immer.)

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Batmans Wiedersehen mit Doctor Death

Titel: Calling Doctor Death!/The Fatal Prescription of Doctor Death!

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton, Gene Colan, Klaus Janson

Erschienen: 1982 (Batman #345, Detective Comics #512), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2)


„You make me sick!“ (Batman)

Bei Batman kehrt alles irgendwann wieder. Anfang der 80er gab es ein Revival der allerersten Schurken. Zunächst: Karl Helffern alias Doctor Death. In Detective Comics #29-30 (1939) wollte er mit Giftgas reiche Leute erpressen. Diesmal erschafft er ein tödliches Allergen, das er als Staub auf Gotham loslässt. Dann verlangt er eine Milliarde Dollar Lösegeld, um das Gegengift herauszugeben.

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Crazy Quilt gegen Jason Todd

Titel: A Revenge of Rainbows/One Hole in a Quilt of Madness

Autor/Zeichner: Doug Moench/Don Newton, Gene Colan

Erschienen: 1984 (Batman #368, Detective Comics #535), Hardcover 2020 (80 Years Of The Boy Wonder – The Deluxe Edition)


Es ist beschlossen: Jason Todd wird Batmans neuer Sidekick, er hat ein rot-grün-gelbes Kostüm, nun braucht er noch einen neuen Namen. Lange überlegt er mit Batman herum, aber ihnen fällt nichts Gescheites ein. Da kommt Dick Grayson (mittlerweile Nightwing) mit seinem alten Robin-Kostüm an und gibt ihm die Erlaubnis, sich Robin zu nennen. Und schon stürzt sich das neue Dynamische Duo auf die Verbrechen in Gotham.

Da kehrt Crazy Quilt zurück, jener verrückte blinde Schurke, der mittels Helm sehen und seine Gegner blenden kann. Ein Tüftler namens Kinski baut ihm einen neuen Helm, der ihn besser sehen lässt. Doch als dieser seinen Lohn fordert und bis zum nächsten Bankraub vertröstet wird, bringt ihn Crazy Quilt per Laserstrahl kaltblütig um. Merke: Arbeite niemals für verrückte Superschurken! (Kinski hätte in der medizinischen Forschung ein Vermögen verdient, aber sei’s drum …)

Nun will sich Crazy Quilt endlich an Robin rächen, der ihn einst (wieder) erblinden ließ. Das Dumme ist nur, dass nun ein anderer im Kostüm steckt, der unschuldig ist. (Außerdem war Quilt auch selbst mitschuld.)

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Detective Comics Vol. 1: Mercy of the Father

Autor/Zeichner: Tom Taylor/Mikel Janin

Erschienen: 2024-2025 (Detective Comics #1090-1096), Hardcover/Paperback 2025


Ein neuer Killer ist in Gotham unterwegs, der Jagd macht auf Jugendliche, genauer gesagt: ehemalige Strafgefangene. Während Batman also Detektiv spielt und einen Zusammenhang mit seiner eigenen Vergangenheit, Thomas Wayne und Joe Chill, aufdeckt, trifft Bruce Wayne eine Frau aus seiner Vergangenheit wieder: die Genetikerin Scarlett Martha Scott, die ihm eine Behandlung für ein längeres Leben anbietet. Doch das Blut dafür stammt aus fragwürdigen Quellen …

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