Autor: Lukas

Beruflich Online-Redakteur, privat Comic-Blogger.

Superman trifft die Fantastic Four

Cover von Alex Ross (DC/Marvel)

Titel: Superman/Fantastic Four (dt. Superman / Die fantastischen Vier)

Autor/Zeichner: Dan Jurgens

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2003 (DC/Marvel Crossover Classics Vol. 4), Hardcover 2024 (DC Versus Marvel Omnibus); dt. Dino 1999 (DC gegen Marvel #29)


Superman und die Fantastic Four sind eigentlich völlige Gegensätze. Hier der Ur-Superhelden-Übervater, da die dysfunktionale Familie. Hier die eindimensionale Ikone aus dem Golden Age, da die neue Art zweidimensionaler Helden aus dem Silver Age. Oder einfach: Hier DC, dort Marvel – zwei im Grunde unvereinbare Comickulturen.

Doch Dan Jurgens findet eine ganz einfache Methode, die beiden Sphären zu vereinen: Galactus. Kal-Els Vater Jor-El erklärt seinem Sohn: Der Weltenzerstörer und Erzfeind der FF hat einst Kryptons Untergang beschleunigt, um seine Energie aufzunehmen. Nun will er sich die Erde schnappen. Superman sucht (dank Access) die Parallelwelt von Marvel auf, um die FF um Hilfe zu bitten. Aber erst dadurch kommt es zu der brenzligen Lage.

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Batman gegen Nazis (Teil 8): JSA

DC Comics

Titel: JSA: The Liberty File

Autor/Zeichner: Dan Jolley, Tony Harris/Tony Harris, Ray Snyder

Erschienen: 2000 (Zweiteiler), Paperback 2004 (JSA: The Liberty Files)


„There is a super-man. And he’s a Nazi.“

Batman war im Golden Age nie Mitglied der Justice Society of America, die war eher den zweit- und drittrangigen Helden vorbehalten, von denen die meisten heute fast vergessen sind. In dieser Elseworld ist es anders. Hier nennt sich Bruce Wayne bloß „The Bat“ und verbündet sich mit „The Clock“ (Hourman) und „The Owl“ (Doctor Mid-Nite), um im Zweiten Weltkrieg die Nazis davon abzuhalten, ein Flugzeug zu bauen, das unsichtbar für den Radar ist. Damit könnten die Deutschen den Krieg gewinnen. Träger des Geheimnisses ist ein Schmuggler namens Jack the Grin (Joker), der aus der Gefangenschaft ausbricht und sich in Kairo versteckt. Doch dann wird alles noch komplizierter, als die Helden herausfinden, dass Hitler bereits eine ganz andere Geheimwaffe hat: einen wahren Übermenschen.

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Wer ist besser als der Riddler?

DC Comics

Titel: Riddles in the Dark

Autor/Zeichner: Cary Burkett/Don Newton

Erschienen: 1980 (Detective Comics #493), Hardcover 2011 (Tales of the Batman: Don Newton)


Auf einer Patrouille bei Nacht erwischt Batman einen Safeknacker in einem Haus. Doch der angeblich beste Detektiv der Welt erkennt nicht, dass dieser sich gar nicht rührt. Erst als er ihn stellen will, merkt er, dass es sich um eine Puppe handelt. Statt eines Gesichts trägt sie ein Fragezeichen, darunter ein Rätsel: „Why is a cook’s brain pan like an overwound clock?“ Klar ist erstmal nur, wer dahinter steckt …

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Legends of the Dark Knight: The Primal Riddle

DC Comics

Autor/Zeichner: Steve Englehart/Dusty Abell

Erschienen: 1998 (Legends of the Dark Knight #109-111)


Bei einem Kampf mit dem Riddler auf einem Hochhaus stürzt Batman in Hochspannungsleitungen und hat ein Nahtoderlebnis. Zwar überlebt er den Sturz, doch seine Seele bzw. sein Geist spaltet sich von ihm ab und ergreift Besitz von anderen. Zunächst von einem jungen Batman-Fan, der sich daraufhin besonders mutig zeigt, dann von einem einem Feuerwehrmann und schließlich sogar vom Riddler selbst.

Dieser hat Großes vor. Er hat eine erfolgreiche Siebfabrik gegründet (weil Rätsel früher „sieves“ genannt wurden), aber nur um das illegal erbeutete Geld zu waschen. Seine Spielchen treibt er weiter, indem er scheinbar wahllos Leute entführt und bei der Polizei Rätsel hinterlässt. Lange erträgt der Riddler jedoch Batmans Seele nicht und gibt sie weiter. Batman hingegen vermisst etwas, ohne dass er sagen könnte, was es ist.

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Superman trifft Silver Surfer

DC/Marvel

Titel: Silver Surfer/Superman

Autor/Zeichner: George Pérez/Ron Lim

Erschienen: 1997 (One-shot), dt. Panini 1998 (Marvel DC Crossover 6)


Superman fliegt gerade auf Patrouille durch Metropolis, da macht es „POP“ und er findet sich plötzlich auf Krypton wieder, wo eine schockierte Menge ihn mit Angst und Aggression empfängt – man hält ihn für einen Invasoren oder Spion, er wird beschossen. Dann taucht auch noch ein gewisser Super-Skrull auf und kämpft gegen Superman.

Anderswo fliegt der Silver Surfer durchs All, surft über Lava und Ursuppen hinweg, da macht es „POP“ und er kracht plötzlich in eine Straße von Metropolis, wo er ebenfalls nicht freundlich empfangen wird. Doch mit der Stadt stimmt etwas nicht: Es handelt sich um eine Miniatur, die in der Festung der Einsamkeit aufbewahrt wird. Dann greift auch noch die Festung selbst an …

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Serienkritik: „Batman: Caped Crusader“

DC Comics

Batman mag ein zeitloser Charakter sein, doch er ist, man vergisst es leicht, ist ein Produkt der späten 30er Jahre. Und von allen späteren Varianten funktionierten stets die am besten, die sich auf diesen Ursprung besinnten. Es ist mehr als Nostalgie und Retrocharme, es ist die Gewissheit: Batman am besten hin, wo er herkommt. In eine Zeit ohne Computer und Internet, in der zwar in der (Pulp-)Fiktion alles möglich war, aber der Held sich immerhin etwas einfallen lassen musste.

Auf diese Erfolgsformel setzte Batman: The Animated Series in den 90ern, weshalb sie bis heute dafür gefeiert wird. Und nun versucht auch die neueste Zeichentrickserie, Batman: Caped Crusader (auf Prime Video), daran anzuknüpfen. Entwickler und Produzent Bruce Timm geht sogar noch weiter: Es ist nicht nur ein Retro-Gotham, sondern die Handlung spielt wirklich in den 40ern – jedenfalls was die Ausstattung angeht. Batman hat lange, hornartige Ohren und kurze Handschuhe wie bei seinen ersten Auftritten 1939, sein Batmobil ist ein einfaches schwarzes Auto, er hat keinen Robin und ist ein Held, der mehr auf Hirn und Handarbeit setzt als auf Gadgets.

ACHTUNG: SPOILER!!!

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DC gegen Marvel 3: Unlimited Access

DC Comics/Marvel

Titel: Unlimited Access (dt. Die Macht des Access)

Autor/Zeichner: Karl Kesel/Patrick Olliffe

Erschienen: 1997-1998 (Miniserie #1-4), Omnibus 2024; dt. Panini 1998 (Marvel DC Crossover #8-10)


Nach DC versus Marvel und All Access geht das große Crossover in die dritte Runde. Wieder bildet die Figur des Weltenwächters Access (Axel Asher) den Rahmen, wieder geraten die Welten durcheinander. Zuerst taucht der böse Mantis von Apokolips im New York des Marvel-Universums auf und kämpft gegen Spider-Man, dann auch noch Wonder Woman gegen Juggernaut, dann Hulk gegen Green Lantern

Und so geht es munter weiter. Access springt durch die Zeit und trifft auf Jonah Hex und Two-Gun Kid im Wilden Westen, später auf die Legion of the Super-Heroes in der Zukunft, die gegen Sentinels aus der Zukunft der X-Men kämpfen. Schließlich taucht Darkseid mit seinen Schergen auf und verbündet sich mit Magneto, um die beiden Welten zu unterjochen …

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Legends of the Dark Knight: Shipwreck

DC Comics

Autor/Zeichner: Dan Vado/Normal Felchle

Erschienen: 1998 (Legends of the Dark Knight #112-113)


Ein einäugiger Schurke namens Demise versucht, den Kriegsverbrecher General Ramirez aus US-Haft zu befreien, bevor dieser vor Gericht kommt. Batman hält ihn auf, Demise entkommt. Als nächstes kapert Demise mit seinen Komplizen ein Kreuzfahrtschiff, auf dem Reiche Halloween feiern. Zum Glück ist Bruce Wayne auch dabei, verkleidet als Musketier. Als er jedoch ins Batman-Kostüm wechselt, tut Demise alles, um ihn aufzuhalten.

Batman schaltet daraufhin, wie John McClane in Stirb Langsam, im Alleingang die Terroristen aus und dazu noch einige Sprengladungen, doch eine geht trotzdem hoch und das Schiff beginnt zu sinken.

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DC gegen Marvel 2: All Access

DC Comics

Titel: All Access (dt. Access – Der Wächter)

Autor/Zeichner: Ron Marz/Jackson Guice

Erschienen: 1996-1997 (Miniserie #1-4), Omnibus 2024; dt. Dino 1997 (DC gegen Marvel 8-10)


Nach dem Crossover-Event DC versus Marvel (1996) legten die beiden Verlage mit einer Fortsetzung nach. Im Vordergrund steht der Charakter Access (Axel Asher), der Wächter, der dafür sorgen soll, dass die beiden Welten getrennt bleiben und kein neues Amalgam-Chaos entsteht. Während unser Axel bei einem Date ist, wird er nach Metropolis gerufen, wo gerade Venom randaliert und sich mit Superman anlegt. Dann kommt auch noch Spider-Man zur Hilfe und während die beiden gegen Venom kämpfen, macht sich Access nützlich und holt eine Schallkanone – Problem gelöst. Doch das ist nur der Anfang …

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Amalgam-Comics: Was taugen sie?

DC Comics/Marvel/Amalgam

DC und Marvel bringen ihre gemeinsamen Crossover in zwei dicken Omnibussen heraus – die Vorbestellungen sollen enorm gewesen sein. In einem Band steckt das Event DC versus Marvel samt Fortsetzungen und Amalgam-Tie-ins. Darin werden ähnliche Helden aus beiden Universen miteinander verschmolzen. Eine interessante Idee, aber trägt die auch? Ist der Omnibus seine 150 Euro wert?

Die beiden Dark-Claw-Hefte (Batman und Wolverine) habe ich bereits besprochen, ohne große Begeisterung. Aber schauen wir uns mal ein paar weitere an, zunächst Super Soldier, die Fusion aus Superman und Captain America.

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