Wer oder was ist der Joker? Ein Spieler? Ein Nihilist? Das Böse schlechthin? Dieses Video des YouTube-Kanals Wisecrack geht der Frage philosophisch auf den Grund.
Wer oder was ist der Joker? Ein Spieler? Ein Nihilist? Das Böse schlechthin? Dieses Video des YouTube-Kanals Wisecrack geht der Frage philosophisch auf den Grund.
Batman and Harley Quinn, der nächste Animationsfilm im Stil der Animated Series, soll in Deutschland am 7. September 2017 erscheinen. (In den USA schon am 15. August in digitaler Form, am 29. August als DVD und Blu-ray.) Der erste Trailer verrät, worum es geht: Poison Ivy will die Menschheit vernichten, Batman und Nightwing bitten Harley Quinn um Hilfe, die sich aus dem Schurkendasein zurückgezogen hat.
In diesem Featurette erzählen die Macher von der Entstehung des Films:
(Dieser Artikel wurde am 1.6.2017 aktualisiert.)
Wie gerechtfertigt ist Batmans Selbstjustiz? Dieses Video von Wisecrack geht der Frage philosophisch nach. In einer 8-Bit-Ästhetik wird erklärt, warum Batman keine Selbstjustiz betreibt, sondern im allgemeinen Interesse handelt.
Seien wir ehrlich: Bruce Wayne wäre wohl nie Batman geworden, wenn er eine ordentliche Therapie gemacht hätte. Darin besteht wohl die eigentliche Tragödie. Pech für ihn, gut für seine Fans. Was läuft bei Batman verkehrt? Eine ironische, aber fundierte Ferndiagnose haben sich die Macher des YouTube-Kanals Wisecrack erlaubt. Wichtige Erkenntnis: Batman wurde nicht durch eine (taube) Fledermaus inspiriert, sondern durch sein Vorbild Zorro, das er aus dem Kino kannte. Alles weitere steht
P.S.: Einen Ansatz von Psychoanalyse gibt es in Gotham by Gaslight – da studiert Bruce Wayne sogar bei Sigmund Freud persönlich, will aber nicht selbst behandelt werden. Und in The Batman of Arkham wird Wayne als Freudianer sogar selbst Psychiater, bevor er zum Patienten der Anstalt wird.
Der neue Justice League-Trailer ist da. Der erste offizielle, das Video zur Comic Con galt nur als Vorschau. Hier bekommen wir mehr von den fünf Helden gezeigt, also allen außer Superman, und wir sehen J.K. Simmons als Commissioner Gordon. Der Soundtrack bleibt zunächst den White Stripes treu („The Hardest Button to Button“), dann folgt eine Coverversion von Come Together.
Der erste Eindruck: martialisch. Trotz der Rockmusik und der lockeren Sprüche wirkt das Ganze wie eine typische, finstere Action-Orgie nach dem Muster von Batman v Superman. Die Justice League kämpft gegen Paradämonen, Batman ballert aus seinem Bat-Panzer, was das Zeug hält. Und da der Film wieder von Zack Snyder inszeniert wird, ist Skepsis angebracht. Der Film startet im November 2017 in den Kinos.
Zwei Tage zuvor wurden fünf kurze Teaser veröffentlicht, in denen die einzelnen Helden vorgestellt wurden, hier das Video zu Batman:
Batman gegen Riddler: ein unfairer Kampf.
Titel: Two-Face: Part 1 & 2 (dt. Der Mann mit den zwei Gesichtern)
Story/Drehbuch: Alan Burnett/Randy Rogel
Erschienen: 1992 (Batman The Animated Series S01E10-11)
„Je strahlender das Bild, desto dunkler das Negativ.“ (Rupert Thorne)
Es beginnt mit einem Alptraum: Staatsanwalt Harvey Dent wird von seinem bösen Ich gejagt. Schon da hat es eine Vorliebe zum Münzwurf. Doch auch in der Realität dringt die dunkle Seite an die Oberfläche. Dent ist gestresst, steckt mitten im Wahlkampf und als er dann noch hört, dass die Bande von Rupert Thorne nach ihrer Festnahme wieder freigelassen wird, rastet er aus. Dent sucht sich Hilfe bei einer Psychiaterin, da zeigt sich erst recht, was für eine gespaltene Persönlichkeit er ist: sein böses Ich steht für die aufgestaute Wut seit Dents Kindheit. Thorne bekommt Wind von der Therapie und versucht, den Staatsanwalt damit zu erpressen.
Als Batman hinzukommt, kämpfen die beiden Freunde zunächst zusammen gegen die Gangster, doch dann kommt es zu einem Unfall: bei einer Explosion von Chemikalien wird Dents Gesicht entstellt. Nach einer Operation hat die dunkle Seite gesiegt. Aus dem Staatsanwalt wird ein Vigilant, der Rache an Thorne nimmt. Harvey Dent wird Two-Face, mit schwarz-weiß geteiltem Anzug und einer doppelköpfigen Münze.
Die Macher der Animationsserie verändern Two-Faces Entstehungsgeschichte stark, aber nicht so, dass das Wesen davon berührt wäre. Im Gegenteil: dadurch, dass Harvey Dent von Anfang an psychische Probleme hat, machen sie ihn glaubwürdiger – und auch mitleiderregender. Dent ist bloß ein kranker Mann, der hart vom Schicksal getroffen wird und sein Leben deshalb fortan ebendiesem überlässt. Die tragische Geschichte eines gescheiterten Mannes. Als ihn auch noch seine Verlobte unabsichtlich verrät, weil sie von Thornes Leuten getäuscht wird, zerbricht auch die Beziehung. Als wäre das noch nicht genug, wird die Tragödie noch zusätzlich dadurch aufgeladen, dass Batman sich persönlich mitverantwortlich für Harvey fühlt – immerhin ist er ein langjähriger Freund.
Die Doppelfolge Two-Face ist ein Paradebeispiel dafür, wie erwachsen und ernst die Serie oftmals ist – auch was die Inszenierung angeht. Harveys Ausbrüche werden einige Male drastisch dargestellt, mit verzerrten Gesichtern und schaurigen Szenen. Das alles macht die Episode zu einer der besten. Sie reiht sich ein in die Tragödien von Clayface und Mr. Freeze.
Titel: Feat of Clay I-II (dt. Der Mann aus Lehm)
Drehbuch/Story: Marv Wolfman, Michael Reaves
Erschienen: 1992 (Batman: The Animated Series S01E20-21)
Bruce Wayne wird für den versuchten Mord an Lucius Fox beschuldigt. Doch dahinter steckt Matt Hagen, ein verzweifelter Schauspieler, dessen Gesicht nach einem Unfall entstellt ist. Dank einer Salbe kann er sein Gesicht für 24 Stunden nach Belieben umformen, aber um an das Mittel zu kommen, muss er dem zwielichtigen Unternehmer Dagget illegale Gefallen tun. Dagget versucht ihn zum Schweigen zu bringen, indem er ihn die Wundersalbe schlucken lässt. Dadurch wird Hagen zum unförmigen braunen Schlammberg: Clayface. Alles scheint noch schlimmer geworden zu sein, bis Hagen die Vorteile erkennt: er kann nun jede Gestalt annehmen.
Für die Serie wurden die beiden ersten Clayface-Charaktere der Comics miteinander verbunden: der Schauspieler und Maskenbildner Basil Karlo und der Abenteurer Matt Hagen. Heraus kam eine zutiefst menschliche Figur, deren Motivation man zu gut nachvollziehen kann. Ein Mann versucht, sein Leben und seine Identität in den Griff zu bekommen, aber je mehr er es versucht, desto mehr entgleitet ihm beides. Die perfekte Tragödie.
Ein neuer Wonder Woman-Trailer verrät mehr über die Vorgeschichte der Amazone – und macht Lust auf mehr. Am 15. Juni 2017 kommt der Film in die Kinos. Kann Diana das DC-Kino-Franchise retten? Alle Hoffnung ruht auf ihr.
Was macht Gotham City aus? Lange Zeit war die Stadt von Batman bloß eine Kulisse, in den 70ern entwickelte sich eine Topologie mit den vertrauten Orten: Crime Alley, Arkham Asylum, Wayne Manor oder der Wayne Tower. Doch die Stadt zu kartografieren, wäre ein absurdes, weil unmögliches Unternehmen. Die Stadt verändert sich mit jedem Comic-Zeichner, jedem Film und jeder Zeichentrickserie. Die einzige Konstante ist das Verbrechen. Ohne Verbrecher kein Batman. Und so sind es die Geschichten, die diese Stadt ausmachen.
Das ist, in Kurzfassung, das, worum es in diesem interessanten Video-Essay des YouTubers The Nerdwriter geht: „The Evolution of Batman’s Gotham City“.