Superman

Superman im Krieg der Welten

DC Comics

Titel: Superman: War of the Worlds (dt. Krieg der Welten)

Autor/Zeichner: Roy Thomas/Michael Lark

Erschienen: 1998 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1); dt. Panini 2002 (DC Showcase #3)


Die Idee ist simpel: Superman wird mit H.G. Wells‘ Roman Krieg der Welten (1895-1897) zusammengeworfen. Geschichten über Alien-Invasionen, die von Superman verhindert werden, gibt es viele, doch diese hier ist eine die wirkmächtige Urversion. Und was läge näher, als sie mit der Urversion von Superman zu verknüpfen?

Die Story spielt daher 1938. Supermans Vorgeschichte wird mit der Beobachtung der Erde durch die Marsianer enggeführt. Als Clark Kent erwachsen ist, landen die Aliens auf der Erde und Clark fährt mit Lois Lane zu einem der Orte. Kaum öffnet sich eine Luke, werden die ersten Menschen eingeäschert. Als ein Strahl Clark trifft, verbrennt seine Kleidung und darunter erscheint Supermans Kostüm.

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Der Mann mit dem Superman-Tattoo

Cover von José Luis García-López (DC Comics)

Titel: Realworlds: Superman (The Mark of Superman)

Autor/Zeichner: Steve Vance/José Luis García-López

Erschienen: 2000 (One-shot)


Eddie Dial ist ein einfacher Gehilfe in einem Gemischtwarenladen, doch er hat es schwer: Er wird von seinem Boss herumgescheucht und von dem Aufschneider Pete herumgeschubst. Die Mädchen lachen ihn aus. Eines Tages beschädigt er aus Versehen einen Rückspiegel von Petes Auto. Der füllt Eddie daraufhin ab und lässt ihm, während dieser schläft, ein großes Superman-Symbol auf die Brust tätowieren. So nimmt ihn niemand mehr ernst. Als er es Pete zurückzahlen will, verliert er auch noch seinen Job und findet keinen anderen mehr. Er bricht bei Pete ein, um wenigstens so an Geld zu kommen, doch dann wird er von der Polizei gefasst und kommt ins Gefängnis.

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Superman als Profisportler und Kapitalist

DC Comics

Titel: Superman Inc.

Autor/Zeichner: Steve Vance/José Luis García López

Erschienen: 1999 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Was wäre, wenn die Rakete von Krypton nicht in Smallville, sondern in der Nähe von Pleasantville abgestürzt wäre? Hier findet ein Autofahrer das Findelkind, indem er es zunächst überfährt, aber das Baby hat zum Glück bereits Superkräfte, es kann also unversehrt zur Adoption freigegeben werden. Ein Paar zieht ihn auf, gibt ihm den Namen Dale Suderman. Sein Vater stirbt früh und seine Mutter bald darauf ebenfalls, als sie das Kind plötzlich fliegen sieht, vor ihm zurückschreckt und die Treppe hinabstürzt.

Dale verdrängt das Trauma, wächst als Waise auf, zieht sich zurück und blüht erst auf, als er Basketball für sich entdeckt. (Was liegt näher, als ein Sport, bei dem man fliegt?) Schließlich macht er Karriere als Profisportler in verschiedenen Disziplinen, wird reich und ziemlich selbstverliebt. Schon bald heißt es „Suderman = Superman!“ Doch sein Leben dreht sich nur um Ruhm und Reichtum, es fehlt Dale an einem tieferen Sinn im Leben. Nachdem er Lex Luthor verprellt, findet dieser heraus, was das Geheimnis von Sundermans Erfolg ist …

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Superman im Mittelalter

DC Comics

Titel: Superman: Kal

Autor/Zeichner: Dave Gibbons/José Luis García López

Erschienen: 1995 (One-shot), Paperback 2018/2024 (Elseworlds: Superman Vol. 1)


Die Rakete von Krypton landet diesmal im England des Mittelalters. Das Kind wächst auf einer Farm auf, wird von liebenden Eltern großgezogen, erweist sich als superstark, wird nie krank, gibt sich selbst den Namen Kal. Dann wird er von einem Schmied entdeckt und abgeworben. Der junge Mann wird also Schmied in Lexford, das von Baron Luthor hart regiert wird. Vor allem hält er Lady Loisse gefangen, dessen Vater er umgebracht hat.

Zur Feier von Lady Loisses 16. Geburtstag gibt es einen Wettstreit, Kal macht mit und gewinnt ihn natürlich in jeder Disziplin. Luthor versucht, ihn umbringen zu lassen, doch Kal überlebt. Er verliebt sich in Loisse und Luthor hat etwas dagegen – und einen grünen Stein um den Hals, der Kal schwach werden lässt.

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Superman als Freiheitskämpfer

Cover von Mike Mignola (DC Comics)

Titel: Legacy

Autor/Zeichner: John Byrne

Erschienen: 1994 (Action Comics Annual #6), Paperback 1996 (Superman/Batman: Alternate Histories)


Was wäre, wenn die Vereinigten Staaten nie die Unabhängigkeit erlangt hätten? Dann wäre nicht nur alles britisch geblieben, sondern auch fast alles andere gleich – und zwar 200 Jahre lang! So hat es sich jedenfalls John Byrne (Man of Steel) vorgestellt. Anscheinend hält der gebürtige Engländer sein Volk für allzu konservativ …

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Der Superman aus dem Dschungel

Cover von Mike Mignola (DC Comics)

Titel: The Feral Man of Steel

Autor/Zeichner: Darren Vincenzo/Frank Fosco

Erschienen: 1994 (Superman Annual #6)


Superman trifft Dschungelbuch – kann das gutgehen? Zunächst liegt das gar nicht mal so fern: Mogli wie Kal-El sind zunächst Waisen- bzw. Findelkinder. Hier landet die Rakete von Krypton in Indien, das Kind wird von Wölfen aufgezogen, es bekommt den Namen „K’l’l“ (was in der Wolfssprache weiße Haut bedeutet), entdeckt seine übermenschlichen und -tierischen Kräfte. Dann wird seine Mutter von Menschen erschossen und K’l’l will sich rächen. Vorher tötet er noch den Tiger Khan im Kampf, legt sich sein Fell um und verpasst sich eine Superman-Armbinde, nachdem er das Abzeichen in seiner Rakete findet.

Eine Expedition zieht los, um den wilden „Jungle Man“ zu fangen, der Kugeln abprallen und Waffen schmelzen lässt. Dabei ist auch Lois Lane, dann schließt sich auch Lex Luthor an, der einen mysteriösen grünen Stein dabei hat …

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Batman in „Zero Hour“

DC Comics

In der DC-Geschichte gilt die Crisis on Infinite Earths (1985-1986) als die große Bereinigung, eine Befreiung vom Ballast einer fast fünf Jahrzehnte langen Tradition: Figuren starben den Heldentod, alle Parallelwelten wurden vernichtet und zu einer zusammengeführt. Doch schon kurz danach kehrte all das, was man über Bord geworfen hatte, wieder zurück – was den Verdacht aufkommen lässt, dass die Crisis vielleicht doch keine so gute Idee gewesen ist. Nicht mal zehn Jahre später (1994) gab es wieder ein Event, das alles neu ordnete: die Zero Hour. Dan Jurgens wollte damit einige Ungereimtheiten beseitigen, die durch die Crisis entstanden sind.

Das fünfteilige Crossover an sich muss uns hier nicht groß interessieren. Die Story ist genretypisch überladen mit Charakteren, von denen man die Hälfte nicht kennt, und ebenso wenig versteht man auch nur, wenn man kein absoluter DC-Nerd ist. Die meisten dieser Figuren haben nicht viel zu tun, außer im Bild zu sein und dürfen als Ehrenstatisten höchstens mal etwas sagen. In aller Kürze: Ex-Green-Lantern Hal Jordan dreht durch und will als Parallax das Universum zerstören und nach eigenem Bilde wieder aufbauen, um damit auch die vielen Toten wieder zum Leben zu erwecken. Die Helden verhindern das zwar, aber erschaffen dann doch ein neues Universum, das im Grunde gleich ist und dann doch etwas anders.

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Super Sieben gegen eine Horde Aliens

DC Comics

Titel: The Super Seven

Autor/Zeichner: Karl Kesel/Brock L. Hor, Greg S. Luzniak

Erschienen: 1994 (The Adventures of Superman Annual #6/Superboy Annual #1)


Die Welt wird mal wieder von einer Horde Aliens überfallen, diesmal den Malazza-Rem, die der Einfachfachheit halber einfach „the Horde“ genannt werden. Die Justice League wehrt sich, doch die Aliens haben eine besonders fiese Strategie: Jedes Mal, wenn sich ein Superheld blicken lässt, bringen sie 1000 Menschen um, jedes Mal, wenn einer die Faust hebt, sterben 5000 mehr. So sterben in Coast City sieben Millionen. Auch Helden gehen drauf oder ziehen sich in den Untergrund zurück.

Ein Jahrzehnt später holen die Rebellen Jimmy Olsen und Lana Lang Superman wieder zurück, der undercover im Knast hockt, und der trommelt die alte Justice League wieder zusammen, die sich von nun an Super Seven nennt, inklusive Wonder Woman, Batman, Green Lantern, Flash, Superboy und Lex Luthor/Metallo alias Metallex …

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Faust besiegt die Justice League

DC Comics

Titel: The Once and Future League

Autor/Zeichner: Dan Vado/Norman Felchle

Erschienen: 1994 (Justice League America Annual #8)


Das Cover verkündet eine Elseworlds-Story, aber was wir auf dem Cover sehen, unterscheidet sich nicht sehr vom Status quo: Superman trägt zwar goldene Armbänder, Flash tritt ohne Maske und mit Glatze auf, aber Batman, Hawkman und Wonder Woman scheinen dieselben zu sein, nur dass alle grimmig dreinschauen. „The Justice League Lives“, brennt Superman mit Hitzeblick in eine Wand, aber das tut sie ja auch so. Was also ist hier anders als sonst?

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Diktatur der Kryptonier

Cover von Mike Mignola (DC Comics)

Titel: Unforgiven

Autor/Zeichner: Christopher Priest/MD Bright

Erschienen: 1994 (Superman: The Man of Steel Annual #3)


Seit 23 Jahren wird die Erde von Kryptoniern beherrscht. Sie haben die Menschheit von ihren Übeln wie Krieg, Armut, Hunger und Umweltverschmutzung befreit, dafür aber auch von ihrer Freiheit. Eine Gruppe von Menschen leistet Widerstand, darunter auch Batman, der immer wieder aus dem Knast ausbricht und von Lex Luthor und seinen Truppen eingefangen wird. Die haben hoch entwickelte Rüstungen und Waffen – fragt sich nur, warum die Kryptonier mit ihren Superkräften nicht selbst Polizei spielen, was viel einfacher wäre – doch anscheinend brauchen die Menschen auch was zu tun.

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