Der Pinguin und die Kanarienvögel

DC Comics

Titel: Batman & Black Canary: Requiem for 4 Canaries

Autor/Zeichner: Michael Fleischer/Dick Giordano

Erschienen: 1980 (The Brave and the Bold #166), Hardcover 2021 (Batman: The Brave and the Bold – The Bronze Age Omnibus Vol. 3)


Der Pinguin bricht aus dem Knast aus, geht nach Star City und übernimmt eine Bande, indem er den Anführer kaltblütig mit seinem Schirm erschießt. Damit bricht zu Beginn der 80er für den Schurken eine neue Ära an. Schluss mit lustig: Der Pinguin ist ein Killer! Und das ist nur der Anfang. Als nächstes sollen vier ehemalige Komplizen dran glauben, die ihn vor Gericht verraten haben, um mit einem Deal ihre Haftstrafen zu verkürzen. Die vier „canaries“ sollen passenderweise ihren Tod durch verschiedene Kanarienvögel finden. Hier bleibt sich der Pinguin als Spieler treu.

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The Penguin: Episode 4 – „Cent’Anni“

Was bisher geschah:

ACHTUNG: SPOILER!!!

Eine Rückblende! Wir erfahren, was Sofia Falcone nach Arkham gebracht und was es mit dem „Hangman-Killer“ auf sich hat. Man konnte es sich bereits denken: Hinter beidem steckt der Vater, der mittlerweile vom Riddler erschossene Carmine Falcone (Mark Strong spielt die Rolle anstelle von John Turturro). Der hat einige Frauen, die in seinem Club gearbeitet haben, erhängt und es nach Suizid aussehen lassen. Dasselbe hat er bereits seiner Frau angetan – und Sofia musste die Leiche als Kind finden.

Jahre später wird Sofia von der Reporterin Summer Gleason auf die Spur gebracht, doch als sie ihren Vater zur Rede stellt, wird auch Summer ermordet und Sofia als Hauptverdächtige nach Arkham gebracht, wo sie gefoltert wird und die nächsten zehn Jahre einsitzt.

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Gotham Nocturne: Der zweite Akt

DC Comics

Titel: Gotham Nocturne Act II

Autor/Zeichner: Ram V, Dan Watters/Ivan Reis, Dustin Nguyen, Francesco Francavilla u.a.

Erschienen: 2023 (Detective Comics #1071-1075), Hardcover/Paperback 2024


Was bisher geschah:

Was nun geschieht: Batman lässt sich von Talia al Ghul in die Vorgeschichte der Orghams einweihen, die mit einem Verrat durch Ra’s al Ghul tun tun hat. Derweil fällt Vandal Savage in den Palast der Orghams ein, um der Mutter der Königin einen Zauberstein aus dem Kopf zu reißen. Er braucht ihn und andere Steine, weil seine Kräfte schwinden.

Während der Eröffnungsfeier des Hochhauses Orgham Place steigt Batman in die Tunnel darunter und kämpft gegen Azmer Demons und Arzen Orgham. Der Schurke stellt Batman vor die Wahl: Entweder geht eine Reihe von Bomben um die Eröffnungszeremonie hoch oder Batman lässt das Hochhaus einstürzen. Batman entscheidet sich für letzteres. Nightwing kann es noch rechtzeitig evakuieren. Aber dann wird er in der Öffentlichkeit dafür verantwortlich gemacht. Schließlich wird er selbst mit einem Azmer Demon infiziert …

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Der Pinguin und der Silbervogel

DC Comics

Titel: The Malay Penguin (dt. Der Malaiische Pinguin)

Autor/Zeichner: Steve Englehart/Marshall Rogers

Erschienen: 1977 (Detective Comics #473), Paperback 1999 (Strange Apparitions), Hardcover 2020 (Tales of the Batman: Steve Englehart); dt. Egmont Ehapa 1978 (Batman Taschenbuch #2), Eaglemoss 2015 (Im Zeichen des Jokers)


Der Pinguin wollte bei Hugo Stranges Auktion mitbieten, um Batmans wahre Identität herauszufinden – neben dem Joker und Rupert Thorne. Doch letzterer wollte lieber das Geheimnis aus Strange herausprügeln und als das nicht klappte, hat er ihn ermordet. Der Pinguin steht nun am vereinbarten Treffpunkt und wundert sich, dass niemand erscheint, bis auf den Joker, der im Hintergrund lacht. Da sucht Oswald lieber das Weite und wird auf eine Ausstellung aufmerksam, die den „Malay Penguin“ zeigt, eine silberne Statue – die perfekte Beute!

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The Penguin: Episode 3 – „Bliss“

Warner Bros.

Was bisher geschah:

ACHTUNG: SPOILER!!!

Sofia Falcone will mit einer neuen Droge den Markt aufmischen: Bliss, eine Substanz, die aus Pilzen hergestellt wird und die man auch Sofia in Arkham verabreicht hat. Zusammen mit Oz versuchen sie, die chinesische Mafia als Geschäftspartner zu gewinnen. Doch die haben noch eine Rechnung mit Oz offen. Der Machtkampf um Gothams Unterwelt wird komplexer und gefährlicher.

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Filmkritik: „Joker: Folie à Deux“

Warner Bros.

Der Joker erzählt keine Witze mehr. Lustig war er zwar noch nie, aber jetzt ist ihm sogar das zwanghafte Lachen fast vergangen. Er hat auch sonst nicht viel zu sagen. Nicht mal seiner Psychologin oder seiner Anwältin. Der Joker ist auch kein Joker mehr, er ist nur noch Arthur Fleck, ein Schatten seiner selbst, abgemagert und apathisch in einer Anstalt, die mehr nach schäbigstem Verlies als nach Psychiatrischer Anstalt aussieht. (War es in den 80ern oder 90ern jemals so schlimm?)

Doch dann tritt HarleenLee“ Quinzel in sein Leben, eine Patientin im Minimum-Sicherheitsflügel. Über die Musik finden sie zusammen, beim Singen findet Arthur seine Stimme und auch die Liebe wieder. Also wird das ganze American Songbook durchgesungen, das irgendeinen Clownsbezug hat, von „Get Happy“ bis „That’s Entertainment“. Kaum eine Gelegenheit wird ausgelassen. Ein Klavier ist auch nicht nötig, das fackelt man kurzerhand ab, um dann sich dann in Fantasien von gemeinsamen Bühnenauftritten zu flüchten.

ACHTUNG: SPOILER!

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Legends of the Dark Knight: Auteurism

DC Comics

Autor/Zeichner: John Arcudi/Roger Langridge

Erschienen: 2003 (Legends of the Dark Knight #162-163)


Der Joker entführt den abgehalfterten und alkoholkranken Comedy-Schauspieler Buddy Kantor, um einen Film mit ihm zu drehen. Die Story: das Leben des Joker! Überraschenderweise findet Kantor schnell in die Rolle, auch ganz ohne Drehbuch. Er schimpft einfach nur vor sich hin und der Joker ist begeistert. Dieser fingiert dann einen Banküberfall und macht Batman auf sich aufmerksam, der sich dann aber wundert, dass nichts gestohlen wurde. Alles ist nur Inszenierung für die laufende Kamera.

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Einmal um die Welt mit dem Joker

DC Comics/Panini

Titel: Joker: The World

Autoren/Zeichner: Geoff Johns u.a./Jason Fabok u.a.

Erschienen: 2024 (One-shot), dt. Panini 2024


Nach der Anthologie Batman: The World (2021) hat DC nun einen Nachfolgeband herausgebracht, der den Joker in den Mittelpunkt stellt. Der kann sich zwar über einen Mangel an Aufmerksamkeit nicht beklagen, man kann von einer Joker-Fatigue sprechen, aber da gerade Joker: Folie à Deux in den Kinos läuft, verlangen die Regeln der Vermarktung eine große Neuerscheinung. Der Joker hat sich zuletzt in seiner eigenen Serie in der Welt herumgetrieben, unter anderem in Belize, Frankreich und auf Mallorca. Nun geht es auch in weitere Länder.

ACHTUNG: SPOILER!

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Batman, Joker und Eclipso

Cover von Sam Kieth (DC Comics)

Titel: Eclipso – The Darkness Within (Acts of Madness/By Darkness Possessed)

Autoren/Zeichner: Alan Grant, John Wagner/Tom Mandrake, Vince Giarrano

Erschienen: 1992 (Detective Comics Annual #5/Batman Annual #16)


Im Jahr 1992 wurde der Silver-Age-Schurke Eclipso neu erfunden: Als göttliche Kraft des reinen Bösen kam er vom Mond auf die Erde und ergriff mit Hilfe von schwarzen Diamanten Besitz von verschiedenen Wirten. Freigesetzt wird das Böse durch Wut. Die Rahmenhandlung kann man im Zweiteiler Eclipso: The Darkness Within nachlesen. Dazwischen trieb er sein Unwesen in allen Annuals, so auch bei Batman.

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Pinguin und die ausgestorbenen Vögel

DC Comics

Titel: Batman-Ex — As in Extinct/The Little Men’s Hall of Fame

Autor/Zeichner: David Vern Reed/Mike Grell

Erschienen: 1977 (Batman #287-288), dt. Egmont Ehapa 1977 (Batman Sonderheft #7)


Bruce Wayne scheint das Unheil anzuziehen, denn kaum ist er zu einer öden Einweihung einer Napoleon-Statue in der Société Francaise erschienen, bemerkt er zwei zwielichtige Typen, die einen mechanischen Pterosaurier aus der Statue ausbrechen lassen. Blitzschnell zieht Bruce sich um und reitet den Roboter durch die Lüfte, bis dieser eine Bruchlandung hinlegt. Wow – was sollte das denn?

Natürlich steckt der Pinguin dahinter und er lässt noch weitere mechanische Nachbauten ausgestorbener Vögel für Chaos sorgen. Der nächste ist ein Archaeopteryx, der eine Filmvorführung über Machiavelli crasht. Dann taucht ein Diatryma auf dem Schiff Lord Nelson auf. Batman findet heraus, dass die ganzen Orte kein Zufall sind: Der Pinguin orientiert sich an den kleinen großen Männern der Geschichte, denn er selbst hält sich für einen.

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