Comic

Superman, Aliens und Darkseid

DC Comics/Dark Horse Comics

Titel: Superman / Aliens 2: God War

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/Jon Bogdanove, Kevin Nowlan

Erschienen: 2002 (Miniserie #1-4), Paperback 2003/2016 (Dark Horse Comics/DC Comics: Superman)


Ein Raumschiff mit einer Ladung Aliens stürzt auf Apokolips ab. Darkseid macht die Xenomorphs zu Waffen, indem er seine Paradämonen als Wirte missbraucht und dann eine Invasion auf seine Erzfeinde von New Genesis beginnt. Zufällig ist auch Superman gerade zu Besuch auf dem Planeten und kann den New Gods dabei helfen, die Bedrohung abzuwenden. Immerhin hat er Erfahrung beim Kampf mit den fiesen Aliens (siehe Teil 1). Doch dann wird auch noch Orion infiziert. Gemeinsam reist er mit Superman nach Apokolips, um die Alien-Mutter aufzuhalten, bevor es ihm die Brust zerreißt. Orion will sich jedoch an seinem Vater Darkseid rächen …

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Legends of the Dark Knight: Irresistible

DC Comics

Autor/Zeichner: Tom Peyer/Tony Harris

Erschienen: 2003 (Legends of the Dark Knight #169-171)


Der 18-jährige Frank Sharp hat ein Problem und eine Gabe. Zum einen hat er seit der Geburt ein asymmetrisches, deformiertes Gesicht, er ist also kein schöner Anblick. Zum anderen kann man ihm nicht mehr widerstehen, sobald er einem die Hand schüttelt. Nachdem ihn sein Vater aus dem Haus wirft, beginnt er damit, die Stadt zu übernehmen. Er zwingt Menschen seinen Willen auf, bereichert sich, bringt sie dazu, schlimme Dinge zu tun, er kontrolliert den Bürgermeister und später auch den Pinguin. Doch dann begegnet er Batman und fühlt sich sofort durchschaut. Daraufhin beschließt Frank, dessen Hand zu schütteln …

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Batman im Wachsfigurenkabinett

DC Comics

Titel: The Deadly Numbers Game/The Batman Nobody Knows

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1973 (Batman #250), Paperback 1988/2005 (The Greatest Batman Stories Ever Told/Batman: The Greatest Stories Ever Told)


Die 250. Batman-Ausgabe wird zwar nicht als ein Jubiläumsheft angepriesen, hat aber einiges zu bieten. Zunächst ist da eine kleine Geschichtsstunde im Wachsfigurenkabinett. Das Museum in Gotham wird kaum noch besucht. Da taucht plötzlich in den Händen der George-Washington-Figur ein Beil auf, das in einem Outdoor-Laden nebenan gestohlen wurde. Kurz darauf berichtet der Reporter Gil Adams über diesen „Vorfall“, der keiner ist – muss wohl gerade Sommerloch sein. Bruce Wayne sieht den Bericht im Fernsehen. Der Besitzer hat keine Ahnung, woher das Beil kommt. Doch diese Banalität erregt aus unerfindlichem Grund Interesse: Vor dem Museum bildet sich eine Schlange, um das Beil in Washingtons Hand zu sehen. Gotham muss eine sehr langweilige Stadt sein.

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Legends of the Dark Knight: Loyalties

Cover von Jason Pearson (DC Comics)

Autor/Zeichner: John Ostrander/David Lopez

Erschienen: 2002 (Legends of the Dark Knight #159-161)


Einige Jahre nach dem Year One wird Commissioner James Gordon von einem ehemaligen Kollegen entführt. Es handelt sich um den korrupeten Cop Hatchett aus Chicago. Der will von Gordon den Namen des Zeugen, der ihm gefährlich werden könnte, um einen Mord zu ihm zurückzuführen. Hatchett lässt Gordon foltern, doch der hält dicht. Also entführt Hatchett Gordons Frau Barbara und seinen Sohn James. Er ist bereit, sie zu töten. Batman reist nach Chicago, um Gordon zu finden. Die Zeugin ist übrigens die andere Barbara, hier noch Gordons Nichte (später adoptiert), das spätere Batgirl

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Die vielen Tode des Robin

DC Comics

Titel: How Many Ways Can a Robin Die

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick

Erschienen: 1972 (Batman #246), Paperback 2007 (Batman: The Greatest Stories Ever Told Vol. 2)


Dies ist eine Story für alle, die Robin hassen und ihn gerne sterben sehen.

Batman schwingt sich gerade durch Gotham, da wird er von einem falschen Bat-Signal zu einem Turm gelockt. Auf dem Turm steht Robin, der wird von einem Pfeil getroffen und fällt in die Tiefe. Doch unten stellt sich heraus: Bei dem Wunderknaben handelt es sich um eine Puppe. Auf dem Pfeil hat ein Unbekannter eine Notiz hinterlassen: Dies sei nur der erste von mehreren „toten Robins“. Batman kann zwar nicht herausfinden, wer den Pfeil abgeschossen hat, schließt aber den den Streifen darauf, dass der nächste Tatort der „Striped-Arrow Country Club“ sein wird.

Richtig geraten! Dort sticht ein Bühnenmagier einige Schwerter in eine Kiste und heraus fällt eine weitere Robin-Attrappe. Batman liefert sich ein Duell mit dem Kerl, doch der verschwindet spurlos in einer Rauchwolke. Batman schließt vom Schwert auf den nächsten Ort: der „Sword-Fish Pier“ am Cape Fear – klar, wo sonst?! Da fällt Robin, an einen Stein gebunden, ins Wasser. Diesmal könnte es der echte sein, aber nein, wieder nur Fake!

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Batman und der Bär von Moskau

DC Comics

Titel: The Bat and the Beast (dt. Batman und die Bestie)

Autor/Zeichner: Peter Milligan/Andy Clarke

Erschienen: 2009 (Batman Confidential #31-35), Paperback 2010; dt. Panini 2010 (Batman Sonderband 26)


Der Gangster Boris Stavrogin alias Czar (Zar) hat die Moskauer Unterwelt übernommen. Geholfen hat ihm dabei sein treuer Diener, ein haariger Hüne, der „Bear“ genannt wird. Nun will sich der Zar auch Gotham schnappen. Dazu will er die Stadt mit einer Atombombe erpressen. Batman kann ihn aufhalten, aber dann droht der Zar damit, Moskau in die Luft zu jagen. Batman fliegt hin und muss feststellen, dass der gefürchtete Bär seine geringste Sorge ist.

Natürlich ist die Bestie bloß ein missverstandenes und vor allem missbrauchtes Wesen mit einem weichen Kern. Der Zar zwingt ihn dann seltsamerweise nicht dazu, Batman zu töten, sondern die Familie des Polizeichefs, damit dieser Batman erledigen lässt. Seltsam umständlicher Plan, der natürlich nur schiefgehen kann.

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Batman und die Maske des Todes

DC Comics

Titel: Deathmask (dt. Die Maske des Todes/Totenmaske)

Autor/Zeichner: Archie Goodwin/Jim Aparo

Erschienen: 1973 (Detective Comics #437), Hardcover (Tales of the Batman: Archie Goodwin); dt. Ehapa 1975 (Superman #19), Panini 2015 (Batman Collection: Jim Aparo 4)


Im Gotham Museum wird eine antike Maske aus Mittelamerika ausgestellt, die des Todesgottes Matuchima. Natürlich liegt ein angeblicher Fluch auf dem Ding. Und natürlich versuchen ein paar Einbrecher, das Ding zu klauen – und zwar schon vor der Ausstellungseröffnung. Batman verhindert das und die offizielle Feier kann beginnen. Natürlich sind wie (und warum auch) immer Bruce Wayne und Commissioner Gordon zugegen.

Judd Thaxton, der Assistent des Direktors Marcus Wingate, eröffnet die Schau und streitet sich hinterher mit dem Archäologen Austin Spires. Dieser ist neidisch, weil er die Maske entdeckt hat, aber Wingate zum Direktor ernannt worden ist. Da erscheint Matuchima in der Ausstellungshalle und fängt an, um sich zu schlagen. Batman schreitet ein und wird im Kampf besiegt, der Mann mit der Maske flieht. Am Ende ist einer der Einbrecher tot und auch Direktor Wingate, gestorben an einem Herzinfarkt.

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Legends of the Dark Knight: Urban Legend/Full Circle

DC Comics

Autoren/Zeichner: Bill Willingham/Tom Fowler; A.J. Liebermann/Greg Scott

Erschienen: 2003/2004 (Legends of the Dark Knight #168/179)


Eines Nachts stürzt Batman von einem Hochhaus, schlägt unterwegs gegen jede spitze Ecke und fällt auf harten Stein. Eigentlich müsste er so was von tot sein, aber wie durch ein Wunder überlebt er den Sturz, wenn auch stark lädiert. Er weiß nicht mehr, wie es dazu kam und auch sonst nichts mehr über sich. Zwei Zeugen helfen ihm, sie vermuten eine Gang dahinter, bringen ihn zu einem Taxi, wollen ihm eine Pistole zur Selbstverteidigung mitgeben, doch Batman lehnt ab – ohne recht zu wissen, warum.

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Batman und Superman beim Wild-West-Duell

DC Comics

Titel: Showdown at Gotham City

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Rich Buckler, Dick Giordano

Erschienen: 1980 (World’s Finest #261)


Der Pinguin ist auf Bewährung raus, tritt live im Fernsehen auf und stellt der Öffentlichkeit einen Mann vor, der der echte Western-Outlaw Butch Cassidy sein soll. Dieser sei nicht etwa 1908 gestorben, sondern sei in einer mexikanischen Höhle eingeschlafen und von einem sonderbaren Gas konserviert worden. Als wäre die Story nicht schon unglaubwürdig genug, springt Batman von einem Kamerakran und überführt den Pinguin als Betrüger.

Da taucht ein Cowboy auf einem fliegenden Pferd auf, fängt Batman mit dem Lasso ein und haut mit Pinguin und „Butch“ ab. – Muss ich noch weitererzählen? Die Story stammt nicht aus dem Jahr 1956, sondern aus dem Jahr 1980, als man den schieren Unsinn längst hinter sich gelassen hatte. Oder zumindest wird das oft so behauptet.

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Batman und die Bankräuber

Cover von Neal Adams (DC Comics)

Titel: Night of the Stalker (dt. Nacht der Vergeltung)

Autor/Plot/Zeichner: Steve Englehart/Vin Amendola/Sal Amendola (auch Plot)

Erschienen: 1974 (Detective Comics #439), Paperback 2005 (Batman: The Greatest Stories Ever Told Vol. 1), Hardcover 2020 (Tales of the Batman: Steve Englehart); dt. Ehapa 1974 (Superman #10)


Steve Engleharts erste Batman-Story ist in einer Zeit erschienen, als die Comic-Serien sich so schwach verkauften, dass sie nur alle zwei Wochen herauskamen. Doch die Geschichte gilt als eine der besten, die je erzählt wurden, weshalb sie mal in einer Anthologie neu aufgelegt wurde. Allerdings ist sie nicht allein Engleharts Verdienst.

Der Plot ist einfach: Batman wird Zeuge eines Banküberfalls. Die Räuber erschießen unbeteiligte Zivilisten, eine Mutter und ihren Ehemann, der Sohn muss das mitansehen. Das weckt bei Batman natürlich traumatische Erinnerungen. Er schnappt sich einen der drei Räuber, nachdem dieser einen Wachmann angeschossen hat, und jagt dann den drei anderen hinterher, indem er aufs Dach des Fluchtautos springt.

Außerhalb der Stadt kommt es zum Showdown. Als die Räuber ihn bemerken, halten sie an und versuchen, ihn zu erschießen. Dann wollen sie wieder im Auto zu fliehen, doch Batman hat die Schlüssel herausgezogen und wirft sie weg. Einer stürzt sich auf ihn und der Held fällt mit ihm über den Abgrund, rettet ihn aber. Der zweite prügelt sich mit Batman im Wasser und ertränkt ihn scheinbar – doch zu früh gefreut … Der dritte verliert die Nerven, bevor er auf Batman schießen kann und geschlagen werden muss. Da kommt auch schon die Polizei.

Wieder zu Hause, im Penthouse des Wayne Foundation Buildings, muss Bruce Wayne beim Anblick des Porträts seiner Eltern weinen: „… he is that boy again.“

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