Detective Comics

Batman gegen Blockbuster: Teil 1

DC Comics

Lange bevor Batman auf Marvel’s Hulk traf, bekam er einen Schurken, der auffallende Ähnlichkeiten mit diesem hatte: Blockbuster, ein superstarker Hüne mit lila Hose. Geschaffen wurde er von Gardner Fox und Carmine Infantino.

(mehr …)

Batman für einen Tag

DC Comics

Titel: If I Were Batman

Autor/Zeichner: Edmond Hamilton/Sheldon Moldoff

Erschienen: 1955 (Detective Comics #225), Hardcover 2023 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 10)


Wie wäre es, selbst Batman zu sein?, fragen sich einige Männer in Gotham, nachdem sie wieder mal mitansehen, wie ihr Held den Verbrecher Larrow festnimmt. Sie stellen sich das ganz toll vor. Batman zu sein, sei jedermanns Traum! Das bringt den Chefredakteur der Gotham Gazette, Martin Mayne, auf eine Idee: Um Geld zu sammeln für Witwen und Waisen von Polizisten ruft er einen Wettbewerb aus, bei dem sich Männer ihren größten Wunsch erfüllen können: Batman für einen Tag zu sein. Batman stimmt dem Experiment zu und zieht sich zurück.

(mehr …)

Batman und der Werwolf von Alaska

Cover von Rich Buckler, Dick Giordano (DC Comics)

Titel: Werewolf Moon

Autor/Zeichner: Gerry Conway/Don Newton

Erschienen: 1981 (Detective Comics #505), Hardcover 2018 (Tales of the Batman: Gerry Conway Vol. 2)


Habt ihr euch auch gefragt, was mit Anthony Lupus geschehen ist, dem Werwolf aus „Moon of the Wolf“ (Batman #255, 1974)? Nein? Ich erzähl’s euch trotzdem. Seine Schwester Angela ist an Leukämie erkrankt und braucht innerhalb von 72 Stunden eine Knochenmarkspende – von ihrem Bruder. Die Mutter bittet (aus irgendeinem Grund) Batman, diesen zu finden. Doch Lupus wird für tot gehalten. Zwar wurde (wie so oft) keine Leiche gefunden, aber … Nein, genau deswegen ist er auch nicht tot. Commissioner Gordon klärt Batman auf, dass Anthony Lupus als Wolfsjäger in Alaska sein Unwesen treibt. Es steht sogar in der Zeitung. Jetzt könnte die Mutter also einfach versuchen, ihren Sohn anzurufen, aber dann hätte Batman nichts zu tun.

(mehr …)

Gotham Nocturne: Der dritte Akt

DC Comics

Titel: Detective Comics Vol. 5: Gotham Nocturne: Act III

Autor/Zeichner: Ram V/Stefano Raffaele, Riccardo Federici, Javier Fernandez u.a.

Erschienen: 2024 (Detective Comics #1081-1089), Hardcover/Paperback 2025


Nachdem Batman einen Hinrichtungsversuch überlebt hat und von Catwoman und Co. befreit wurde (siehe Gotham Nocturne: Intermezzo), bringt ihn Talia al Ghul einen Fluss von Leben und Tod hinauf in die unendliche Wüste Aras, die von Geistern und anderen Dämonen bevölkert wird. Hier trifft Bruce Wayne auf Dr. Simon Hurt und kämpft gegen den Azmer-Dämon, der ihn befallen hat, schließlich auch gegen ein mögliches künftiges Selbst sowie Barbatos, der ihm die Weltherrschaft verspricht, wenn dieser sich zum Gott erhebt.

Dieser innere Fledermausdämon übernimmt die Rolle des Versuchers, also wie einst Jesus in seinen 40 Tagen Wüste vom Satan in Versuchung geführt worden ist (nachzulesen in Matthäus 4,1-11). Und Batman, ganz der genügsame Selbsterlöser, erteilt Barbatos eine klare Abfuhr, um zu sich selbst zu finden. Er akzeptiert seine Rolle und seine Schwächen, er findet sich damit ab, dass es nicht ums Gewinnen geht, sondern der Kampf nie zu Ende ist. Batman ist das ewige Stehaufmännchen. Und so kehrt er nach Gotham City zurück, um es aus der Hand der Orghams zu befreien.

Dieses Fantasy-artige Traumszenario erscheint in blassen Farben, wie hinter einem Nebel und erhält eine einzigartig entrückte Atmosphäre und gleichzeitig hyperrealistisch wie Renaissancegemälde. Riccardo Federici und Stefano Raffaele zeigen uns schreckliche Monster und einen nuancierten Batman, der zur alten Stärke zurückfindet. Ein wahrer Hingucker!

(mehr …)

Gotham Nocturne: Intermezzo – Batman, Outlaw

DC Comics

Autor/Zeichner: Ram V/Jason Shawn Alexander, Liam Sharp, Mike Perkins u.a.

Erschienen: 2023 (Detective Comics #1076-1080), Hardcover/Paperback 2024


Batman ist gefangen von den bösen Orghams und besessen vom bösen Azmer-Dämon, gegen den er ankämpft (siehe Gotham Nocturne: Act II). Nun soll er öffentlich hingerichtet werden. Aber erst nach drei Tagen, damit Catwoman genug Zeit hat, ein Team zusammenzustellen und einen Plan auszuarbeiten, um den Geliebten zu befreien. Also trommelt sie James Gordon, Batgirl (Cassandra Cain), Azrael, Cheshire und Cheshire Cat, Poison Ivy und sogar Mr. Freeze zusammen. Werden sie es schaffen?

(mehr …)

Die seltsame Story von Batmans Tod

DC Comics

Titel: The Strange Death of Batman

Autor/Zeichner: Gardner Fox/Carmine Infantino

Erschienen: 1966 (Detective Comics #347), Hardcover 2014 (Tales of the Batman: Carmine Infantino)


„There’s never been a story like this! There never will be another!“

Batman ist tot! Erschossen! So steht es in der Zeitung, also muss es stimmen. Außerdem ist auf dem Cover ein weinender Robin zu sehen, der Gerechtigkeit schwört – seine Tränen können nicht lügen. Eine einzigartige Story wird da verheißen. Auf dem Cover wird davor gewarnt, niemandem das Ende zu verraten, auf Seite eins heißt es, man solle nicht zum Schluss vorblättern, um sich selbst nicht zu spoilern. Die Spannung steigt ins Unermessliche: Wer hat Batman getötet? Und wie? Und wie kann Batman überhaupt sterben?

Verantwortlich dafür ist ein neuer Schurke: der Bouncer. Nein, kein Türsteher, sondern ein Kerl, der rumhüpft wie ein Flummi und Überfälle begeht. Ein bisschen wie der Elongated Man im hinteren Teil der Ausgabe, aber nicht ganz so flexibel. Der kann nur von Wänden abprallen und Batman umstoßen. Wer der Bouncer ist, finden nicht etwa die Detektive heraus, sondern der Erzähler verrät es uns in einer kurzen Rückblende: Ein junger Metallurg hat eine Legierung aus Gummi, Stahl und Chrom entdeckt und dieses „Elastalloy“ lässt ihn nicht nur springen, sondern schützt ihn auch vor Erschütterungen. So begeht er auch den nächsten Einbruch im Museum. Weder mit Netz noch mit Lasso oder Batarang lässt er sich einfangen.

Attentat mit abprallender Waffe

Am Ende richtet der Bouncer eine Waffe auf Batman. Doch einfach nur Erschießen ist dem Schurken zu einfach, man muss seinem Markenkern treu bleiben, also will er Batman im „Bouncer style“ töten: Er wirft seine Elastalloy-Knarre gegen eine Wand, damit sie abprallt und die Kugel auf Batman abfeuert. Das ist ein ziemlich kühner Wurf – und wie erwartet misslingt dieser, aber anders als gedacht. Die Pistole kollabiert an der Wand und Batman knockt den Bouncer aus. Wie das? Dank dem technischen Wunder der Induktion. Batman und Robin hatten vorgesorgt.

Nach nur neun Seiten ist der Spuk vorbei. Doch wir haben noch ein paar Seiten übrig – und jetzt wird es wirklich strange!

(mehr …)

Batman und der böse Richter

Cover von Jim Aparo (DC Comics)

Titel: Judgment Day

Autor/Zeichner: Archie Goodwin/Howard Chaykin

Erschienen: 1974 (Detective Comics #441), Hardcover 2013 (Tales of the Batman: Archie Goodwin)


Auch wenn er hier noch nicht Harvey hieß, aber schon den Rang eines Lieutenants hatte, gilt diese Ausgabe als der erste Auftritt des späteren Detectives Bullock. Aber schon hier ist er nicht gut auf Batman zu sprechen, als dieser einen Geiselnehmer auf der Straße überführt (indem er ihm einen Kanaldeckel in den Bauch wirft) und die Polizei überflüssig dastehen lässt.

Dann erfährt Batman, dass Robin entführt worden ist und er wird in ein verlassenes Haus gelockt. Batman erinnert sich, dort den Heroindealer Snow gestellt zu haben. Dieser wurde aber von einem Unbekannten erschossen. Der Entführer ist ein selbsternannter Richter, der sich bloß The Judge nennt. Er will sich an Batman dafür rächen will, dass seine Tochter Melissa einst bei einem seiner Einsätze durch einen Unfall erblindet ist, als Batman Snows Killer angegriffen hat. Dabei hat Batman Melissa, nachdem ein Schuss sie verletzt, das Leben gerettet.

(mehr …)

Batman gegen Hillbillies

DC Comics

Titel: Ghost Mountain Midnight (dt. Geisterberg um Mitternacht)

Autor/Zeichner: Archie Goodwin/Sal Amendola

Erschienen: 1974 (Detective Comics #440), Hardcover 2013 (Tales of the Batman: Archie Goodwin); dt. Ehapa 1974/1980 (Superman #21/Batman Superband #11)


Zwei Rednecks entführen die Kellnerin Sarah Beth aus dem Playhour Club. Da zufällig Bruce Wayne dort diniert (er scheint das Verbrechen regelrecht anzuziehen), kann er sich Sekunden später als Batman auf den Fluchtwagen stürzen. Einfach mal mitten in der Fahrt reinschwingen, dann prallen Täter samt Opfer in einen Schneehaufen rein. Zum Glück wurde Sarah nicht verletzt, obwohl sie nicht angeschnallt war – ein wahres Wunder! Sie erklärt, die beiden Entführer seien ihre Brüder. Die wollen mit einem Menschenopfer den Fluch von „Ghost Mountain“ loswerden – und zufällig ist das Los auf die Schwester gefallen.

(mehr …)

Ein Monster randaliert in Wayne Manor

DC Comics

Titel: A Monster Walks Wayne Manor

Autor/Zeichner: Archie Goodwin/Jim Aparo

Erschienen: 1974 (Detective Comics #438), Hardcover 2013 (Tales of the Batman: Archie Goodwin); dt. Panini 2015 (Batman Collection – Jim Aparo Bd. 4)


Wayne Manor mag seit vier Jahren verlassen sein, aber so ganz vergessen ist es nicht: Es scheint sogar ein Eigenleben zu entwickeln. Die Presse taucht vor dem Anwesen auf, weil die Polizei ermittelt. Jugendliche, die dort einbrechen wollten, hörten Rufe wie von einem wilden Tier, dann kam ein Schreibtisch durchs Fenster gekracht. Später wurde Alfred Pennyworth Zeuge, wie ein grün glühender, verunstalteter Mann einen anderen vom Dach gestürzt hat. Daraufhin wurde Alfred selbst angegriffen und fast umgebracht. Treibt sich etwa ein Monster in Wayne Manor herum? Und falls ja: Wo kommt es her? Was will es?

(mehr …)

Die „letzte“ Batgirl-Story

DC Comics

Titel: The Last Batgirl Story

Autor/Zeichner: Cary Burkett, Barbara Kesel (Randall)/Don Newton, Barry Kitson

Erschienen: 1980/1988 (Detective Comics #491-492/Batgirl Special #1), Hardcover 2011/2017 (Tales of the Batman: Don Newton/Batgirl: A Celebration of 50 Years)


Nur einige Tage vor The Killing Joke erschien das Batgirl Special, das die „letzte“ Batgirl-Story sein sollte. Natürlich sind solche Ankündigungen mit Vorsicht zu genießen. In potenziell ewig fortlaufenden Geschichten ist naturgemäß selten etwas final. Interessanterweise weist darin einiges – absichtlich oder nicht – bereits auf die Zukunft von Barbara Gordon voraus.

(mehr …)