Batman

Legends of the Dark Knight: Blaze of Glory

DC Comics

Autor/Zeichner: Will Pfeifer/Chris Weston

Erschienen: 2006 (Batman: Legends of the Dark Knight #197-199)


Erik Webber hatte seinen Banküberfall genau geplant, an alles gedacht, nur mit einem hatte er nicht gerechnet: Batman. Der musste nur einen Batarang werfen und Erik lag am Boden. Sieben Jahre Knast gab’s dafür. Dann kam er raus und stellte fest, dass er einen Hirntumor hat, nur noch ein Jahr zu leben. Also tut Erik nun, was echte Schurken mit ihrer letzten Lebenszeit tun: Rache nehmen an Batman.

Zuerst hinterlässt er ein fledermausförmiges Brandmal auf einem Batman-Plakat am Stadtrand. Sonderbarerweise erregt allein dieser harmlose Vandalismus schon Batmans Interesse und er ermittelt im großen Stil. Anscheinend, weil er sich davon persönlich bedroht fühlt. Doch dann wird es ernst: Erik sprengt den Kopf der riesigen Gerechtigkeitsstatue weg, wo er ebenfalls ein Batman-Symbol hinterlässt. Und schließlich schießt er als Scharfschütze auf unschuldige Zivilisten, die das Zeichen tragen – doch das ist nur der Anfang.

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Batmans Zeitreisen: Im Alten Rom

DC Comics

Titel: It Happened In Rome/Batman’s Roman Holiday

Autor/Zeichner: Joe Samachson, Edmond Hamilton/Dick Sprang

Erschienen: 1944/1957 (Batman #24/112), Hardcover 2017/2022 (Batman: The Golden Age Omnibus Vol. 3/The Silver Age Omnibus Vol. 1)


Bruce Wayne besucht das antike Rom. Lateinkenntnisse sind dort nicht nötig, denn hier sprechen alle Englisch. Als er sieht, wie zwei Legionäre einen Mann um Schutzgeld erpressen, steigt er blitzschnell ins Batman-Kostüm und schlägt den Gaunern die Helme zusammen. Da kommen weitere Wachmänner, die im Auftrag des Gauners Publius Malcho Batman festnehmen. Wie bitte? Was ist denn hier los?

Ein gewisser Professor Carter Nichols hat Bruce Wayne per Hypnose ins Alte Rom versetzt. Sofort merkt Dick Grayson per ominöser telepathischer Verbindung , dass etwas nicht stimmt und lässt sich ebenfalls in die Zeit zurückschicken. Kaum ist er da, bekommt er mit einem Wachmann Ärger, weil er für einen geflohenen Sklaven gehalten wird. Dann steigt er ins Robin-Kostüm (das er sich wohl aus der Hosentasche zieht) und wird nicht mehr erkannt, obwohl er nicht mal seine Maske trägt.

Batman und der römische Joker alias Jester. (DC Comics)

Derweil macht „Batmanus“ im Knast Bekanntschaft mit einem Hofnarren, der sich Jester nennt und auffallende Ähnlichkeit mit dem Joker hat. Gab es solche schon in der Antike? Der sieht jedenfalls stark nach Mittelalter aus. Doch dieser „Harlequin“ ist ein Opfer seiner Scherze geworden, als er sich über ein von Malchio manipuliertes Wagenrennen lustig gemacht hat. Der Favorit Gito soll das Rennen verlieren, auf das alle ihre hart verdienten Sesterzen gesetzt haben.

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Batman und The Shadow gegen Ra’s al Ghul

DC Comics

Titel: The Shadow/Batman

Autor/Zeichner: Steve Orlando/Giovanni Timpano

Erschienen: 2017-2018 (Miniserie #1-6), Hardcover 2018


Bei einem Einsatz gegen Professor Pyg und seine Dollotrons in New York werden Batman und Robin (Damian Wayne) aufmerksam auf die Silent Seven, eine Geheimorganisation, die seit langem Verbrechen beherrscht und unsere Gesellschaft unterwandert. Ihr Anführer war einst James Moriarty. Schon bald muss sich Robin gegen einen Haufen von Leuten zur Wehr setzen, deren Gehirne ferngesteuert werden.

Was für Batman neu ist, kennt Lamont Cranston alias The Shadow längst. Der letzte Verbliebene der Silent Seven ist Shiwan Khan, ein Nachfahre von Dschingis Khan. Er hat sich mit Ra’s al Ghul verbündet, um die Welt zu unterjochen. Khan und Cranston waren gemeinsam Schüler in Shamba-La. Er hat die gleichen Kräfte wie The Shadow und kann sogar Tote auferstehen lassen.

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Batman trifft erstmals The Shadow

DC Comics

Titel: Who Knows What Evil–?/The Night of the Shadow

Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Irv Novick

Erschienen: 1973/1974 (Batman #253/259)


The Shadow gehört zu den Figuren, die Batman inspiriert haben: Ursprünglich, seit 1930, war er nur eine Radiostimme der Sendung Detective Story Hour. Berühmt wurde die Ansage: „Who knows what evil lurks in the hearts of man? The Shadow knows!“ – gefolgt von einem unheimlichen Lachen. Am Ende hieß es: „Crime does not pay…The Shadow knows!“ 1931 wurde daraus eine literarische Figur im Pulp-Magazin eigenen Namens, später gab es auch Filme und Comics.

The Shadow ist ein Detektiv und Vigilant mit dem Namen Kent Allard (später im Radio und Kino hieß er Lamont Cranston), er trägt einen breiten Hut, einen langen Mantel, einen roten Schal um den Mund und dazu zwei Pistolen. Außerdem beherrscht er Hypnose und kann sich unsichtbar machen – bis auf seinen Schatten.

In den 70ern wurde man nostalgisch und entschloss sich bei DC nicht nur zu einer neuen Shadow-Comic-Serie (ebenfalls geschrieben von Dennis O’Neil), sondern auch zu einem Crossover mit Batman – und das in gleich zwei Heften hintereinander. So eine Begegnung birgt Potenzial, denn die beiden Helden sind sich zum einen sehr ähnlich, zum anderen unterscheiden sie sich radikal in ihren Methoden, denn Batman hasst bekanntlich Schusswaffen. Doch die Möglichkeiten werden leider nicht ausgeschöpft.

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Legends of the Dark Knight: Irresistible

DC Comics

Autor/Zeichner: Tom Peyer/Tony Harris

Erschienen: 2003 (Legends of the Dark Knight #169-171)


Der 18-jährige Frank Sharp hat ein Problem und eine Gabe. Zum einen hat er seit der Geburt ein asymmetrisches, deformiertes Gesicht, er ist also kein schöner Anblick. Zum anderen kann man ihm nicht mehr widerstehen, sobald er einem die Hand schüttelt. Nachdem ihn sein Vater aus dem Haus wirft, beginnt er damit, die Stadt zu übernehmen. Er zwingt Menschen seinen Willen auf, bereichert sich, bringt sie dazu, schlimme Dinge zu tun, er kontrolliert den Bürgermeister und später auch den Pinguin. Doch dann begegnet er Batman und fühlt sich sofort durchschaut. Daraufhin beschließt Frank, dessen Hand zu schütteln …

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Batman im Wachsfigurenkabinett

DC Comics

Titel: The Deadly Numbers Game/The Batman Nobody Knows

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick, Dick Giordano

Erschienen: 1973 (Batman #250), Paperback 1988/2005 (The Greatest Batman Stories Ever Told/Batman: The Greatest Stories Ever Told)


Die 250. Batman-Ausgabe wird zwar nicht als ein Jubiläumsheft angepriesen, hat aber einiges zu bieten. Zunächst ist da eine kleine Geschichtsstunde im Wachsfigurenkabinett. Das Museum in Gotham wird kaum noch besucht. Da taucht plötzlich in den Händen der George-Washington-Figur ein Beil auf, das in einem Outdoor-Laden nebenan gestohlen wurde. Kurz darauf berichtet der Reporter Gil Adams über diesen „Vorfall“, der keiner ist – muss wohl gerade Sommerloch sein. Bruce Wayne sieht den Bericht im Fernsehen. Der Besitzer hat keine Ahnung, woher das Beil kommt. Doch diese Banalität erregt aus unerfindlichem Grund Interesse: Vor dem Museum bildet sich eine Schlange, um das Beil in Washingtons Hand zu sehen. Gotham muss eine sehr langweilige Stadt sein.

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Legends of the Dark Knight: Loyalties

Cover von Jason Pearson (DC Comics)

Autor/Zeichner: John Ostrander/David Lopez

Erschienen: 2002 (Legends of the Dark Knight #159-161)


Einige Jahre nach dem Year One wird Commissioner James Gordon von einem ehemaligen Kollegen entführt. Es handelt sich um den korrupeten Cop Hatchett aus Chicago. Der will von Gordon den Namen des Zeugen, der ihm gefährlich werden könnte, um einen Mord zu ihm zurückzuführen. Hatchett lässt Gordon foltern, doch der hält dicht. Also entführt Hatchett Gordons Frau Barbara und seinen Sohn James. Er ist bereit, sie zu töten. Batman reist nach Chicago, um Gordon zu finden. Die Zeugin ist übrigens die andere Barbara, hier noch Gordons Nichte (später adoptiert), das spätere Batgirl

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Die vielen Tode des Robin

DC Comics

Titel: How Many Ways Can a Robin Die

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick

Erschienen: 1972 (Batman #246), Paperback 2007 (Batman: The Greatest Stories Ever Told Vol. 2)


Dies ist eine Story für alle, die Robin hassen und ihn gerne sterben sehen.

Batman schwingt sich gerade durch Gotham, da wird er von einem falschen Bat-Signal zu einem Turm gelockt. Auf dem Turm steht Robin, der wird von einem Pfeil getroffen und fällt in die Tiefe. Doch unten stellt sich heraus: Bei dem Wunderknaben handelt es sich um eine Puppe. Auf dem Pfeil hat ein Unbekannter eine Notiz hinterlassen: Dies sei nur der erste von mehreren „toten Robins“. Batman kann zwar nicht herausfinden, wer den Pfeil abgeschossen hat, schließt aber den den Streifen darauf, dass der nächste Tatort der „Striped-Arrow Country Club“ sein wird.

Richtig geraten! Dort sticht ein Bühnenmagier einige Schwerter in eine Kiste und heraus fällt eine weitere Robin-Attrappe. Batman liefert sich ein Duell mit dem Kerl, doch der verschwindet spurlos in einer Rauchwolke. Batman schließt vom Schwert auf den nächsten Ort: der „Sword-Fish Pier“ am Cape Fear – klar, wo sonst?! Da fällt Robin, an einen Stein gebunden, ins Wasser. Diesmal könnte es der echte sein, aber nein, wieder nur Fake!

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Batman und der Bär von Moskau

DC Comics

Titel: The Bat and the Beast (dt. Batman und die Bestie)

Autor/Zeichner: Peter Milligan/Andy Clarke

Erschienen: 2009 (Batman Confidential #31-35), Paperback 2010; dt. Panini 2010 (Batman Sonderband 26)


Der Gangster Boris Stavrogin alias Czar (Zar) hat die Moskauer Unterwelt übernommen. Geholfen hat ihm dabei sein treuer Diener, ein haariger Hüne, der „Bear“ genannt wird. Nun will sich der Zar auch Gotham schnappen. Dazu will er die Stadt mit einer Atombombe erpressen. Batman kann ihn aufhalten, aber dann droht der Zar damit, Moskau in die Luft zu jagen. Batman fliegt hin und muss feststellen, dass der gefürchtete Bär seine geringste Sorge ist.

Natürlich ist die Bestie bloß ein missverstandenes und vor allem missbrauchtes Wesen mit einem weichen Kern. Der Zar zwingt ihn dann seltsamerweise nicht dazu, Batman zu töten, sondern die Familie des Polizeichefs, damit dieser Batman erledigen lässt. Seltsam umständlicher Plan, der natürlich nur schiefgehen kann.

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Batman und die Maske des Todes

DC Comics

Titel: Deathmask (dt. Die Maske des Todes/Totenmaske)

Autor/Zeichner: Archie Goodwin/Jim Aparo

Erschienen: 1973 (Detective Comics #437), Hardcover (Tales of the Batman: Archie Goodwin); dt. Ehapa 1975 (Superman #19), Panini 2015 (Batman Collection: Jim Aparo 4)


Im Gotham Museum wird eine antike Maske aus Mittelamerika ausgestellt, die des Todesgottes Matuchima. Natürlich liegt ein angeblicher Fluch auf dem Ding. Und natürlich versuchen ein paar Einbrecher, das Ding zu klauen – und zwar schon vor der Ausstellungseröffnung. Batman verhindert das und die offizielle Feier kann beginnen. Natürlich sind wie (und warum auch) immer Bruce Wayne und Commissioner Gordon zugegen.

Judd Thaxton, der Assistent des Direktors Marcus Wingate, eröffnet die Schau und streitet sich hinterher mit dem Archäologen Austin Spires. Dieser ist neidisch, weil er die Maske entdeckt hat, aber Wingate zum Direktor ernannt worden ist. Da erscheint Matuchima in der Ausstellungshalle und fängt an, um sich zu schlagen. Batman schreitet ein und wird im Kampf besiegt, der Mann mit der Maske flieht. Am Ende ist einer der Einbrecher tot und auch Direktor Wingate, gestorben an einem Herzinfarkt.

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