Batman-TV-Serie von 1966 bis 1968 mit Adam West und Burt Ward. 1966 erschien ein Kinofilm. Ab 2013 wurde das Konzept als Comic-Serie fortgesetzt, 2016 und 2017 folgten zwei Animationsfilme.
Titel: The Joker Goes to School/He Meets His Match, the Grisly Ghoul
Drehbuch: Lorenzo Semple Jr.
Erschienen: 1966 (S01E15-16)
Ein Milchautomat spuckt Dollarmünzen statt Milch, ein Süßigkeitenautomat Wertpapiere. Für Commissioner Gordon kann das nur eins bedeuten: der Joker hat wieder zugeschlagen. Denn der Joker ist nicht nur gerade erst aus dem Knast entlassen worden (wahrscheinlich wieder so eine missglückte Blitz-Rehabilitation), sondern er hat auch einen Automaten-Hersteller übernommen. Aber was ist das Problem, wenn der Joker ein Unternehmen führt, das mehr Geld ausgibt als es einnimmt? Es untergräbt die Moral der Schüler. Die Jungs und Mädels fragen sich: Wozu lernen, wenn man aus Automaten mehr rauskriegt, als man reingesteckt hat? Und so rekrutiert der Clown Prince of Crime seine Komplizen …
Jokers Milchmaschine spuckt Geld.
Dick Grayson wird direkt involviert, als der Joker an seiner Schule auftaucht. Batman versucht zwar per Bat-Megafon den Schülern klarzumachen, dass sie nicht ihr Leben wegschmeißen sollen („Believe me, nothing in life is free!“), aber kurz darauf bringt er Dick dazu, die Schule zu schwänzen, um Robin sein zu können. Für einen höheren Zweck ist es also in Ordnung, die Regeln zu brechen – und vor allem, wenn man einen Millionär zum Ziehvater hat.
Unüberzeugend: Dick in Lederjacke
Bruce Wayne hat aber auch andere Hobbys: Alle zwei Jahre bietet man ihn an, als Bürgermeister zu kandidieren. Er soll einer Stadt helfen, die mit Verkehrschaos, Wasserknappheit und Stromausfällen zu kämpfen hat. Aber Bruce will wegen seiner Stiftung lieber politisch unabhängig bleiben. Und nachdem ihn ein Stromausfall zum rechten Zeitpunkt aus einer Todesfalle befreit, dürfte er wohl kaum Interesse haben, an den Missständen etwas zu ändern.
Jokers Jukebox
Weitere Highlights: Dick Grayson ermittelt undercover in Lederjacke, wobei er schon daran scheitert, einen Raucher zu simulieren. Weil Dick anderweitig beschäftigt ist, muss Alfred den Schalter in der Shakespeare-Büste betätigen und Bruce rutscht erstmals allein die Stange in die Batcave hinab. Der Joker lässt mit einer Jukebox, in der ein Gewehr steckt, eine Bar überfallen. Zweimal. Denn niemand kommt nach dem ersten Mal auf die Idee, der Maschine den Stecker zu ziehen. Aber zum Glück haben Batman und Robin einen ausklappbaren Bat-Schild dabei …
Eine goldene Katze wird aus einem Museum gestohlen. Da es zwei davon gibt, ist abzusehen, was mit der anderen passieren wird. Damit es dabei auch nicht den geringsten Zweifel gibt, schickt Catwoman einen Hinweis an die Polizei: Ein Kätzchen mit einem Zeitungsausschnitt, der beide Katzen zeigt, eine davon durchgestrichen.
Batman, der schlau genug ist, Robin beim Raumschach zu besiegen, fällt auf die Finte aber nicht herein. Er versieht die Katze mit einer leicht radioaktiven Markierung und folgt Catwoman in ihr Versteck. Während die Schurkin ein miauendes Katzentelefon und eine miauende Uhr hat, tragen ihre Komplizen eine kuriose Kombination aus Tigerjacken und schwarzen Uschankas.
Und die Kleidung erweist sich als böses Omen: Batman tappt in eine Todesfalle, in der er gegen einen Tiger kämpfen muss. Dabei erweisen sich zwei neue Gadgets, die Bat-Klauen und Bat-Ohrstöpsel als hilfreich. Batman klettert die Wand hoch und sendet aus seinem Gürtel einen hohen Ton aus, der den Tiger ablenkt. Doch dann soll Robin gleich zwei Tigern zum Fraß vorgeworfen werden. Natürlich nicht sofort, sondern nach sadistischer Schurkenmanier und gleichzeitiger Fairness, die Gelegenheit gibt, sich rechtzeitig zu befreien. Robin liegt auf einem Brett, an dessen Ende eine Sanduhr für ihn abläuft.
Schließlich dienen die beiden Katzen nur dazu, einen alten Schatz auszugraben. Das hätte Catwoman auch ohne Störung tun können, wenn sie nicht den Umweg über die Todesfallen genommen hätte. So aber gerät sie selbst in eine: Sie springt über eine Schlucht, schafft es nicht, kann sich nur noch an der Klippe festhalten. Doch statt ihren Schatz aufzugeben und sich zu retten, fällt sie in die Tiefe. Später wird sie ohne Erklärung wieder auftauchen. Die Erklärung gibt Batman schon mal präventiv: Eine Katze hat neun Leben. Na dann ist ja alles klar …
Gordon richtet sich mit Glückwünschen an die Zuschauer
Bemerkenswert ist noch ein kurzer, fast unscheinbarer Moment: Gordon durchbricht die vierte Wand. „Good luck“, sagt er am Telefon zu Robin, schaut dann in die Kamera und sagt: „To all of us.“ Wir Zuschauer ist plötzlich nicht nur Adressaten, sondern auch Betroffene des Geschehens.
Batgirls erster Auftritt im Fernsehen. (Bilder: Warner Bros.)
Titel: Enter Batgirl, Exit Penguin (dt. Batgirl kommt, Pinguin geht)
Drehbuch: Stanford Sherman
Erschienen: 1967 (Batman S03E01)
„Bats! I’m surrounded by bats!“ (Pinguin)
Bruce Wayne und Dick Grayson wollen mit O’Hara, Gordon und dessen Tochter Barbara (Yvonne Craig) in die Oper. Doch daraus wird nix, weil der Pinguin Barbara entführt, um sie zu heiraten – natürlich unter Zwang. Aber nicht etwa Liebe verschafft ihm den Sinneswandel. In der typisch verdrehten Logik von Batman-Schurken erhofft er sich davon Straffreiheit. (Fragt nicht.)
Der Pinguin hält Barbara Gordon gefangen.
Bei der Suche nach einem Pfarrer entführt er auch Alfred, der sich für einen Geistlichen ausgibt, um den echten zu decken. Alfred meldet die Gefahr seinem Herrn dank einem versteckten Knopf im Gürtel. Doch als Batman und Robin eintreffen, stellen sie fest, dass sie eine Dritte im Bunde haben: Batgirl.
Barbara wird zu Batgirl.
Statt die Polizei zu rufen, wie es jede normale Frau getan hätte, ist Barbara Gordon zwischendurch mal eben schnell nach Hause geschlichen und hat sich umgezogen. Unbemerkt hat sie in ihrer Wohnung ein Geheimversteck untergebracht, samt violettem Kostüm, roter Perücke und einem passenden Motorrad mit Rüschen (weil Frauen in den 60ern so was offenbar machen). Zu dritt schlagen sie den Pinguin und seine Handlanger spielerisch zusammen, am Ende rettet sie Batman und Robin sogar den Hals, bevor sie wie Teebeutel in heißes Wasser getunkt werden. Nur Alfred erfährt in der Folge ihr Geheimnis – doch sie bittet ihn, in der Rolle des Pfarrers zu bleiben und die Schweigepflicht einzuhalten.
Das Dynamische Duo als Teebeutel
Wie in den Comics, in denen Barbara kurz zuvor eingeführt worden ist, ist die Heldin auch hier Bibliothekarin. Während aber im Comic halbwegs plausibel erklärt wird, warum sie ein Kostüm trägt und Kampfkunst beherrscht, liefert sie in der TV-Serie keine Erklärung für Batgirl ab. Sie ist einfach da. Und für sie ist das Abenteuer ein einziger Spaß. Batman kann dem zwar nicht so viel abgewinnen, aber immerhin nimmt er ihre Hilfe dankend an – im Gegensatz zu dem Chauvi in den Comics …
Titel: Instant Freeze/Rats Like Cheese (dt. Batman auf Eis)
Drehbuch: Max Hodge
Erschienen: 1966 (Batman S01E07-08)
„Ah, das ist schrecklich!“ (Mr. Freeze)
Eine vereiste Straße, mitten im Sommer? Wer kann bloß dahinterstecken? Natürlich: Mr. Freeze! Nur er schießt Eis und Feuer. Und er spricht deutsch. Kein Wunder, denn der Mann heißt mit bürgerlichem Namen Dr. Schimmel. Womit auch klar wäre, dass der Name bei so geringer Betriebstemperatur nicht mehr passend erschien. Freeze kann nur noch bei Frost überleben, daher muss er draußen einen silbernen Anzug tragen. Batman fühlt sich für Freezes Zustand verantwortlich. Es sei ein Unfall gewesen, sagt Gordon, aber trotzdem plagt Batman das schlechte Gewissen.
Freeze schießt Frost
Mr. Freeze stiehlt Diamanten, weil die Steine auch „Eis“ genannt werden. Batman und Robin kommen nach einiger Detektivarbeit auf die Idee, dass er es auf die größten Steine abgesehen hat. Und wie der Zufall es will, ist der allergrößte gerade in der Stadt – und hängt an einer schönen Prinzessin. Aber zunächst müssen es Batman und Robin mit fünf falschen Batmen und Mr. Freezes aufnehmen. Es wird nicht so richtig klar, warum. Es sorgt aber für reichlich Verwirrung, wenn die Schlägerei erst mal richtig los geht. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Man blickt nicht durch, aber irgendwie kriegen es unsere Helden schon hin.
Falsche Helden, falsche Schurken.
Dann wird das Dynamische Duo von Mr. Freeze vereist und langsam wieder aufgetaut. Eine dramatische Situation: Wenn man es zu schnell macht, könnten sie sterben. Die Gesetze der Physik sagen zwar das Gegenteil, aber wer würde schon am Urteil eines Mannes an einer Konsole mit Thermometer zweifeln?
Das Geheimversteck von Mr. Freeze
Kaum sind sie aus dem Eis befreit, tappen sie auch schon in die nächste Falle. Mr. Freeze fordert Batman. Dieser geht allein, Robin folgt ihm wie immer entgegen seiner Anweisung, sie landen im Geheimversteck des Schurken, das nicht so hoch in den Bergen zu liegen scheint, dass offenbar auch im Sommer überall Schnee liegt. Auch im Inneren ist es so unfassbar kalt ist, dass man darin nur mittels „Wärmebrücken“ (beheizten Raumsegmenten) überleben kann. Diese Idee ist mit Abstand die interessanteste Erneuerung, die die Serie dem Charakter hinzufügt.
Batman und Robin in der Comfort Zone
Batman gewinnt – dank Thermo-Unterwäsche. Und wie immer wartet er bis zum letzten Augenblick, um das Ass aus seinem Ärmel zu ziehen. Und damit beweist er sich mal wieder als genialer Schauspieler: Er stürzt sich zweimal auf Freeze und tut so, als würde er erfrieren. Doch dann plötzlich ist er Herr der Lage. Als dann ihm noch Robin mit einer Eisbärenattacke beikommt, ist das Eis endgültig gebrochen …
Titel: The Joker is Wild/Batman is Riled (dt. Die Demaskierung)
Drehbuch: Robert Dozier
Erschienen: 1966 (Batman S01E05-06)
„Sometimes I think people expect too much of us, Batman. (…) We’re only human. We only have so much to give.“ (Robin)
Wer hätte das gedacht, dass der Joker einmal Baseball spielt? Dank der modernen Rehabilitationsmethoden im Knast von Gotham ist es möglich: Der Joker wirft Bälle – und der Batter erwischt keinen einzigen. Als er doch mal trifft, explodiert der Ball und hinter einer Rauchwolke wird der Joker von einer Plattform mit riesiger Sprungfeder aus den Knastmauern befreit. Er hinterlässt eine mysteriöse Büste … Ein Hinweis?
Ratlose Polizei: Jokers Büste
Aber warum sollte der Joker einen Hinweis hinterlassen?, fragt Commissioner Gordon. Batman liefert die tiefenpsychologische Antwort: Es geschehe unfreiwillig. Schurken prahlen gerne und geben so etwas über sich preis. Gut für Batman und Robin, denn so können sie wild drauflos knobeln und sich in das nächste Abenteuer stürzen.
Joker mit Ebenbild
Der Hinweis führt sie in ein Museum, wo die größten Komiker als Statuen ausgestellt werden. Der Joker könnte sich rächen, weil er nicht darunter ist. Als sie doch eine Statue von ihm finden, bricht daraus der leibhaftige Clown Prince of Crime hervor und macht sich daran, Juwelen zu stehlen. Als das Dynamische Duo dazwischenkommt, haut Joker ab.
Robin untersucht Jokers Puppe
Als nächstes kracht eine Clowns-Puppe ins Fenster des Commissioners. Niemand macht sich die Mühe, mal aus dem Fenster zu schauen, wer sie geworfen haben könnte. Niemand ruft: Haltet den Sachbeschädiger! Bruce Wayne, der gerade zufällig dabei ist, fragt, ob er die Puppe als Andenken mitnehmen könne. Klar, warum nicht? Und schon wandert das Beweisstück in Privatbesitz. (Kein Wunder, dass die Polizei vom Gotham nichts taugt.)
Joker als Pagliacci
Doch das ist nur der Beginn einer Verbrechensserie in Gotham, die Batman und Robin zur Verzweiflung treibt. Wir sehen Joker als Sänger in einer Pagliacci-Oper, beinahe wird Batman demaskiert, wir sehen ihn eine Nachrichtensendung kapern, er tauscht Batmans Gürtel gegen einen eigenen, aus dem Luftschlangen springen – das geht zu weit, für Batman ein Schlag unter die Gürtellinie. Schließlich, bei einer Bootstaufe, geht der Joker sogar noch weiter. Er nimmt Batman und Robin gefangen und will sie öffentlich hinrichten lassen (an einer Demaskierung scheint er das Interesse verloren zu haben). Doch da überraschen ihn die Helden mit einem Trick …
Der Joker, dargestellt von einem unrasierten Cesar Romero, ist – wie der Riddler – ein Clown, der so ziemlich alles irre komisch findet und seiner Laune stets lauten Ausdruck verleiht. Aber das Gelächter ist nicht ansteckend, denn seine humorbefreiten Helfer verziehen keine Miene. Batman und Robin haben ohnehin nichts zu lachen. Sie fühlen sich machtlos und unter großen Druck gesetzt – auch öffentlich. Ein kleiner Junge betet für sie. Sie haben es bitter nötig …
Moral dieser Episode: Musik ist wichtig, die universelle Sprache, die die Hoffnung auf Weltfrieden nährt, sagt Bruce zu Dick. Alle Menschen werden Brüder. Halleluja – das motiviert den untalentierten Dick zum Weiterüben auf dem Klavier, auch wenn es Bruce in den Ohren wehtut.
„I have great faith in our prison system.“ (Batman)
Da verstehe einer mal das US-Rechtssystem: Kurz vor seiner Entlassung aus dem Knast heckt der Pinguin wieder was aus, eine Überwachungskamera hält das Ganze fest, und trotzdem kommt er frei. Es spielt nicht einmal eine Rolle, dass er die Kamera zerstört, bevor er den ganzen Plan verrät. Der Plan bleibt undurchsichtig: Zunächst lässt er Gratis-Regenschirme verteilen, die im Juweliergeschäft Chaos stiften, doch bis auf die zivile Ordnung kommt dabei nichts abhanden. Denn der Pinguin hat eine viel tückischere Idee: Er macht Batman unwissentlich zu einem Komplizen. Indem Batman versucht, Pinguins nächsten Coup zu deduzieren, liefert er damit erst den Plan dafür.
Robin führt vor …
… wie der Pinguin zuschlagen wird.
Die Vernunft könnte sich jetzt fragen, welchen Sinn das Verbrechen macht, wenn Batman und Robin da erst recht vorbereitet auftauchen. Oder sie könnte fragen, warum man nicht einfach die Polizei in Pinguins Schirmfabrik vorbeischickt, spätestens nachdem Bruce Wayne dort fast bei lebendigem Leibe verbrannt worden wäre. Oder warum Bruce nicht gleich vom Fließband rollt, das in den Ofen führt, sondern dafür ein explodierendes Feuerzeug braucht. Oder warum trägt der Pinguin eine schwarze Augenmaske, wenn er Verbrechen begeht? Aber wir sind hier nicht im Reich der Vernunft. Hier herrscht nur der sinnfreie Spieltrieb.
Batman, Robin und der Batbrella
Der Pinguin belauscht das Dynamische Duo dank eines verwanzten Regenschirms, der in der Bathöhle untersucht wird. Batman und Robin sinnieren über einen bunten Schirm: Grün könnte für Geld oder Smaragde stehen. Aber was ist mit den anderen Farben? Könnten die für Juwelen stehen? Oder sogar für einen juwelenbesetzten Meteoriten? Aber nein: Ein Blick in die Museumspläne verrät, dass der Ort einbruchssicher ist. Also zurück zum „Bat-brella“. Der Hinweis muss in den Farben liegen. Schön seien sie, sagt Robin, „like a beautiful dawn“. Da fällt Batman etwas ein: Die schöne Schauspielerin Dawn Robbins ist gerade in der Stadt (als Bruce Wayne weiß man sowas), spielt im Film „The Mockingbird„, produziert von Ward Eagle und wohnt im Pelican Arms Hotel. Einzig möglicher Schluss: Der Pinguin will sie entführen!
Beautiful Dawn …
Batman hat natürlich einen Lageplan im Bat-Computer, auf dem er sieht, wie man da am besten einbricht. Gesagt, getan. Was nun, die Polizei verständigen?, fragt Robin. Nein, er habe mit dem Pinguin noch eine Rechnung offen, sagt Batman und kümmert sich selbst darum. Doch trotz der Batzooka glückt die Entführung dank Magneten, mit denen Batman und Robin festgehalten werden. Wieder könnte man beim Pinguin vorbeischauen und ihn einfach verhaften. Aber dann gäbe es kein Finale in Wayne Manor, wo Batman und Robin in Ritterrüstungen warten …
Batzooka im Einsatz
Trotz allem Schwachsinn enthält die Folge auch ein wenig Sozialkritik: Die schöne Dawn, die gerade für das Funboy Magazine fotografiert wird, fühlt sich nicht nur gelangweilt, sondern mehr wie eine Ware denn als ein Mensch behandelt. Als sie auf Batman trifft, den sie nicht kennt, will sie ihn zunächst in ihre Welt hineinziehen: „Could you use some publicity?“ – „Forget it!“, sagt ihr Manager. „Batman never lends himself to commercial enterprises.“ In der deutschen Synchronisation heißt es: „Batman gibt sich niemals kommerziellen Abenteuern hin.“ In den Untertiteln: „Batman lässt sich niemals kommerzialisieren.“ Doch in jeder Fassung schweigt Batman dazu. Wir wissen es besser. Und die Batmania, die die Serie auslöste, beweist das Gegenteil.
Titel: Hi Diddle Riddle/Smack in the Middle (dt. Rätselhafter Rätselkönig)
Drehbuch: Lorenzo Semple Jr.
Erschienen: 1966 (Batman S01E01-02)
„I shouldn’t wish to attract attention.“ (Batman)
Auf der Weltausstellung in Gotham wird im Moldawischen Pavillon ein Anschlag verübt: Beim Anschneiden einer Torte explodiert sie und gibt ein Rätsel frei. Die Polizei ist ratlos, versucht es nicht einmal, wahrscheinlich haben die Gesetzeshüter Angst, weil ihnen die Sache zu heikel ist. Dahinter steckt nämlich der Riddler. Commissioner Gordon greift sofort zum roten Telefon, das unter einer Glasglocke steht. Am anderen Ende geht Alfred ran und sagt Bruce Wayne Bescheid. Der stürzt sich daraufhin mit seinem Mündel Dick Grayson ins Abenteuer.
Das rote Telefon unter einer Käseglocke.
Ein versteckter Schalter in einer Shakespeare-Büste, eine Bücherwand offenbart zwei Stangen, die abwärts führen. Unten kommen sie verkleidet als Batman und Robin in der Bathöhle an, weiter geht es im atombetriebenen Batmobil zum Polizeihauptquartier. Nachdem sie das erste Rätsel gelöst haben, fahren sie zur Peale Kunstgallerie. Statt da die Treppe zu nehmen, klettern sie eine Wand hoch, schneiden ein Fenstergitter mit einem winzigen Laserstrahl auf, doch statt es auf die Straße zu werfen und Menschenleben zu gefährden, hängen sie es an einen Bathaken.
Bruce wälzt Bücher
Doch der Riddler legt sie rein: Was aussieht wie ein Überfall, ist nur ein Trick, um Batman verklagen zu können. Auf eine Million Dollar. Bruce Wayne studiert jedes Gesetzbuch aus seines Vaters Bibliothek, aber er sieht keinen anderen Ausweg, als sich zu stellen. Dass niemand seine wahre Identität kennt, dass er deswegen eine Maske trägt, scheint ihm nicht einzufallen. Aber Batman ist hier kein Vigilant, er erhebt sich nicht über dem Gesetz, sondern spielt nach den Regeln, (selbst das Batmobil hat ein Nummernschild, fragt sich nur, auf wen es registriert ist), er übernimmt Verantwortung, stellt sich seiner Pflicht – auch wenn es das Ende von Batman bedeutet.
Bloß keine Aufmerksamkeit erregen, Batman!
Doch zum Verfahren kommt es nicht, die Handlung nimmt eine unerwartete Wendung. Der Riddler lockt Batman in eine Falle. In einem Club bestellt sich Batman einen frisch gepressten Orangensaft und lässt sich auf einen Batusi mit einer unbekannten Schönen namens Molly ein. Nach ein paar Takten fällt er um – wegen Drogen im Saft. Robin sieht sich das Geschehen auf einem Monitor Batmobil an, weil er als Minderjähriger nicht in den Club gelassen wurde. Woher die Überwachungskameras kommen, bleibt ein Rätsel. Bevor Robin zu Hilfe eilen kann, entführt ihn der Riddler. Nur das Batmobil widersetzt sich seiner Zerstörung mit einem Feuerwerk und Feuerlöschern.
Batman rockt den Batusi
Im Geheimversteck fertigt der Riddler eine Maske an, indem er einen Abdruck von Robins Gesicht macht (seltsamerweise ohne dabei Robins Maske abzunehmen), die schöne Molly zieht sie sich über und will Batman täuschen – aber da hat sie sich getäuscht. Kaum ist sie mit Batman in der Bathöhle, richtet sie eine Waffe auf ihn, da hat Batman das Spiel längst durchschaut. Molly stirbt einen sinnlosen Tod im Atomreaktor der Höhle.
Riddler hält Robin gefangen
Molly als Robin mit Rotschopf
Molly als Robin mit Maske
Am Ende schließt sich der Kreis auf der Weltausstellung: Die Moldawier stellen ihr berühmtes ausgestopftes Mammut vor, das mit Edelsteinen verstehen und mit Briefmarken gefüllt ist (warum Briefmarken?). An besondere Sicherheitsmaßnahmen denkt auch nach dem Attentat niemand. Nachdem der Riddler die Gesellschaft mit Lachgas ausgeschaltet hat, springen Batman und Robin mit Gasmasken aus dem Bauch des trojanischen Mammuts, vermöbeln alle Schurken und der Riddler verschwindet in einer Explosion. Da er nicht vor Gericht erscheint, wird die Anklage fallengelassen.
Trojanisches Mammut
Stil ist alles: Riddler in passender Gasmaske
Vorbereitung ist alles: Batman und Robin
Das erste Batman-Abenteuer der Serie steigt ohne große Erklärungen ein. Batman ist längst etabliert und bekannt, sowohl von der Polizei als auch vom Volk. Wir erfahren, dass Bruce Waynes Eltern ermordet wurden, aber warum ein junger Mann ihn begleitet, bleibt genauso unerklärt wie was wie alte Frau, Aunt Harriet, in Wayne Manor soll, vor der sich die beiden fürchten müssen, aufzufliegen. Die Zuschauer haben Batman kaum kennengelernt, schon droht alles zerstört zu werden. Kaum ist Robin eingeführt, gibt es schon einen falschen Robin, der eigentlich eine Frau ist. Wenn man bedenkt, dass in den 50ern die Comic-Autoren Batwoman und Batgirl eingeführt haben, um Batman und Robin über den Verdacht erhaben zu machen, kein schwules Pärchen zu sein, wirkt dieses Crossdressing seltsam zweideutig …
Der geheime Star der ersten zwei Folgen ist jedoch der Batarang. Der fliegt in so kuriosen Bögen, dass er jegliche physikalischen Gesetze auszuschalten scheint. Er dürfte damit das Dingsymbol für den weiteren Verlauf der Serie darstellen. Es bleibt … bizarr.
Eine unerhörte Begebenheit im Gotham City, dazu ein Hinweis, ein Rätsel. Dann Schnitt ins Büro von Commissioner Gordon: Wer könnte dahinterstecken? Meist eine rhetorische Frage, denn der Hinweis ist so deutlich wie eine Leuchtreklame. Dann noch eine rhetorische Frage: Wer traut sich, es mit dem Schurken aufzunehmen? Doch die Polizei von Gotham besteht nur aus Stümpern, Faulpelzen, Duckmäusern und Feiglingen, seine Leute schauen beschämt zu Boden. Also muss Gordon zu dem roten Telefon greifen, das er unter einer Glocke aufbewahrt, und Batman und Robin rufen.
Gordon, Polizei und Batphone.
Gordon weiß zwar nicht, wer dieser maskierte Vigilant und sein Helfer sind, aber er hat allen Grund, den beiden mehr zuzutrauen als seinen Leuten. Statt an die Arbeitsmoral der Beamten zu appellieren und ihre Fähigkeiten zu verbessern, verlässt er sich lieber auf die Vigilanten.
Das rote Telefon blinkt in Wayne Manor
Einen Knopfdruck leuchtet ein anderes rotes Telefon in Wayne Manor auf. Wie gut, dass zufällig Butler Alfred immer in der Nähe des Notrufs Staub wischt. Mit stoischer Gelassenheit geht er zum Telefon, nimmt ab, bittet mit gepflegtem britischen Akzent um einen Moment, holt mit der gleichen Ruhe seinen Herrn herbei.
Der beeilt sich, rennt mit seinem Mündel zum Telefon und greift zum Hörer. Doch eigentlich ist das alles unnötig, denn Bruce Wayne tut ohnehin immer dasselbe: Er zieht sich um und fährt zum Polizei-Hauptquartier. Vorher betätigt er einen geheimen Schalter in einer Shakespeare-Büste und hinter einem Bücherregal kommen zwei Stangen zum Vorschein, an denen Bruce Wayne und Dick Grayson hinunterrutschen und zu Batman und Robin werden.
Der Shakespeare-Schalter
Fertig kostümiert kommen sie in der Bathöhle an, schwingen sich ins Batmobil und brausen mit brennendem Auspuff zum Commissioner, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ein Hinweis führt zum Nächsten, bis die Schurken gefasst sind. Die Schlüsse der Deduktion sind zuverlässig weit hergeholt. Es braucht schon zwei Verrückte in bunten Kostümen und Strumpfhosen, um noch verrücktere Verbrecher zu fassen.
Batpoles
Der Schurke hat immer eine Reihe williger, uniformierter Komplizen. Mit denen findet spätestens im Finale eine Prügelei statt, die von eingeblendeten Interjektionen begleitet werden. Und es gibt immer eine attraktive Komplizin, die Batman und Robin irgendwie reinlegt oder gar verführt – und sich am Ende kampflos ergibt. Das Schöne ist wie schon im Garten Eden stets das verlockende Böse. Aber nicht unbedingt hoffnungslos. Batman ist unerschütterlich davon überzeugt, dass man Gauner rehabilitieren kann – auch wenn die Methoden der Justiz höchst fragwürdig sind. Der Knast ist lasch und die Richter noch lascher, sonst würden Joker, Riddler und Pinguin nicht alle paar Wochen freikommen.
Batman und Robin gehen die Wand hoch
Einmal pro Folge müssen Batman und Robin den Bat-Computer benutzen oder sonst irgendein (explizit beschriftetes) Bat-Gimmick, von dem vorher nie die Rede war. Bathöhle, Batgürtel und Batmobil sind wahre Schweizer Taschenmesser. Einmal pro Folge gehen Batman und Robin eine Wand hoch. Und genauso zuverlässig tappen sie in eine Todesfalle, aus der sie sich in letzter Sekunde irgendwie befreien können – wobei das Wie so nebensächlich ist wie das Warum für die meist aufwendige Falle. Zugegeben: Batman und Robin haben eigentlich mehr Glück als Verstand und sind damit eigentlich nicht besser als die Polizei von Gotham, aber sie triumphieren, weil sie es immerhin versuchen.
Was bedeutet das eigentlich?
Trotzdem tut Batman sehr schlau. Auch in zivil. Bruce lässt keine Gelegenheit aus, seinem Mündel Dick, dem jungen Heißsporn, jedes Mal eine wertvolle Lektion fürs Leben zu erteilen: in Musik, Kunst, Schach oder sonst irgendeiner Tugend. Und Dick sieht jeden Widerspruch sofort ein. Gleichzeitig verhalten sie sich äußerst untugendhaft, weil sie jedes Mal Dicks Tante Harriet Cooper anlügen, wenn sie sich als Batman und Robin aus dem Haus stehlen. Mal gehen sie angeblich angeln, dann Vögel beobachten. Die arme Frau ahnt nichts – und hat offenbar noch nie gefragt, was es mit dem roten Telefon auf sich hat.
Das Batmobil hat es immer eilig.
Das ist die Formel für die Fernsehserie Batman, die es zwischen 1966 und 1968 auf 120 Folgen und einen Kinofilm gebracht hat und damals eine wahre Batmania auslöste. Sie ist bunt, sie ist schrill, sie ist schräg. Sie adaptiert die Absurdität der Comics in die Welt der Menschen, und zwar so naiv und überzogen, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene ihren Spaß dran haben – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die einen nehmen’s ernst, die anderen lachen über die Parodie.
Adam West wurde das Image und die Rolle von Batman nie los, kurz vor seinem Tod hat er ihr noch seine Stimme für zwei Zeichentrickfilme geliehen (The Return of the Caped Crusaders, Batman vs. Two-Face). Bis heute erscheinen Comics im Stil von Batman ’66. Und auch Neal Heftis minimalistische wie eindringliche Batman-Main Theme ist unvergessen.
Autor/Zeichner: Harlan Ellison, Len Wein/José Luis García-López
Erschienen: 2015 (Batman ’66: The Lost Episode), Paperback 2015 (Batman ’66 Vol. 4)
„Harvey, you are a tremendous disappointment to me.“ (Batman)
„The coin obviously wants us to choose our own destiny.“ (Batman)
Die Batman-TV-Serie der 60er hatte einen Joker, einen Pinguin, einen Riddler und Catwoman – aber keinen Two-Face. Verständlich, denn der Schurke mit dem entstellten Gesicht und der düsteren Entstehungsgeschichte eignet sich eher als Kinderschreck denn als Clown. Und trotzdem gab es Pläne für eine Two-Face-Episode. Der Autor Harlan Ellison schrieb einen Entwurf, aber der wurde nie realisiert. Erst im Jahr 2015 wurde das Treatment als Comic adaptiert – und zwar ganz im Geiste der Serie. (Im Anhang hat DC Ellisons Original-Script abgedruckt.)
Das Batman-66-Special erzählt eine klassische Two-Face-Story, die sich nah an den Comics hält – und damit auch jegliche Originalität vermissen lässt: Wir sehen die altbekannte Entstehungsgeschichte mit Maroni, von dem auch die doppelköpfige Münze stammt, Two-Face benutzt sie, um zu entscheiden, ob er Böses oder Gutes tun will (wie schon bei seinem ersten Auftritt). So kommt es dazu, dass er Dinge stiehlt und sie im besten Fall sogar mit Zinsen zurückgibt, allein das ist eine ironische Übertreibung des altbekannten Prinzips.
Variant (DC Comics)
Die Story beginnt mit einer Auktion wertvoller Porzellanwaren. Two-Face erscheint als Diener mit Wachsmaske. Als sie vom Kerzenlicht schmilzt, gibt sich der Schurke zu erkennen, haut mit dem Porzellan ab und gibt es später wieder – ergänzt durch ein Stück, das zuvor gefehlt hat. So geht es munter weiter: Mal so, mal so. Batman und Robin ermitteln seinen nächsten Coup mittels des Bat-Computers, der mit Heisenbergs Unschärferelation und Neumanns Spieltheorie arbeitet, und Batman findet seinen Gegner in einer Sternwarte.
Die Münze fällt auf die Kante, Batman blendet Two-Face mit Sonnenlicht, das von seinem Gürtel reflektiert wird (obwohl es Nacht ist), doch als Batman den Schurken festnehmen will, rutscht Robin auf Patronenhülsen aus und die Helden sind offenbar so perplex von diesem peinlichen Faupax, dass sie Two-Face entkommen lassen.
Zur Revanche kommt es auf einem alten Zweimaster. Batman lässt sich von Two-Face gefangennehmen, über ihm schwebt das Schwert des Damokles, und bringt ihn dazu, erneut die Münze zu werfen. Wieder landet sie auf der Kante – und der „Denizen of Duplicity“ muss kapitulieren. Wie das sein kann? Batman hat gemogelt – ein alter Trick. Und warum fällt ein Unentschieden zu Batmans Gunsten aus? Wahrscheinlich nach dem juristischen Grundprinzip: im Zweifel für den Angeklagten.
Armer Harvey, aber Batman versichert am Ende, dass wenn es eine Chance für Harvey Dent gebe, er diese nutzen werde. Eine zweite Chance im Batman-66-Universum bekommt Two-Face zwei Jahre später: im Animationsfilm Batman vs. Two-Face, aber der hat nichts mit diesem Comic zu tun.
Two-Face spielte in den Comics der 60er Jahre keine Rolle. Auch in der Batman-Serie der 60er Jahre, in der die meisten klassischen Schurken versammelt waren, fehlte er ebenso wie Scarecrow. Two-Face, mit seiner gespaltenen Persönlichkeit und seinem entstellten Gesicht passte nicht in die bunte Welt der Familienserie. Die Tragödie von Harvey Dent wollte man Kindern offenbar nicht zumuten. Zwar gab es Pläne für eine Two-Face-Episode, aber es blieb beim Treatment dafür.
Erst 2015 wurde aus dem Story-Entwurf ein Comic: „The Two-Way-Crimes of Two-Face“ (Batman ’66: The Lost Episode #1). Zwei Jahre später erschien ein Animationsfilm zu dem Thema: Batman vs. Two-Face ist nach Return of the Caped Crusaders der zweite Zeichentrickfilm, der sich an die alte TV-Serie anlehnt. Und es ist der letzte Auftritt von Adam West vor seinem Tod.
Die Handlung variiert das Thema sehr statt es bloß zu wiederholen. Harvey Dent (William Shatner) wird zu Two-Face nach einem Unfall: Hugo Strange versucht, mit einer Maschine das Böse aus vier Schurken herauszusaugen. Dabei überlädt die Maschine, der Tank, indem sich das Böse staut, explodiert und das Böse ergreift Besitz von dem Bezirksanwalt. Zwar wird er durch eine plastische Operation geheilt, aber kurz darauf treibt Two-Face wieder sein Unwesen. Harvey scheint aber nichts damit zu tun haben. Batman glaubt an seinen Freund, Robin bleibt skeptisch, das Dynamische Duo entzweit sich, schließlich wird auch Robin zu Two-Face und es kommt zum Kampf …
Batman haut Two-Face-Robin eine rein. (Anspielung auf World’s Finest #153, 1965)
Die Moral, dass das Böse in jedem von uns entfesselt werden kann, wird im Finale deutlich, wenn Two-Face sein grünes Gas über Gotham freilässt und damit die Bewohner infiziert. Two-Face ist überall, in jedem von uns. Und schließlich ergreift es ganz von ihm Besitz, weil es in ihm steckt und nicht durch kosmetische Korrekturen ausgemerzt werden kann. Ein interessanter Aspekt.
Anspielung auf „Two-Face Strikes Again“ (Batman #81, 1954).
Für sich genommen könnte die Handlung einen spannenden Batman-Film hergeben. Denn Batman vs. Two-Face hat einen ernsten Kern, er beschreibt den inneren Kampf eines Mannes mit sich selbst, es geht auch um Freundschaft und Vertrauen. Aber leider ist da noch die ganze Albernheit drumherum (King Tut, Bookworm), die platten Witze, die Kalauer, die Selbstironie und der Slapstick, was alles nicht zu der Geschichte passt, die eigentlich erzählt werden soll.
Alfred, im Hintergrund: Das erste Batman-Kostüm aus Detective Comics #27.
Der Film versucht zweierlei und damit eins zu viel: einerseits die Nostalgie zu bedienen und den absurden Humor einzufangen, andererseits eine klassische Two-Face-Story zu erzählen. Aber den Spagat zwischen Komödie und Tragödie, dem Leichten und dem Schweren bekommt der Film nicht hin. Der Batman der 60er und Two-Face gehören einfach nicht zusammen.
Vorspann aus Batman vs. Two-Face: Anspielung auf das Cover von Batman #9.