Eine große Überraschung soll die Leser auf der letzten Seite des One-shots DC Universe Rebirth warten, der am 25. Mai erscheint und eine neue Ära für das Universum eröffnet. So berichtet es CBR. Dass die nicht nur mit optischen Veränderungen einhergeht, wie Supermans blauen Stiefeln, kann man sich denken. Superman kehrt zu seinem Status vor The New 52 zurück. Der „Lois & Clark“-Superman soll von da an der einzig wahre sein. Wonder Woman wird dafür mit einem „unvorstellbaren Verlust“ umgehen müssen.
Batman bleibt offenbar weitgehend von größeren Erneuerungen verschont – oder DC will dazu noch nichts verraten. Scott Snyder und Tom King schreiben das Special Batman: Rebirth, King übernimmt die Batman-Serie mit Zeichner David Finch. Snyder schreibt die neue Serie All-Star Batman, John Romita Jr. zeichnet sie. Aber dann gibt es noch diesen kryptischen Hinweis: In Batman #1 wird ein neuer Held eingeführt, der als Batmans Nemesis dienen soll, während ihrer Mission, die Stadt vor dem Dunklen Ritter zu beschützen.
(Hinweis: In einer früheren Fassung des Artikels wurde der 20. April als Erscheinungsdatum für DK III #4 genannt, der hat sich wieder um eine Woche verschoben.)
Der Lego-Batman ist so cool, dass er gleich zwei Trailer in einer Woche bekommt. (Den ersten gibt es hier.) Und auch beim zweiten Mal macht das Großmaul aus Plastikklötzchen Lust auf mehr. Das Video zeigt uns Batman als einsamen Irren, der – in Anbetracht seiner langen Geschichte – sehr gut gealtert ist. Alfred Pennyworth wird übrigens gesprochen von Ralph Fiennes, der Joker von Zach Galifianakis (Hangover). The Lego Batman Movie startet am 10. Februar 2017 in den USA.
Was ist bloß schiefgelaufen, dass der Film Batman v Superman – Dawn of Justice so ein Reinfall geworden ist? Die Schauspieler reden die negativen Kritiken schön, verweisen auf die wichtigeren Fan-Stimmen. Der kommerzielle Erfolg gibt den Machern allerdings Recht. Regisseur Zack Snyder kann sich die Kritik nicht erklären, weil er sich als Comic-Fan sieht, der bloß versucht hat, den Vorlagen gerecht zu werden. „It is what it is“, sagt er schließlich resigniert, als wollte er sagen: Besser kann ich’s nicht. Eine schwache Entschuldigung für seine Unfähigkeit, wenn man beteuert, man habe sich bemüht.
Nur Ben Affleck schweigt und blickt traurig vor sich hin – enttäuscht vom Resultat oder von der Reaktion? – jedenfalls als lastete die Bürde auf seinen Schultern. In diesem verkorksten DC Extended Universe wird er den nächsten Batman-Film drehen müssen. Oje, „Batfleck“ ist zu bedauern.
Nach dem Reboot kommt Rebirth. Vor fünf Jahren startete das DC Universum neu unter dem Label „The New 52“. Im Mai 2016 beginnt DC Rebirth, ein neuer Versuch, es alten und neuen Lesern recht zu machen. Nun hat DC Comics bei der Wondercon weitere Details bekannt gegeben. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten:
Alle Serien werden neu nummeriert: Die meisten fangen wieder bei #1 an, die ältesten Titel Detective Comics und Action Comics kehren zur ursprünglichen Nummerierung zurück.
Zu jeder Haupt-Serie erscheinen zunächst einmalige Rebirth-Specials.
Ein 80-Seiten One-Shot zu Rebirth erscheint am 25. Mai.
Die Haupt-Serien sollen zweimal pro Monat erscheinen.
Zu Batman:
Batman Rebirth #1 (DC Comics)
Detective Comics #934 (DC Comics)
Detective Comics #934 (DC Comics)
Batman #1 (DC Comics)
All-Star Batman #1 (DC Comics)
Batman Beyond Rebirth #1 (DC Comics)
Die Serie Batmanwird künftig von Tom King geschrieben und von David Finch (Batman: The Dark Knight,Forever Evil) und Mikel Janin (Grayson, Justice League Dark) gezeichnet. King hat bereits Grayson geschrieben, außerdem zwei Ausgaben für Robin War und ein Green Lantern-Tie-In zu Darkseid War. Start ist am 1. Juni mit Batman Rebirth #1.
Für Detective Comics wurde James Tynion IV als Autor verpflichtet, der schon für Batman, Batman Eternal und Batman & Robin Eternal verantwortlich war. Die Zeichnungen werden von Eddie Barrows and Alvaro Martinez stammen. Los geht es im Juni.
Der bisherige Batman-Autor Scott Snyder bekommt eine neue Serie mit dem Titel All-Star Batman, unter dem sich schon Frank Miller und Jim Lee austoben durften (mit einer umstrittenen und nie abgeschlossenen Story). Zu den Zeichnern werden John Romita Jr., Jock (The Black Mirror) und Sean Murphy gehören. Start ist im August.
Batman Beyond wird, wie zuvor, von Dan Jurgens geschrieben und Bernard Chang gezeichnet. Terry McGinnis soll zurückkehren. Die Serie startet im Oktober und erscheint einmal im Monat.
Das spannendste Projekt verspricht All-Star Batman zu werden: Scott Snyder will wieder einen neuen Blick auf den Helden werfen. In der Story begibt sich Batman mit Two-Face auf eine Art Road Trip, auf der Flucht vor verschiedenen klassischen Schurken. In dem folgenden Video erzählt der Autor selbst darüber. Es verspricht interessant zu werden.
DC Comics
Justice League wird künftig von Bryan Hitch geschrieben, das Zeichnen übernehmen Tony Daniel (Batman) and Fernando Pasarin. Es geht los im Juni, weiter geht es im Zwei-Wochen-Rhythmus. Außerdem wird es noch die Justice League of America geben, mit einem noch nicht feststehenden Kreativ-Team
Die neue Serie Trinity, die von Superman, Batman und Wonder Woman handeln wird, übernimmt der Autor und Zeichner Francis Manapul (Detective Comics). Start ist im September, erscheinen soll das Heft monatlich einmal.
Außerdem wird die alte Elseworlds-Idee der Super Sons wiederaufgegriffen, also die Söhne von Superman and Batman bilden ein Team. Beginn ist im September, wer’s macht ist noch so unklar wie die Frage, ob die Idee eine Serie trägt.
Ein Wort zu Superman: Er macht optisch wieder einige Veränderungen durch. Er verliert den Kragen, den er seit 2011 hatte, die Stiefel werden blau, der rote Gürtel bleibt, aber die rote Unterhose bleibt weg. Dan Jurgens, der Superman einst in den Tod geschickt hat, übernimmt Action Comics. Peter J. Tomasi (Batman & Robin, Detective Comics) schreibt die Superman-Serie. Außerdem wird es Superwoman, Supergirl und einen New Superman aus Japan geben.
Beim Lego Movie (2014) war Batman der eigentliche Held: Ein sympathischer Angeber und Frauenheld, der sich durch seine Abenteuer stümpert. Bereits 2013 hat der Lego-Batman einen Direct-to-Video-Film bekommen, 2017 soll der neue Lego Batman Movie im Kino erscheinen. Der erste Trailer macht jedenfalls mehr Lust darauf als auf Zack Snyders nächsten Brachialfilm Justice League, mit dem er zum dritten Mal versuchen wird, den größten DC-Helden gerecht zu werden. Als Lego-Parodie scheint es jedenfalls einfacher zu klappen. Ein wenig mehr Humor könnte vielleicht auch den ernstgemeinten Real-Filmen aus der Misere helfen.
Während die Veröffentlichung von Dark Knight III – The Master Race sich hinzieht (mittlerweile wurde die Mini-Serie zum zweiten Mal verschoben), hat Panini optimistischerweise ein deutsches Veröffentlichungsdatum genannt: Am 21. Juni 2016 soll das erste Heft erscheinen. Nicht nur, dass es die gleiche Länge wie das US-Format haben wird (36 Seiten), es soll auch mit einem beigefügten Mini-Comic erscheinen. Mit einem Preis von 4,99 Euro wird es deutlich günstiger als die Original-Ausgabe sein (5,99 Dollar). Eine wichtige Änderung scheint es zu geben: Um offenbar unangenehme Assoziationen mit der deutschen Vergangenheit zu vermeiden, verzichtet der Verlag auf den Untertitel, der mit „Herrenrasse“ zu übersetzen wäre …
Die vierteilige Mini-Serie Batman Europa bringt Panini in zwei Heften á 68 Seiten heraus. Start ist am 3. Mai 2016. Die gebundene US-Ausgabe erscheint am 13. April 2016.
An alle, die morgen zum Comichändler ihres Vertrauens rennen, um den vierten Teil von Dark Knight III: The Master Race zu kaufen: DC Comics hat den Veröffentlichungstermin erneut verschoben. Erst am 13. April soll das Heft (Book 4) erscheinen. Teil 5 soll – wenn alles klappt – am 18. Mai herauskommen. Das Prequel The Last Crusade ist immer noch für den 20. April angesetzt. Es ist bereits die zweite Verspätung für die achtteilige Mini-Serie von Frank Miller, Brian Azzarello und Andy Kubert. Ursprünglich war geplant, dass die Hefte monatlich erscheinen sollten. Bislang hat sich das Warten auf die Fortsetzungen gelohnt. Allerdings dürfte spätestens jetzt klar sein, dass der Untertitel „Master Race“ nicht „Meisterrennen“ bedeuten kann … Die Story wird zur Geduldsprobe.
Als gäbe es bereits nicht genug Variant Cover zuDark Knight III, als hätte man dort nicht schon den epischen Kampf zwischen Batman und Superman zelebriert, legt DC zum Kinostart von Batman v Superman noch einmal nach: Noch mehr Variant Cover, noch mehr World’s Finest-Prügelei, noch mehr Kryptonitringe. Immerhin ist wenigenst auf einem Bild zu sehen, wie Superman die Oberhand über Batman hat. Insgesamt sollen es zehn Variants werden, oben sind die ersten fünf zu sehen. Aber weil ein Variant pro Heft nicht genug ist, gibt es jedes dreimal, also auch jeweils in zwei teilkolorierten Varianten (genannt Spotlight und Fade).
Aber das ist noch nicht alles: Weil der Reboot The New 52 bald bei Nummer 52 ankommt (und damit sein jähes Ende findet), hat DC einige der ersten Cover nachzeichnen lassen, als wären es schon nach fünf Jahren Klassiker mit Wiedererkennungswert.
Die einzigen, die das brauchen, sind wohl die Verkaufszahlen von DC …
Am Anfang war da nur ein blauer Vorhang mit der Aufschrift „Rebirth“. Wochenlang wurde darüber spekuliert, was es mit dem neuen Projekt von DC Comics auf sich hat: Ein Reboot, ein Relaunch, neue Nummerierung, neue Autoren oder gar eine Anpassung an die TV-Serien? Jetzt hat DC das Geheimnis gelüftet. Hier ein paar erste Fakten:
Rebirth ist kein Reboot. Es geht laut Geoff Johns darum, zurückzugehen zu dem, was die DC-Figuren einst ausgemacht hat. Als Beispiel nennt er die Mini-Serien Green Lantern: Rebirth (2004-2005) und Flash: Rebirth (2009). In dem Stil soll es wohl mit anderen Charakteren weitergehen. „‚DC Universe: Rebirth‘ is about bringing back what makes the DC Universe the DC Universe.“ (So Geoff Johns im Interview mit Comicbookresources.com.)
Es geht los am 25. Mai 2016. Dann erscheint der 80-seitiger One-shot DC Universe Rebirth Special, mit dem eine neue Story beginnt, der viele Fragen beantwortet und neue aufwirft. Autor ist Geoff Johns, Zeichner sind Ethan Van Sciver, Phil Jimenez, Ivan Reis und Gary Frank. (Preis: 2,99 US-Dollar.)
Einmalige Rebirth-Specials erscheinen im Juni zu den Haupthelden, im Juli folgen Specials zu Nebencharakteren.
Nach der Nummer 52 der Hauptreihen, werden alle Titel neu nummeriert – außer die Traditions-Serien Action Comics und Detective Comics, in denen Superman und Batman ihre ersten Auftritte hatten. Die Serien kehren zurück zur alten Nummerierung, setzten also bei #957 und #934 an. Bei DC freut man sich schon auf die Jubiläumsausgaben #1000. Die wird schneller erreicht als gedacht, denn Action und Detective werden zweimal im Monat erscheinen.
Die Hauptserien erscheinen ab Juni zweimal im Monat (Batman, Superman, Wonder Woman, Flash, Green Lanterns, Aquaman, Green Arrow), später kommen auch Nightwing, Harley Quinn, Deathstroke, Suicide Squad und Cyborg alle zwei Wochen heraus.
Im Herbst erscheinen weitere Serien wie Batman Beyond neu. Die Serie Batman/Superman wird eingestellt. Sie könnte von dem Titel Trinity ersetzt werden, der Batman, Superman und Wonder Woman vereinen könnte. Neben Justice League wird es auch Justice League America geben, beide Serien werden alle zwei Wochen erscheinen.
Die Hefte werden günstiger: Es sollen alle 2,99 US-Dollar kosten, zuvor kosteten die A-Serien 3,99 US-Dollar.
DC geht es darum, wieder dem Vermächtnis treu zu werden, vernachlässigten Nebencharakteren wieder zu ihrem Recht zu verhelfen, die lange Tradition in die Storys einzubinden. Neue Geheimnisse sollen gelüftet werden. Johns: „… we’ve got a great story to tell about it. A big story.„
Comics, TV-Serien und Kinofilme bleiben getrennt.
Das eigentliche Ziel ist, den Erwartungen alter Leser gerecht zu werden und sich zugleich für neue Leser zu öffnen. Sowohl Traditionalisten als auch Neueinsteiger sollen sich im DC Universum wiederfinden können. Das Reboot The New 52 (2011) hat zwar einige gelobte und gut verkaufte Titel hervorgebracht (allen voran natürlich Batman), aber nicht die erwartete Begeisterung. Es war ein halbherziges Reboot, das sich oft wie keines anfühlte. Schon da wirkte es, als wollte man Tradition mit einem Neuanfang verbinden. Jetzt, da es für DC offenbar nicht gut läuft, versucht man es noch einmal, aber ganz anders, wohlvertraut und dennoch neu. Geoff Johns vergleicht es mit Star Wars Episode VII.
Für ein Urteil ist es noch zu früh. Klar ist, dass Rebirth (auch wegen der Nummerierungen) zunächst für Verwirrung sorgen könnte. Und wollen wir wirklich wieder neue Origins aller Helden lesen? Hat es die zuletzt nicht genug gegeben? DC steckt nach acht Jahrzehnten in der Falle: Die Last der Tradition ist zu groß, um sie abzuschütteln – und trotzdem will man Neues erzählen. Der verdoppelte Erscheinungszyklus der Bestseller-Serien könnte aber den Druck erhöhen und Verbrauchserscheinungen beschleunigen.
Sechs Wochen vor der Premiere des größten Gladiatorenkampfs heizt Warner Bros. den Hype um Batman v Superman weiter an. Zunächst mit viraler Werbung für Gotham und Metropolis, jetzt mit einem neuen, angeblich finalen Trailer. Neu ist daran vor allem eine ausführliche Kampfszene von Batman, die den ersten Eindruck bestätitgt: dass wir erstmals Batman so kämpfen sehen wie wir es uns beim Lesen der Comics vorgestellt haben, nämlich schnell und agil. Kein Körperpanzer, kein Gummianzug behindert mehr den Dunklen Ritter bei der Arbeit. Es wirkt paradoxerweise zwar nicht realistisch, aber glaubwürdig. Ein Traum wird wahr.
Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass es mit dem Kampfanzug gegen Superman weniger graziös zugehen dürfte. Aber für die Grazie wird ohnehin die bezaubernde Wonder Woman zuständig sein.
Die Vorfreude steigt. Am 24. März hat das Warten ein Ende. Bis dahin lesen wir uns weiter durch die Comicgeschichte der World’s Finest.