Detective Comics

Batman und die Electrocutioner

DC Comics

Jeder Superheld trifft früher oder später einen Schurken, dessen Kräfte auf Elektrizität beruhen. Spider-Man und Daredevil haben Elektro. Superman hat Livewire. Und Batman traf gleich dreimal auf einen, der sich Electrocutioner nannte.

Das erste Mal (Batman #331, 1981) handelt es sich zunächst um einen Mystery Man im Schlapphut und Trenchcoat, der darunter aber ein fesches, hautenges, schwarzes Kostüm mit einem weißen Blitz trägt. In diesem Outfit sucht er Mörder auf, die wegen Verfahrensfehlern freigekommen sind. (Das passiert hier gleich dreimal!) Statt des Elektrischen Stuhls bekommen sie eine tödliche elektrische Ladung per Hand verpasst.

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Maxie Zeus: Der göttliche Gangster

Ein Gangster, der sich für einen Gott hält: Maxie Zeus gehört zu den verrücktesten Batman-Schurken. Geschaffen von Dennis O’Neil und Don Newton ist er im Grunde eine Variation von King Tut aus der 60er-TV-Serie: Auch Maxie hat war einst College-Professor, bevor er sich dem Verbrechen zuwandte – und darin gilt er als Genie, trotz seines Gotteskomplexes und Wahnvorstellungen, Zeus zu sein.

Maxie hatte nur einige Auftritte von 1979 bis 1982 und dann noch Anfang der 90er, bis er – nach einer Episode in Batman: The Animated Series – weitgehend aus den Comics verschwand. Doch das war genug, um ihm in Arkham Asylum (1989) immerhin vier Seiten zu widmen und ihn dort als gespenstischen Gott der Elektrizität erscheinen zu lassen.

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Gotham Nocturne: Der zweite Akt

DC Comics

Titel: Gotham Nocturne Act II

Autor/Zeichner: Ram V, Dan Watters/Ivan Reis, Dustin Nguyen, Francesco Francavilla u.a.

Erschienen: 2023 (Detective Comics #1071-1075), Hardcover/Paperback 2024


Was bisher geschah:

Was nun geschieht: Batman lässt sich von Talia al Ghul in die Vorgeschichte der Orghams einweihen, die mit einem Verrat durch Ra’s al Ghul tun tun hat. Derweil fällt Vandal Savage in den Palast der Orghams ein, um der Mutter der Königin einen Zauberstein aus dem Kopf zu reißen. Er braucht ihn und andere Steine, weil seine Kräfte schwinden.

Während der Eröffnungsfeier des Hochhauses Orgham Place steigt Batman in die Tunnel darunter und kämpft gegen Azmer Demons und Arzen Orgham. Der Schurke stellt Batman vor die Wahl: Entweder geht eine Reihe von Bomben um die Eröffnungszeremonie hoch oder Batman lässt das Hochhaus einstürzen. Batman entscheidet sich für letzteres. Nightwing kann es noch rechtzeitig evakuieren. Aber dann wird er in der Öffentlichkeit dafür verantwortlich gemacht. Schließlich wird er selbst mit einem Azmer Demon infiziert …

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Der Pinguin und der Silbervogel

DC Comics

Titel: The Malay Penguin (dt. Der Malaiische Pinguin)

Autor/Zeichner: Steve Englehart/Marshall Rogers

Erschienen: 1977 (Detective Comics #473), Paperback 1999 (Strange Apparitions), Hardcover 2020 (Tales of the Batman: Steve Englehart); dt. Egmont Ehapa 1978 (Batman Taschenbuch #2), Eaglemoss 2015 (Im Zeichen des Jokers)


Der Pinguin wollte bei Hugo Stranges Auktion mitbieten, um Batmans wahre Identität herauszufinden – neben dem Joker und Rupert Thorne. Doch letzterer wollte lieber das Geheimnis aus Strange herausprügeln und als das nicht klappte, hat er ihn ermordet. Der Pinguin steht nun am vereinbarten Treffpunkt und wundert sich, dass niemand erscheint, bis auf den Joker, der im Hintergrund lacht. Da sucht Oswald lieber das Weite und wird auf eine Ausstellung aufmerksam, die den „Malay Penguin“ zeigt, eine silberne Statue – die perfekte Beute!

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Ungleicher Kampf durch Gotham

Cover von Tim Sale (DC Comics)

Titel: The Randori Stone

Autor/Zeichner: Paul Bolles/Mike Lilly

Erschienen: 2004 (Detective Comics #788-789)


Der hünenhafte Türsteher Big Eddie Hurst wurde wegen Mordes an seiner Frau und zwei Kolleginnen zum Tode verurteilt – unschuldig. Doch als der Fall gerade neu aufgerollt werden soll, bricht Eddie aus dem Gefängnis aus, mit bloßen Händen, denn er hat plötzlich Superkräfte entwickelt. Nun nimmt er Rache an der Polizei, seinem Richter und dem Staatsanwalt. Batman versucht, ihn aufzuhalten. Das ist gar nicht so leicht …

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Batman und der Spook: Teil 2

DC Comics

Der Spook (Val Kaliban) ist eigentlich nur ein Trickbetrüger, der mal Verbrecher gegen Geld aus dem Knast holen wollte und Batman mit Illusionen täuschte. Er landete dann selbst in dem Knast, den er einst mithalf zu bauen. Drei Jahre später kehrt er zurück, um es direkt auf Batman abzusehen (Batman #276, 1976).

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Batman und der Spook: Teil 1

DC Comics

Titel: The Spook That Stalked Batman/The Spook Strikes Again/The Spook’s Master Stroke

Autor/Zeichner: Frank Robbins/Irv Novick

Erschienen: 1973 (Detective Comics #434-435, Batman #252), dt. Ehapa 1975 (Batman Superband 2)


„Now I’m being spooked by the spook!“ (Batman)

Ihn halten weder Fesseln noch Mauern, er kommt und geht, wie es ihm beliebt – der Spook. Der Schurke mit grüner Kapuze, der sich als Geist ausgibt, hatte seinen ersten Auftritt im Jahre 1973, und hielt Batman für drei Ausgaben in Atem.

Zunächst taucht er in Gothams neuen Hochsicherheitsgefängnis auf. Er erscheint in der Zelle des verurteilten Gangsterbosses „Big Turk“ Ramis und bietet ihm an, ihm bei der Flucht zu helfen. Zuvor hatte Ramis bereits seine Versicherung abgelehnt, nun verdoppelt sich der Preis. Der Spook bringt ihn raus und verschwindet in einer Rauchwolke, nicht jedoch ohne in der Zelle eine Puppe von sich als Zeichen zu hinterlassen – immer diese eitlen Fatzken!

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Wer ist besser als der Riddler?

DC Comics

Titel: Riddles in the Dark

Autor/Zeichner: Cary Burkett/Don Newton

Erschienen: 1980 (Detective Comics #493), Hardcover 2011 (Tales of the Batman: Don Newton)


Auf einer Patrouille bei Nacht erwischt Batman einen Safeknacker in einem Haus. Doch der angeblich beste Detektiv der Welt erkennt nicht, dass dieser sich gar nicht rührt. Erst als er ihn stellen will, merkt er, dass es sich um eine Puppe handelt. Statt eines Gesichts trägt sie ein Fragezeichen, darunter ein Rätsel: „Why is a cook’s brain pan like an overwound clock?“ Klar ist erstmal nur, wer dahinter steckt …

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Bumerang gegen Batarang

DC Comics

Titel: Aborigine

Autor/Zeichner: Alan Grant, John Wagner/Norm Breyfogle

Erschienen: 1988 (Detective Comics #591), Hardcover 2015 (Legends of the Dark Knight: Norm Breyfogle Vol. 1, Paperback 2018 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 2); dt. Hethke 1991 (Batman Sonderband 19)


Der australische Ureinwohner Umbaluru macht sich auf den weiten Weg nach Gotham City, um ein altes Artefakt zurück in seine Heimat zu bringen. Es handelt sich um einen etwa 50.000 Jahre alten bemalten Knochen vom Stamm Ayers Rock. Umbaluru schwingt den Bumerang und befragt die Räuber und die geben den Käufer preis: Kerry Rollo, einen reichen Sammler, der den Knochen gerade auf einer Wohltätigkeitsschau zeigt.

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Batman jagt Terroristen in London

DC Comics

Titel: American Batman in London

Autor/Zeichner: John Wagner, Alan Grant/Norm Breyfogle

Erschienen: 1988 (Detective Comics #590), Hardcover 2015 (Legends of the Dark Knight: Norm Breyfogle Vol. 1, Paperback 2018 (Batman: The Dark Knight Detective Vol. 2); dt. Hethke 1991 (Batman Sonderband 18)


Was für ein tolles Cover! Batman von hinten, überwiegend versunken im Schatten, ein langes wallendes Cape, im Hintergrund der Big Ben im Mondenschein, dazu Fledermäuse und entlaubte Bäume – Norm Breyfogle auf der Höhe seiner Kunst. Auch die Story bietet einige Höhepunkte, nicht nur in graphischer Hinsicht.

Zwei islamistische Terroristen massakrieren die Mitglieder eines Clubs von Vietnam-Veteranen, sieben Menschen sterben, 13 werden verletzt, dann bringen sich die Attentäter selbst um. Batman ist außer sich. Das FBI teilt ihm mit: Dahinter steckt ein gewisser Abu Hassan, ein Diplomat aus dem (fiktiven) Land Syraq. Batman reist diesem nach London hinterher, wo schon der nächste Anschlag geplant ist: Zum fünften November will man das Werk von Guy Fawkes fortsetzen und das Parlamentsgebäude in die Luft jagen. V for Vendetta lässt grüßen …

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