Im Jahr 1966 ließen sich auch Jan & Dean von der TV-Serie zu einem ganzen Batman-Album inspirieren. Jan & Dean Meet Batman enthält neben der Theme auch 13 weitere Stücke, darunter diesen gruseligen Opener, der das geschwätzige Gegenteil von dem minimalistischen Blues der Theme ist.
Titel: Christmas with the Joker (dt. Weihnachten mit dem Joker)
Drehbuch: Eddie Gorodetsky
Erschienen: 1992 (Batman: The Animated Series S01E02)
„Jingle bells, Batman smells, Robin laid an egg, the Batmobile lost a wheel, and the Joker got away!“ (Joker)
An Heiligabend bricht der Joker aus Arkham aus – mit einem fliegenden Weihnachtsbaum. Eigentlich wollen sich Bruce Wayne und Dick Grayson einen schönen Abend machen und „Ist das Leben nicht schön?“ gucken (ein Film, den Bruce nie gesehen hat, weil er nie über den Titel hinausgekommen ist), doch dann ist plötzlich der Joker auf Sendung: er hat James Gordon, Harvey Bullock und die Reporterin Summer Gleeson gefangen genommen. Jokers-Ersatzfamilie sozusagen. Batman und Robin haben Zeit bis Mitternacht, um sie zu finden, sonst werden es tödliche Weihnachten. „It’s never easy with the Joker“, stellt Batman fest.
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Unsere Helden müssen einen Zug davor bewahren, eine gesprengte Brücke hinabzustürzen, dann treten sie gegen schießende Joker-Roboter an, beim Finale wehren sie tödliches Spielzeug ab – unter anderem mit einem Baseball-Schläger. Hier funktioniert Robins Kalauer vom „Bat-Man“ nur im Original. Aber auch sonst ist die deutsche Fassung ziemlich daneben, wenn sie den Filmtitel „It’s a Wonderful Life“ wörtlich mit „Das Leben ist wundervoll“ übersetzt, obwohl der deutsche Titel offiziell „Ist das Leben nicht schön?“ lautet.
Ansonsten ist Weihnachten mit dem Joker eine schön irre Episode, die ihre lustigsten Momente in den Dialogen zwischen Batman und Robin hat. Und was in Jokers Päckchen für Batman steckt, diese Überraschung will ich euch nicht verderben.
Noch eine Coverversion von Neal Heftis Batman-Theme der 60er: von Los Monjes (Die Mönche) aus Mexiko. Der Text ist gleich, aber das Riff wird auf einer Orgel gespielt. Creepy.
The Who veröffentlichten ihre Version der Batman-Theme auf der EP Ready Steady Who (1966). Auf der CD-Version ihres zweiten Albums A Quick One wurde der Song als Bonus-Track aufgenommen.
Manche Machwerke sind so mies, dass es keiner Kritik mehr bedarf: Suicide Squad ist ein Film, der sich selbst zerlegt. Der Titel ist Programm. Insofern hatten die Screen Junkies es diesmal besonders leicht, Warners zweiten Fehlschlag in einem Jahr (nach Batman v Superman) mit einem Honest Trailer zu würdigen. Und auch wenn die Kritiker mit jedem Punkt recht haben, ist es doch alles nicht der Rede wert. Aber unterhaltsam allemal. Das ist ja das Gute an dieser Dienstleistung: sie schauen für einen die Filme, auf die man verzichten kann und fassen sie so zusammen, dass man gut darüber sprechen kann. Wer Suicide Squad nicht gesehen hat, hat nichts verpasst.
Heute gibt’s mal wieder was auf die Ohren: Die Batman-Serie der 60er mit Adam West hat auch in der Popmusik Spuren hinterlassen. Neal Heftis Main Theme, mit ihrer eingängigen Melodie und ihrem Ein-Wort-Text, wurde bereits früh oft gecovert. Hier eine Version der Standells.
Eigentlich kommt die Justice League Dark auch gut ohne Batman aus. In den Comics. Aber einem Zeichentrickfilm traut Warner Bros. offenbar nicht zu, genug Interesse zu wecken, wenn nicht der Dunkle Ritter eine Hauptrolle spielt. Daher wird er auch im neuen Animationsfilm prominent vertreten sein – neben John Constantine, Swamp Thing, Deadman und anderen Helden, die sich mit Magie auskennen.
In den USA soll der Film am 24. Januar 2017 als Digital Download erscheinen, am 7. Februar als Blu-ray. Einen deutschen Veröffentlichungstermin gibt es nicht.
Joker-Sprecher Mark Hamill besucht DC Comics und trifft auf Joker-Zeichner Jim Lee. Ein Fest für Nerds. Nicht nur, dass Hamill dem Künstler bei der Arbeit zuschauen darf, er bekommt auch Einblicke in die Archive von DC, wo nichts als Schätze der Comic-Geschichte gebunkert werden – von Detective Comics #27 bis zum alternativen Ende von Death in the Family. Beim Anblick dieser Bilder geht Fans das Herz auf. Ganz nebenbei hören wir, was für ein genialer Sprecher der Mann ist, dessen Karriere als Luke Skywalker begann.