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Coverwahn #5

Weihnachten wurde in diesem Jahr um einen Monat vorverlegt: Auf den 25. November, wenn die erste Ausgabe von Dark Knight III: The Master Race herauskommt. So wie sich die Meldungen zu der Mini-Serie von Frank Miller und Brian Azzarello überschlagen, kann man schon fast von einem erweiterten Adventskalender sprechen: Fast jeden Tag ein neues Cover, ein Panel oder eine Seite aus dem neuen Werk. Manches ist beeindruckend, manches mäßig, vieles redundant.

Nun hat DC ein weiteres Cover aus der Hand des Meisters Frank Miller herausgebracht, dieses Mal eines mit Batman. Wieder ist es auf seine Weise extrem: Ein ziemlich mitgenommener Batman mit zerrissenem Umhang schreitet tief gebeugt durch einen Blutsturm, die Fäuste geballt, das Gesicht verzerrt. Und wie schon bei dessen Superman ist das Urteil vieler Fans sehr harsch: Kritisiert wird die Anatomie, etwa dass Batman ein Oberschenkel fehlt oder dass die Proportionen seiner Schuhe nicht stimmen … Andere wiederum rechnen es Miller hoch an, dass er trotz seiner Erkrankung immer noch weiterarbeitet. Die dritte Fraktion ergeht sich in ewiger Dankbarkeit für Millers Werke aus den 80ern und 90ern. Die vierte hasst ganz einfach alles, was er macht.

Egal, was mit Miller persönlich los ist: Er bleibt sich treu, weil er immer noch provoziert. Und wer provoziert, der spaltet. Sein Batman war schon immer ein Wagnis, die Dekonstruktion eines Helden – und diesen Weg geht Miller bis zum Ende weiter. Selbst sein gehasster All-Star Batman war ein Versuch, noch extremer zu sein, den Helden seines Heldentums zu berauben und ihn damit in seinen Grundfesten zu erschüttern. Wenn sich damals alle aufgeregt haben, war das Ziel erreicht. So dürfte es auch mit Dark Knight III sein. Einfältig ist es nur, das Werk schon schlecht zu machen, bevor man es gelesen hat.

Meine Meinung? Ich mag das Cover auch nicht. Aber je länger ich es mir ansehe, desto mehr kann ich ihm einen gewissen Reiz abgewinnen. Es ist wie bei meiner ersten Lektüre von The Dark Knight Returns: Damals mochte ich den Zeichenstil auch nicht, aber das Buch hat mich trotzdem ungemein gefesselt und mittlerweile kann ich mir die Panels nicht mehr anders vorstellen, denn sie tragen sehr zu der beklemmenden Stimmung des Comics bei. Dieses Cover ist auf seine Weise radikal – und so muss es sein: Ein gebrochener Held, am Rande seiner Kräfte, verkrampft in einer unnatürlichen Haltung, aber allen Widerständen trotzend, am Boden, aber immer noch dabei, sich aufzuraffen.

Damit ist Millers Werk deutlich unkonventioneller als das seiner Mitstreiter: Darwyn Cooke wiederholt das Mutanten-Schlammcatchen, allerdings im Stil der Animated-Serie (vgl. Episode Legends of the Dark Knight), Matt Wagner liefert uns ein solides Porträt vom Joker mit Batarang im Auge (kennen wir auch schon), Bruce Timm beweist mit seinem Batman-Porträt Mut zur Falte, Klaus Jansons zweites Cover ist einfach nur öde. Am eindrucksvollsten sticht Sean Murphys zweites Variant heraus: Batman im Panzer, Superman im Visier. Interessant an dieser Doppelstruktur ist, dass sowohl Batman umrahmt ist von einer Fledermaus-Silhouette als auch Superman eine solche Form bildet. Schon Murphys erstes Cover zu DK III zeigte eine Konfrontation der beiden Helden: Batman drückt Superman darauf zu Boden. Auch das ist extrem, auch das dürfte im Sinne des Erfinders sein.

Am Anfang war der Anzug

DC Comics

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Am Anfang ist da ein Anzug in einer Vitrine: ein schwarzes Cape, ein fettes Fledermaus-Symbol auf der geschwellten Brust, die verschattete Maske mit spitzen Ohren – sie scheint auf uns herabzuschauen. Dann, im nächsten Panel: Scherben, das Glas der Vitrine zerspringt in tausend Scherben – wie einst, als die verirrte oder auch vom Schicksal geleitete Fledermaus durch die Fensterscheibe in Wayne Manor gekracht gekommen ist und den Helden inspiriert hat, ihre Gestalt anzunehmen. Am Ende, im dritten Panel, sehen wir die zerstörte Vitrine vor dem Schlund der Bathöhle, der Torso eines Mannequins steht nackt, einsam und verloren auf einer Stange mitten in den Scherben. Das Licht scheint immer noch auf ihn. Wer den Anzug genommen hat, ist nicht klar. Aber bestimmt dürfte es der rechtmäßige Besitzer gewesen sein, der erneut Maske und Cape anlegt, um noch einmal, ein drittes Mal – und vielleicht auch endgültig – zurückzukehren.

Die Marketing-Maschine für Dark Knight III: The Master Race läuft wie geschmiert: Nachdem DC schubweise Cover und Variants veröffentlicht hat, dann das erste Panel, kommt nun die erste Seite. Und so sehr die Fans sich über Frank Millers Superman-Cover beschwert haben, so sehr muss man zugeben, dass Hauptzeichner Andy Kubert seine Sache fantastisch macht. Auch die anderen Einblicke, die Jim Lee bereits in die erste Ausgabe gewährt hat, zeigen die Meisterschaft hinter den Zeichnungen. Kubert zeichnet ähnlich wie Frank Miller einst gezeichnet hat, mit grobem Strich, aber noch deutlich noiresker, also mit mehr Schatten – das war bereits beim ersten Cover-/Promo-Bild zu erkennen. Damit dürfte DK III zumindest visuell ein Fest werden. Die Legende Batman wird schon jetzt gründlich abgefeiert. Allein die Tatsache, dass die Erzähler so direkt und doch dezent in ihre Story einsteigen, lässt hoffen, dass sie der Reihe zurück zu alten Tugenden verholfen haben.

Coverwahn #4

Joker, Mutant, Superman, Robin, Wonder Woman – das Figuren-Repertoire von The Dark Knight Returns ist ebenso begrenzt wie die Einfälle für die Variant Covers von Dark Knight III: The Master Race. Und so sehen wir auch beim nächsten Schub von Titelbildern immer dieselben ikonischen Motive. Zwar ist ein Werk von Brian Bolland eigentlich immer bemerkenswert, aber bei seinem Titelbild stehen Batman und Joker planlos nebeneinander wie beim Fotografen und scheinen auch nicht zu wissen, was sie tun sollen. Beim Mutantenanführer sehen wir Batman einen Schritt weiter als zuvor: nicht mehr beim Kampf, sondern nach seinem Triumph – immerhin als episches Gemälde. Gary Frank (Batman: Earth One) lässt Superman einen Kryptonitpfeil fangen, Josh Middleton fällt nichts besseres als eine planlose Collage von Batman mit Wonder Woman und Robin ein. Da ist es im Zweifel besser, wie Altmeister Neal Adams einfach nur einen hopsenden Batman vor dem Nachthimmel mit ganz viel bauschendem Cape zu machen. Eine einfache Heldenpose geht immer.

Doch auch DK3-Ko-Autor Frank Miller hat ein Cover beigesteuert: für den ersten Mini-Comic über Atom. Wir sehen den kleinen Helden vor dem Hintergrund des Batsignals am Nachthimmel, in der Bildmitte schwebt ein klobiger Superman mit einer Mimik und Haltung, als würde er auf dem Klo sitzen. Millers ohnehin sperriger Stil hat sich bereits bei DK2 stark gewandelt, noch immer neigt er zur Übertreibung und lässt die Figuren wie Karikaturen aussehen. Angesichts dessen kann man nur froh sein, dass nicht er, sondern Andy Kubert für die Zeichnungen der Hauptstory zuständig ist.

War’s das endlich mit dem Cover-Wahn?  Nein, es kommen noch 20 weitere Variants. Mindestens. Und wir reden immer noch von Ausgabe eins. Oh je …

Ein UPDATE!

DC Comics hat ein Video herausgebracht, in dem nicht nur mehr Cover, sondern auch ein paar Panels und Seiten aus der ersten Ausgabe zu sehen sind – und das ist wirklich beeindruckend. Die Verleger Dan DiDio und Jim Lee plaudern ein bisschen aus dem Nähkästchen und erzählen, was sie an dem Projekt DK III begeistert. Schön, erwachsene Männer zu sehen, die sich immer noch wie kleine Jungs freuen können.

Coverwahn #3

Der Hype um Dark Knight III: The Master Race nimmt Überhand. DC hat bereits 42 Variant Cover angekündigt. Doch auch wenn sehr viele erstklassige Künstler involviert und ein paar tolle Motive präsentiert worden sind, treten beim Betrachten der Bilder jetzt schon Verbrauchserscheinungen ein. Meistens sind es bloß Hommagen an den ersten Dark Knight-Teil. Langsam reicht es. Wie viele Sprünge von Batman mit Robin Carrie Kelley wollen wir noch sehen? Wie viele Variationen der Prügelei mit dem Mutanten-Anführer? Wie viele Sichten auf den Kampf mit Superman? Da ist mal ein minimalistisches Cover wie das von Tim Sale eine willkommene Abwechslung: Silhouette und Symbol in einer dunklen Gasse – und das war’s. Der Mann hat’s immer noch drauf.

Interessanter als das Bildergucken ist ein Interview mit Co-Autor Brian Azzarello, bei dem Details zu der Mini-Serie, die am 25. November beginnt, bekannt werden. Allerdings sind es eher formale Details. Azzarello verrät, dass Teil 3 eine Mischung aus Teil 1 und Teil 2 wird, dass die Mini-Comics, die zu jedem Teil beigelegt werden, eigentlich Teile der Haupthandlung waren und ausgegliedert wurden. Außerdem gibt er Einblicke in seine Schreibwerkstatt mit Frank Miller. Ein etwas ausführlicheres Interview, bei dem sich der Autor furchtlos zeigt, findet man bei Comicbookressources.com.

Der Vollständigkeit halber hier die ganze Liste der Zeichner, die ein Variant-Cover beisteuern werden:

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Das war der Batman-Tag 2015

Ausbeute des Batman-Tags 2015

Foto: Lukas Gedziorowski

Ich konnte nicht widerstehen: Zwei Gratis-Comics und eine Joker-Maske, die ich nie aufsetzen werde. Aber hey, es war für lau … Das ist meine Ausbeute vom ersten Internationalen Batman-Tag. Den Gratis-Comic gab es einmal auf deutsch und einmal auf englisch. Obwohl das Titelbild gleich ist, gibt es zwei große Unterschiede. Während die US-Ausgabe das ganze erste Kapitel von Endgame (dt. Todesspiel) enthält, hat Panini bei der deutschen Ausgabe geknausert und die ersten vier Seiten weggelassen. Das ist nicht nur schwer nachvollziehbar, da die Seiten nun mal zur Story dazugehören (und dadurch zu ihren Reiz beitragen), sondern auch sehr halbherzig, da es immerhin darum geht, neue Leser zu gewinnen. Aber offenbar wollte man noch einen Kaufanreiz für das nächste reguläre Batman-Heft schaffen. So viel sei verraten: Der Beginn von Endgame hat es in sich. (Ausführliche Besprechung kommt morgen!)

Der wichtigere Unterschied: Während Panini eine bereits publizierte Story („Look Inside“) mitgegeben hat (aus dem Megaband #1, bzw. Legends of the Dark Knight Vol. 2), hat DC acht Seiten von Batman & Robin Eternal gebracht. In der neuen wöchentlichen Serie, die Batman Eternal im Oktober beerben soll, geht es um Geheimnisse aus der Vergangenheit, die das Verhältnis von Bruce Wayne und Dick Grayson in der Gegenwart belasten sollen. Auf den acht Seiten erfährt man nicht viel, außer dass Batman eine Information vor Robin zurückhält. Das Ganze ist wie immer sehr detailreich und lebendig von Tony S. Daniel gezeichnet. Die Story von James Tynion IV und Scott Snyder scheint – wie schon Batman Eternal – großes Kino zu werden. Aber zunächst muss ich noch die Vorgänger-Story lesen. Drei dicke Bände, das braucht Zeit …

Happy Batman Day!

DC Comics

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Heute wird der erste internationale Batman-Tag gefeiert. Fans bekommen ein Gratis-Comic, in dem ein Vorgeschmack auf die neue Story Endgame (dt. Todesspiel) gegeben wird, sowie eine von vier Papiermasken (Batman, Joker, Harley Quinn). Die US-Version des Gratis-Comics, die nicht nur den vollständigen ersten Teil von Endgame enthält, sondern auch die ersten Seiten der neuen wöchentlichen Serie Batman & Robin Eternal kann man kostenlos und barrierefrei auf dccomics.com lesen. Außerdem verhökert DC digitale Batman-Comics zum Sonderpreis.

So, jetzt muss ich aber los: mein Comicladen macht gleich auf. Außerdem ist mein Endgame-Band gekommen und wartet darauf gelesen zu werden. Meine Besprechung könnt ihr hier am Montag lesen.

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ASAS

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Coverwahn #2

DC hat noch mehr Cover für Dark Knight III – The Master Race veröffentlicht. Hauptzeichner Andy Kubert zaubert uns erneut eine noire Sicht auf den Dunklen Ritter als Fassadenkletterer, was vor dem roten Hintergrund besonders cool kommt, Eduardo Risso lässt Batman selbst rot glühen, als Dämon, der sich von einem Gargoyle stürzt. Lee Bermejo setzt auf eine Actionszene mit Robin, ein weiteres Cover von Kubert zeigt Carrie Kelley in Gefangenschaft (ein Ausblick auf Ausgabe #2), Klaus Janson hingegen enttäuscht mit Batman, Superman und Robin im Profil und Halbschatten – lahm. Meine Favoriten kommen von Rafael Albuquerque und Tyler Kirkham. Beide haben (wie schon Jae Lee und Sean Murphy) eine Reminiszenz an The Dark Knight Returns gezeichnet: Bei ersterem verprügelt Batman den Mutantenanführer im Schlammloch, bei letzterem sieht man den Antihelden mit blutigen Fäusten vor seinen Anhängern stehen – der Himmel knallrot. Höchstdramatisch. So haben wir’s gern.

Coverwahn

Jetzt geht es mit DC Comics völlig durch: Zum ersten internationalen Batman-Tag am 26. September 2015 bringt der US-Verlag von seinem Gratis-Comic ganze 14 Variant-Cover. Es wird sich um eine Special Edition von Endgame handeln (wahrscheinlich den ersten Teil, wie auch in Deutschland), interessanter dürfte aber die achtseitige Vorschau auf die neue wöchentliche Serie Batman and Robin Eternal werden. Leider sind die meisten Variants bereits bekannte Cover von anderen Heften.

Noch ausschweifender wird der Variant-Wahn am 25. November, wenn der erste Teil von Frank Millers und Brian Azzarellos Dark Knigh III – The Master Race erscheint. DC hat hierfür 37 (!) verschiedene Cover angekündigt  – vorläufig! So ziemlich jeder, der in den vergangenen Jahrzehnten Batman gezeichnet hat und noch einen Bleistift halten kann, darf einmal ran: Neal Adams, Lee Bermejo, Brian Bolland, Greg Capullo, David Finch, Gary Frank, Kelley Jones, Francis Manapul, Eduardo Risso, Tim Sale – um nur einige der Größten zu nennen. (Hier die ganze Liste.) Jedes Variant wird jeweils bei einem anderen Händler verfügbar sein.

Die ersten beiden Cover, die DC veröffentlicht hat, stammen von Jae Lee und Sean Murphy. Das eine zitiert das berühmte Blitz-Cover von Frank Miller zu The Dark Knight Returns, das andere zeigt einen gepanzerten Batman, der einen blutenden Superman zu Boden drückt. Eindrucksvoll sind solche Hommagen immer wieder, wie schon beim ersten Variant und dem ersten Promo-Bild. Aber man kann es mit der Fülle auch übertreiben. Die Hardcore-Sammler werden müssen dieses Mal besonders tief in die Tasche greifen, wenn sie alles haben wollen. (Ja, solche gibt es.) Ein kalkulierter Bestseller ist nicht genug. So erzeugt man Megaseller. Und die Marketingmaschine läuft so heiß, dass die Erwartungen nicht größer sein könnten.

Dark Knight III: Das erste Cover!

DC Comics

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Am 25. November ist es soweit: Frank Millers dritter und letzter Teil seiner Dark Knight-Saga startet – The Master Race. Nun hat DC das erste offizielle Cover der ersten Ausgabe veröffentlicht. Es zeigt ein Bild, das an eine Szene aus Teil eins erinnert: Batman mit der grinsenden Leiche des Joker, die in einer Blutlache liegt, während es regnet. Gezeichnet ist das dramatische Bild von Dave Johnson – und er macht seine Sache ziemlich eindrucksvoll. Über die Handlung sagt das nicht unbedingt viel, denn es handelt sich um ein sogenanntes Store Logo Variant, das heißt dass Comicläden ihr eigenes Logo darauf drucken lassen können. Wir das Standard-Cover aussehen wird, darauf lässt uns DC noch warten. Ich hätte nichts dagegen, wenn es das schwarz-weiße Promo-Bild auf die Titelseite schaffte – es gehört zu den mit Abstand großartigsten Batman-Darstellungen der vergangenen Jahre.

DK3 wird Frank Miller zusammen mit Brian Azzarello schreiben, die Hauptstory zeichnet Andy Kubert. Die erste Ausgabe wird 32 Seiten umfassen und ein 16-seitiges Mini-Comic enthalten, in dem es um eine Nebenfigur des DK-Universums geht. Insgesamt sind acht Ausgaben geplant.

Am 26. September ist Batman-Tag

Panini Verlag

Panini Verlag

Im vergangenen Batman-Jubiläums-Jahr gab es zwei Aktionstage: einen in den USA, bei dem die Sonderausgabe von Detective Comics #27 gratis verteilt wurde, und einen in Deutschland, bei dem es ein etwas bescheideneres Geschenk für Fans gab – sowie ein paar Papiermasken. Am 26. September soll der erste internationale Batman-Tag stattfinden. Und zur Feier des Tages wird Panini einen 32-seitigen Batman-Gratis-Comic verteilen. Enthalten soll sein eine Leseprobe der Story Endgame, die im Deutschen Todesspiel heißen wird, außerdem eine Story aus dem Batman-Megaband 1 (Gothams Legenden), also aus den US-Bänden Legends of the Dark Knight Vol. 1 oder Vol. 2. Als Bonus gibt es wieder Papiermasken, dieses Mal von Batman, Batman of the Future, Joker und Harley Quinn. Was DC Comics seinem US-Publikum bieten wird, steht bislang noch nicht fest.

Braucht man als Fan einen solchen Tag? Nein. Die Aktion dient eher der Werbung für neue Fans, außerdem dürften sich Hardcore-Sammler über ein weiteres Heft freuen, das sie eintüten können. Einen echten Mehrwert hat der deutsche Gratis-Comic nicht.