Deniz Camp

Eisner-Awards für Absolute Batman

Panini/DC Comics

Absolute Batman von Scott Snyder und Nick Dragotta erfreut sich nicht nur bester Verkaufszahlen, nun wurde die Serie auch mit dem Eisner-Award für die beste fortlaufende Serie ausgezeichnet. Die Serie war bereits im Vorjahr nominiert, hatte aber gegenüber Absolute Wonder Woman das Nachsehen.

Außerdem gab es einen weiteren Preis für Absolute Batman 2025 Annual #1 als besten One-Shot für Daniel Warren Johnson, James Harren und Meredith McClaren. Die Ausgabe soll im September im Sammelband Absolute Batman Vol. 3: Devil’s Workshop nachgedruckt werden. Einen deutschen Sammelband bringt Panini als „Deluxe Edition“ am 1. September heraus, mit den ersten 14 Ausgaben und dem Annual.

DC Comics

Für den „Batman Day“ am 19. September hat DC nun ein Heft angekündigt, in der zwei Kurzgeschichten über die beiden Batmen aus dem Absolute und dem Hauptuniversum erzählt werden: Batman of Two Worlds #1. Die eine stammt von Matt Fraction und Javier Fernández (Batman: One Bad Day – Two Face), die andere von Scott Snyder und Nick Derington (Batman Universe). Das Heft soll 24 Seiten umfassen und 2,99 US-Dollar kosten.

DC Comics

Als beste limitierte Serie wurde Absolute Martian Manhunter von Deniz Camp und Javier Rodriguez ausgezeichnet. Im August erscheint der zweite Teil als Paperback auf Englisch, im November auf Deutsch. Zeichner Javier Rodriguez wurde auch als bester Zeichner und als Cover Artist für seine Arbeit an Absolute Martian Manhunter, Batman & Robin: Year One #7 und The New Gods #8 geehrt. Autor Deniz Camp erhielt auch einen Eisner Award für die neue Serie Assorted Crisis Events (Image), die er zusammen mit Zeichner Eric Zawadski macht.

Nominiert war auch Batman (Vol. 4) von Matt Fraction und Jorge Jiménez als beste neue Serie. Der erste Sammelband, Daylight, ist bereits im Juni erschienen, der zweite – Blood & Money, soll im Dezember herauskommen.

Die Will Eisner Comic Industry Awards werden seit 1988 verliehen und gelten als prestigeträchtigste Preise für Kreative im Comic-Bereich.

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Absolute Martian Manhunter Vol. 1: Martian Vision

DC Comics

Autor/Zeichner: Deniz Camp/Javier Rodriguez

Erschienen: 2024-2025 (Absolute Martian Manhunter #1-6), Paperback 2024


„What happens in your head also happens.“

Martian Manhunter alias J’onn J’onzz ist vielleicht einer der am meisten unterschätzten Superhelden im DC-Universum. Ursprünglich (seit 1955) nur ein Back-up-Feature in Detective Comics, dafür aber über 100 Ausgaben lang in fast zehn Jahren (später ging es in House of Mystery weiter). Er war Gründungsmitglied der Justice League und blieb auch in den 90ern Teil der glorreichen Sieben. Erst 1988 bekam er seine erste eigene Miniserie, zehn Jahre später sogar eine fortlaufende, die immerhin 38 Ausgaben durchhielt, seitdem waren ihm aber nie mehr als zwölf Hefte am Stück vergönnt. Der ewige Underdog.

Im Absolute Universum ist Martian Manhunter aber von Anfang an mit dabei – und das mit dem radikalsten Ansatz. Während zuvor J’onn J’onzz ein Marsianer war, der in menschlicher Gestalt als „John Jones“ auf Erden Verbrecher jagte, ist John Jones hier ein FBI-Agent, mehr Mindhunter als Manhunter, der sich in den Verstand von Verbrechern hineinversetzt. Dabei hilft ihm nach einem überstandenen Bombenanschlag eine ungewöhnliche Weltsicht, die zuweilen in Visionen ausartet. Er kann Gedanken lesen, die ihm als bunter Rauch erscheinen – „thoughtsmoke“. Grund dafür ist eine grünen Gestalt mit einem roten Auge, der „Martian“. Ist er nur Einbildung?

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