In Gotham ist die Hölle los

DC Comics

DC Comics

Titel: The Doom that Came to Gotham (dt. Schatten über Gotham)

Autor/Zeichner: Mike Mignola, Richard Pace/Troy Nixey

Erschienen: 2000-2001 (Mini-Serie #1-3, Paperback 2015), dt. Panini 2001 (DC Premium, Bd. 1), Batman Collection: Mike Mignola (Panini 2012), DC Comics Graphic Novel Collection (Eaglemoss 2015)


„To save Gotham City … you must cut out its heart.“ (Harvey Dent)

„To prevail in this, Bruce Wayne must die … and through death become himself.“ (Etrigan)

Im Jahr 1928 entdeckt der Forscher Bruce Wayne auf einer Antaktis-Expedition ein verlorenes Schiff und einen Überlebenden, der ein Monster hütet. Wayne bringt den Mann aus dem Eis nach Gotham City – aber damit auch einen Vorläufer des Fluchs, der in der Stadt darauf wartet, befreit zu werden.

Was folgt, ist ein Mash-up aus H.P. Lovecraft, Hellboy und der Welt von Batman: Schlangenmenschen, Werwölfe und Tentakelriesen treffen auf Variationen von Mr. Freeze, Poison Ivy, Two-Face und Ra’s al Ghul. Eine Reptilienplage überzieht Gotham City. Eine Art Killer Croc tötet Menschen für den bösen Zweck. Und das alles nur, weil Gothams Gründerväter mal an ein paar satanischen Ritualen teilgenommen haben – unter anderem auch Thomas Wayne, der zwar lange leben darf, aber schließlich für den Fluch ermordet wird. Batman muss also Papas Fehler wiedergutmachen.

Batmans altmodisches Kostüm wird zwar in Mitleidenschaft gezogen, aber sonst hat er gegen seine Gegner am Ende leichtes Spiel. Zuvor scheut er nicht davor zurück, eine Pistole zu benutzen – seine Eltern wurden nämlich mit einem Messer abgestochen. Im Finale darf der Dämon Etrigan, der in höllenverwandten Storys obligatorisch ist, als Deus ex machina herhalten, um dieser Geschichte ein jähes Ende zu bereiten. Das alles wirkt nicht nur, wie schon mal gesehen: ganz ähnlich ist auch das unsägliche Haunted Gotham gemacht. Leider ist The Doom that Came to Gotham nicht viel inspirierter oder gar spannender geraten. Immerhin die Zeichnungen sind passabel, wobei die Monster überzeugender gelingen als die Menschen. Man wird den Verdacht nicht los, dass es auch den Autoren darum ging. Batman wird am Ende nämlich buchstäblich zum Fledermausmann, was übrigens auch schon in Batman & Dracula und Bloodstorm vorgekommen ist.

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