Batman heiratet Lois Lane

DC Comics

Titel: The Bride of Batman

Autor/Zeichner: Leo Dorfman/Curt Swan

Erschienen: 1969 (Superman’s Girlfriend Lois Lane #89)


Superman hat versagt. Er hat zu lange gewartet, gezögert und gezaudert – jetzt ist Lois Lane vergeben. An Bruce Wayne. Kurz darauf kommt die Hochzeit. Und Superman darf nur als Trauzeuge danebenstehen und sich grämen. Hätte er mal … Hat er aber nicht.

Wie konnte es dazu kommen? Bruce und Lois begegnen sich bei einem Kostümfest. Bruce kommt als Achilles, Lois als Johanna von Orleans – inklusive Pferd. Als das Pferd von Möchtegern-Supermen aufgeschreckt wird, dreht es durch und will Lois treten, aber Bruce beschützt sie. Dass dann Superman angeflogen kommt, um das Pferd aus dem Pool zu retten, hilft nichts mehr. Bruce ist ihr neuer Held. Man führt zum Wasserski, macht eine Kutschenfahrt, geht angeln und tanzen. Und Bruce macht ihr nach ein paar Wochen einen Antrag.

Anstandsweise fragt Batman hinterher noch seinen besten Freund Superman, ob er etwas dagegen habe. Superman verneint, aber in seiner Festung der Einsamkeit, in der ein Raum der Lois-Verehrung gewidmet ist, zerschlägt er eine Büste und trauert um die versäumte Chance.

Kurz nach der Hochzeit offenbart sich Bruce Lois gegenüber als Batman. Sie findet es toll. Nur Robin nicht. Aber er wird wieder besänftigt, als er sich um Bruce Wayne Jr. kümmern darf. Der Nachwuchs wird nämlich zu Batman Jr. gedrillt. Die Mutter findet auch das toll und näht ihm ein Kinderkostüm.

Ein wenig Drama kommt erst im zweiten Teil in die Geschichte, als Gangster beschließen, Batman zu töten. Lois stellt sich für einen Versuch zur Verfügung und dabei fliegt auf, dass sie Batmans Geheimnis kennt. Unter Folter nennt sie aber Clark Kents Namen. Der überlebt den ersten Anschlag, beim zweiten (in der Oper) ist Batman dabei und dann wird alles wieder gut.

Allerdings: Auch in dieser Situation erfährt Lois nicht, wer Clark wirklich ist. Und Superman sagt hinterher, er habe Lois nur deswegen nicht geheiratet, um sie nicht zu gefährden. Ja, klar …

Aber das ist natürlich nur eine „imaginäre Geschichte“.

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