Ein schlechter Trip ins Wunderland

DC Comics

DC Comics

Titel: Batman: Through the Looking Glass

Autor/Zeichner: Bruce Jones/Sam Kieth

Erschienen: 2012 (One-shot)


„It’s like some insane game …“ (Alfred)

Während Batman über den Mord an einem Politiker nachdenkt, erscheint ihm ein weißes Kaninchen, er folgt ihm in die Kanalisation und trifft – Alice? Nein, sondern seine alte Jugendfreundin Celia. Sie wird zu seiner Führerin durch das Wunderland, in dem bekanntlich allerlei Kuriosa wohnen und den besten Detektiv der Welt an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen. Denn Batman steht unter Halluzinogenen und bemüht sich, in diesem Zustand einen Serienmörder zu schnappen. Währenddessen versuchen Robin und Alfred, ihren Gefährten wiedereinzufangen …

Es ist nicht das erste Mal, das Alice im Wunderland  für eine Batman-Geschichte Pate stehen muss. Der Mad Hatter verdankt bekanntlich seine Herkunft dem Buch von Lewis Carroll. Und so ist er auch hier der Mann hinterm Spiegel, der Batmans Verstand verwirrt. Allerdings ist die Story so bemüht irre, sind die Figuren so nervig, die Motive so altbekannt, die Witze so platt, dass das Lesen dieses schmalen Bändchens schnell ermüdet. Selbst Zeichner Sam Kieth, der sich bei Secrets und vor allem Arkham Asylum: Madness als fähiger Künstler erwiesen hat, kann dieses Comic nicht retten. Im Gegenteil: Er bietet hier meist bloß krakelige Bilder, durch die alles noch viel schräger wirken soll, die aber tatsächlich nur albern und übertrieben aussehen. Ein Buch so grässlich wie ein schlechter Trip.

 

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