Robin schlägt die Stunde Null

DC Comics

Titel: Zero Hour

Zeichner: Jim Mooney

Erschienen: 1948 (Star Spangled Comics #79)


The Clock hat die Schnauze voll vom Knast. Er schließt sich in einem luftdichten Gefängnistresor ein, um zu ersticken. Da hat er sich aber geirrt, denn das Ding hat ein Lüftungssystem und eine Zeitschaltuhr. Während der Gefängnisdirektor also wartet, bis sich das Problem von selbst löst, hat Clock alle getäuscht: Er kommt raus, schlägt eine Wache nieder und haut ab. Es war alles nur ein Trick. (Denn so doof kann auch keiner sein.)

Bald sucht der ehemalige Uhrmacher wieder seine alte Gang auf, um wieder ein Ding zu drehen. Die ist aber skeptisch, immerhin hat sich der Boss schon zweimal vom Wunderknaben einbuchten lassen. Aber diesmal will er es klüger anstellen. So klug, dass Robin ihn nicht schnappt, selbst wenn er ihm Hinweise gibt. Leider kommt niemand auf die Idee, dass es vielleicht klüger wäre, keine Hinweise zu geben, denn erst die machen es den Helden doch immer so leicht … (Ach, vergesst es, ich geb’s auf …)

Zuerst fliegen bunte Scheiben vom Himmel. Dann taucht Clock im Fernsehen auf, zündet eine Rauchkerze und versucht, historische Sprachaufzeichnungen zu stehlen. Robin vereitelt das, der Schurke entkommt. Dann kündigt Clock eine Zeitbombe am Gotham Times Square an. Robin verhindert die Explosion, der Schurke entkommt. Hinterlässt aber seine Krawatte und ein paar Federn. Und schließlich sendet Clock eine Nachricht aus: „If you wish to speak to the clock — ‚tell time‘.“ Das kann nur eins bedeuten, denkt sich Robin, Clock verkleidet sich als Vater Zeit – beim Film (denn nur so kann die Zeit sprechen, in personifizierter Form).

Lassen wir die Logik dahinter mal beiseite, denn Sinn ergibt auch das Finale nicht: Der Clou besteht wieder darin, am Set eine große Verwirrung zu stiften (mit klingelnden Weckern), um etwas zu stehlen und dafür Lösegeld zu verlangen. Verkleidet als Vater Zeit schwingt Clock die Sense, eine riesige Sanduhr geht zu Bruch und am Ende wird er von einem fallenden Vorhang zur Strecke gebracht. Moment, wo kommt der denn her? Wir sind doch am Filmset! Egal, hauptsache es geht im letzten Panel in den Knast.

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