Freigang für Two-Face

DC Comics

Titel: Faces

Autor/Zeichner: Christopher Priest/Michael Bair

Erschienen: 1989 (Batman Annual #13)


„I know a false face when I see one. And, I can smell an enemy at 50 yards.“ (Two-Face)

„Isn’t it strange how an obsession can change you? Makes you irrational.“ (James Gordon)

„Where’s the greater good?“ (Batman)

Ein Undercover-Cop wurde getötet, Brandstiftung. Der Verdächtige: einer aus Two-Faces Gang. Batman kann ihn schnell fassen, auch wenn Two-Face dazwischenkommt – ein Schneeball ins Gesicht schafft Abhilfe. Monate später soll der Täter hingerichtet werden, aber da sieht Bruce Wayne im Fernsehen einen Mann auf Santa Prisca prahlen, dass er der wahre Mörder sei.

Batman kann das nicht auf sich beruhen lassen und macht sich auf in die Karibik – mit Two-Face im Gepäck. Dazu befreit er ihn aus Arkham. Batman tritt in zivil auf, maskiert sein Gesicht mit Make-up. Batman findet den eigentlichen Mörder, doch dann stellt sich heraus, dass alles ganz anders ist: ein doppeltes Spiel eines korrupten Polizisten. Auf Santa Prisca wird er überwältigt, von Two-Face in einen Laster mit zwei Kampfhunden gesteckt und einen Abhang hinuntergejagt. Batman befreit sich auch aus dieser Todesfalle und stellt den eigentlichen Übeltäter.

Am Ende kommt es zu einem Dilemma für Batman. Als beide abzuhauen drohen, muss er sich entscheiden, ob er Two-Face festhält oder den Polizisten. Weil er mit letzterem immerhin einen Unschuldigen vor der Todesstrafe retten kann, daher entscheidet er sich für ihn. Doch zum Schluss James Gordon gibt zu Bedenken, dass Two-Face wahrscheinlich bald wieder jemanden töten wird. Batman hat dazu nichts zu sagen. Er schweigt und schwingt sich grimmig durch die Nacht.

Wie man’s macht, ist es falsch. Manchmal ist es nicht verkehrt, einfach eine Münze zu werfen …

Die Geschichte ist in einem für das Dark Age typischen Stil gezeichnet und erzählt: Eine noireske Ästhetik mit grimmigem Erzähler in den Captions. Batmans Kampf wird als Krieg beschrieben, Two-Face nennt Batman und sich selbst „casualties of war“. Der moralische Konflikt am Schluss und Gordons verbitterter Epilog lassen ein mulmiges Gefühl zurück, dass eine gute Batman-Story eine ist, in der am Ende nicht alles gut sein kann.

Als Extra wird in einer kurzen Story Alfred Pennyworths Werdegang nacherzählt.

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