Batman und Superman gegen Zombies

Titel: Batman vs. The Undead (dt. Batman und die Untoten)

Autor/Zeichner: Kevin Vanhook/Tom Mandrake

Erschienen: 2010 (Batman Confidential #44-48), Paperback 2011; dt. Panini 2012 (Batman Monster Edition #5)


Während Bruce Wayne nach New Orleans kommt, um nach dem Hurrikan Katrina dabei zu helfen, die Stadt wiederaufzubauen, jagt Batman dort Professor Herbert Combs, der aus Arkham entflohen ist. Nachdem dieser zuletzt das Totenreich geöffnet und Vampire und Werwölfe befreit hat (siehe Superman and Batman Vs. Vampires and Werewolves, 2009), lässt er nun mit Hilfe einer Voodoo-Hexe Tote wiederauferstehen, sprich: Zombies.

Zuerst muss Batman gegen einen Haufen Mumien und präparierte Leichen im Körperwelten-Stil kämpfen, dabei hilft ihm der Vampir Marius Dimeter, später kommt noch der Werwolf Janko hinzu (beide ebenfalls aus dem ersten Teil) und schließlich darf auch Superman mitmachen, obwohl er eigentlich machtlos gegen Magie ist.

Dumme Story, alberne Szenen

„This looks like a job for Superman“? Nein, eben nicht. Aber er ist trotzdem dabei. Das führt unter anderem zu einer unfreiwillig komischen Szene. Als Batman und Co. in die Karibik fliegen (nach Corto Maltese), fliegt Superman nicht etwa nebenher, sondern sitzt mit im Jet, falls etwas drinnen schiefgeht. Tja, und dann geht aber was von außen schief: Raketen schießen den Jet ab – dumm gelaufen. Aber warum lässt der Schurke überhaupt auf den Jet schießen, wenn an Bord der Vampir ist, den er angeblich braucht?

DC Comics

Es gibt so einige dumme Szenen, etwa wenn am Ende sich herausstellt, dass der Vampir einen Zauberspruch kennt, der alle Zombies auf einen Schlag zurück in die Erde schickt. Warum hat er das nicht früher gemacht? Weil er dachte, es würde nicht funktionieren. Da fehlen selbst den Helden die Worte.

Die Story ergibt nur wenig Sinn, um nicht zu sagen: Sie ist genauso stupide wie ihr Vorgänger. Der Schurke Combs tut, was er tut, weil er nun mal verrückt und/oder böse ist. Dass Batman von Giftschlangen gebissen wird, die ihn mit einem Halluzinogen fast in den Wahnsinn treiben, ist schnell überstanden, weil die Wirkung von selbst schnell wieder abimmt. Zum Schluss darf Superman dann noch als Mumie eingewickelt werden, einfach nur für den Überraschungseffekt und damit auch wirklich alle klassischen Horror-Monster-Motive bedient werden.

Dazu ist das Zombie-Gemetzel noch von Tom Mandrake hingeschludert, der trotz einiger schöner Monster sehr steife und ausdrucksarme Helden zeichnet. Diese Story kann man getrost begraben.

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