Titel: Superman and Batgirl: Who Haunts This House?
Autor/Zeichner: Dennis O’Neil/Joe Staton
Erschienen: 1980 (DC Comics Presents #19)
Bei Superheldencomics gibt es zwei Arten von Covern: die einen haben nichts mit dem Inhalt zu tun, die anderen spoilern das Entscheidende. So ist es auch hier. Da steht die Titelfrage: „Who Haunts This House?“ und das Bild beantwortet sie sofort. Die Story dahinter zu lesen, macht uns aber auch nicht viel schlauer.
Irgendwo in der Wüste taucht aus dem Nichts ein unbewohntes viktorianisches Haus auf, ein alter Mann namens Gurk ist zufällig da und schlägt sofort Profit daraus, verkauft die Wertsachen, wird reich und schmeißt eine Party für die High Society. Auch die Presse ist eingeladen, Clark Kent kommt, und auch die Ex-Politikerin (und Batgirl) Barbara Gordon.
Doctor Horus‘ Horrorshow
Doch kaum ist man da, gibt es Ärger: Ein Helikopter stürzt fast ab, weil der Pilot plötzlich vom Todestrieb erfasst wird. Zum Glück ist Superman da! Doch dann wird der Pilot fast von einem anderen Mann erschlagen. Superman muss ihn ins Krankenhaus fliegen. Das Haus scheint die dunkelsten Triebe in den Menschen hervorzubringen. Schließlich stürzen sich alle Gäste auf den Gastgeber, um ihn umzubringen. Batgirl kann das Schlimmste verhindern. Sie und Gurk verschanzen sich im Obergeschoss, während die von Mordlust getriebene Meute gegen die Tür schlägt.
Derweil kehrt Superman zurück zum Haus und stellt fest, dass es verschwunden scheint. Als er es per Röntgenstrahlen entdeckt, erscheint auch ein Mann mit Vogelkopf vor ihm, ein gewisser Doctor Horus, der sich für ein großes Genie hält. Was genau er erforscht hat, wird nicht klar, nur dass es ihm den Falkenkopf beschert hat. Seine Nachbarn haben ihn dann in seinem Haus eingeschlossen. Superman bekämpft ihn, ohne dass es jemals brenzlig wird, und kann ihn schließlich dazu überreden, sich und die anderen von diesem Unsinn zu erlösen – was er dann auch tut.
Und was das Genie angeht: Das wird nie jemand anerkennen, denkt sich Clark am Ende. Mir entzieht es sich bei dieser Story ebenfalls. Aber so soll es angeblich sein. Autor Dennis O’Neil hatte auch mal schlechte Tage.

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