Superman, Aliens und Darkseid

DC Comics/Dark Horse Comics

Titel: Superman / Aliens 2: God War

Autor/Zeichner: Chuck Dixon/Jon Bogdanove, Kevin Nowlan

Erschienen: 2002 (Miniserie #1-4), Paperback 2003/2016 (Dark Horse Comics/DC Comics: Superman)


Ein Raumschiff mit einer Ladung Aliens stürzt auf Apokolips ab. Darkseid macht die Xenomorphs zu Waffen, indem er seine Paradämonen als Wirte missbraucht und dann eine Invasion auf seine Erzfeinde von New Genesis beginnt. Zufällig ist auch Superman gerade zu Besuch auf dem Planeten und kann den New Gods dabei helfen, die Bedrohung abzuwenden. Immerhin hat er Erfahrung beim Kampf mit den fiesen Aliens (siehe Teil 1). Doch dann wird auch noch Orion infiziert. Gemeinsam reist er mit Superman nach Apokolips, um die Alien-Mutter aufzuhalten, bevor es ihm die Brust zerreißt. Orion will sich jedoch an seinem Vater Darkseid rächen …

DC Comics/Dark Horse Comics

ACHTUNG: SPOILER!

Wieder einmal schwinden Supermans Kräfte, wieder mal weigert er sich, tödliche Gewalt anzuwenden, obwohl er die Aliens als Krankheit bezeichnet, deren einziger Sinn die Zerstörung ist. Diese Inkonsequenz nervt. Doch am Ende spielt all das keine Rolle. Die Entscheidung wird den beiden abgenommen von Darkseid, der beide Probleme mit einem Handstreich löst. Warum? Weil der angeblich allwissende Schurke ausgerechnet nicht vorhersehen konnte, dass sein Sohn infiziert wird. Was hatte er sich denn sonst vorgestellt, wenn er die Aliens auf New Genesis loslässt?

Die Story ergibt nicht viel Sinn. Soll sie wohl auch nicht. Hier geht es um nichts als Action – und davon gibt es sehr viel. Parallel dazu metzelt Big Barda sich durch Alienschwärme, bis auch hier das Problem sich fast von selbst löst.

Zeichner Jon Bogdanove und Tuscher Kevin Nowlan machen Jack Kirby alle Ehre, doch es fehlt die bedrückende Stimmung, die den Reiz des ersten Teils – wie auch der Filme – ausgemacht hat. Der zweite Teil ist ein buntes Spektakel zum Durchblättern, mehr für Fourth-World- als für Superman-Fans.

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