Titel: Cracks
Autor/Zeichner: Peter David/P. Craig Russell
Erschienen: 1994 (Showcase 94 #7), Paperback 2018 (Knightquest: The Crusade Vol. 2)
Der Pinguin hat James Gordons Frau, Sarah Essen, entführt. Er hat sich gefangen nehmen lassen und gedroht, dass sie zu Mitternacht sterben könnte. Nun verhört ihn Gordon, der Pinguin erklärt, Sarah liege in einem großen Ei aus Glas, in das Gas gefüllt werden soll, weigert sich aber zu sagen, wo. Das Signal leuchtet am Himmel, doch Batman scheint nicht zu kommen. Der Pinguin hält ihn für tot. (Ganz falsch liegt er damit nicht, denn es ist die Zeit von Knightfall, Jean-Paul Valley hat übernommen.) Doch was hat der Schurke vor?
Gordon glaubt, es sei alles nur ein Spiel für Batman, um sich überlegen zu fühlen. Pinguin wirft Gordon vor, zu abhängig von Batman zu sein. Der Streit eskaliert, es kommt zum Nahkampf, dann schleppt Gordon den Schurken aufs Dach und droht mit Mord. Doch schließlich kommt die überraschende Wendung [nicht wirklich ein SPOILER]: Auf Batman ist immer Verlass.
Diese Kurzgeschichte gehört zu den Höhepunkten des eher durchwachsenen Mittelteils von Knightfall, allerdings ohne eine Rolle für die Haupthandlung zu spielen (weshalb sie in früheren Sammlungen fehlt). Obwohl fast nur geredet wird, fehlt es nicht an Spannung und visuellen Höhepunkten, auch dank der ausdrucksstarken Zeichnungen. Allein die erste und letzte Seite beeindrucken: Das Batsignal spiegelt sich in Pinguins Monokel, in einem Wasserkrug mit Eiswürfeln sieht er sich selbst vor Batman fliehen, am Ende schließt sich buchstäblich der Kreis.
Damit gehört dieses Kammerspiel auch zu den besten Pinguin-Storys.

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