Legends of the Dark Knight: Storm

DC Comics

Autor/Zeichner: Andrew Donkin, Graham Brand/John Higgins

Erschienen: 1994 (Legends of the Dark Knight #58)


Ein Diplomat kommt nach Gotham. Sein Land hat es nicht so mit Menschenrechten, daher ist die Liste der Feinde lang und auch derer, die ihn umbringen wollen. Batman hindert einen Scharfschützen am Mord, dann wird dieser von einem zweiten erschossen. Das CIA macht Druck auf James Gordon, für die Sicherheit des Diplomaten zu sorgen. Als dieser mit seinen Leuten ein Krankenhaus besucht, veranstalten Terroristen ein Massaker und nehmen den VIP als Geisel, um Forderungen in ihrem Land durchzusetzen. Und dann stellt sich noch heraus, dass das Ganze eine CIA-Aktion ist …

Nicht in Batmans Stadt

Batman muss also mal wieder den Tag retten. Oder besser gesagt: die Nacht, die hier eine stürmische Regennacht ist. Er dringt ins Krankenhaus ein und besiegt die Terroristen im Alleingang. So viel zur Story, sie ist dünn, aber mehr kann man von 25 Seiten wohl auch nicht erwarten. Dafür ist sie aber gut erzählt: In bester Year-One-Manier – hier ein zynischer Batman-Monolog, da ein zynischer Gordon-Monolog. Dieser muss nach den Regeln spielen und sich gegen Vorgesetzte wehren, jener kann den Helden außerhalb der Ordnung spielen.

Zum Schluss wird Batman emotional: „Leave my city alone!“ schreit er, als er einen Terroristen überwältigt und mit Fäusten traktiert. Er fühlt sich persönlich angegriffen, wenn jemand von außen den Sturm nach Gotham bringt. Gordon muss ihn zurückpfeifen, aber er empfindet auch so.

Die Zeichnungen stammen vom britischen Künstler John Higgins, der hier das einzige Mal Batman zeichnet, aber zuvor Alan Moores The Killing Joke und Watchmen koloriert hat.

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