Batman und Aquaman am Kap der Angst

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DC Comics

Titel: Batman vs. Aquaman: Enigma of the Death-Ship

Autor/Zeichner: Bob Haney/Jim Aparo

Erschienen: 1978 (The Brave and the Bold #142)


Auf der Suche nach einem Drogendealer führt die Spur Batman zu einem gesunkenen Schiffswrack vor Cape Fear. Als er versucht, das Logbuch zu bergen, muss er Fische und bewaffnete Taucher abwehren und schließlich auch Aquaman.

(Das waren nur zwei Sätze, doch bis dahin sind zehn von 17 Seiten vergangen.)

Damit ist das Schema erfüllt: Wirklich jedes Mal, wenn Batman in The Brave and the Bold auf Aquaman trifft, kommt es erst einmal zum Kampf – und jedes Mal ohne Erklärung. Auch hier wird Aquaman zuerst handgreiflich und warnt Batman, sich vom Wrack fernzuhalten. Statt sich vor seinem alten Mitstreiter zu erklären, lässt er Mera eine Kugel aus hartem Wasser um Batman bilden.

Aquamans Stunde der Wahrheit

Während Aquaman weiter gegen die schurkischen Froschmänner kämpft, befreit sich Batman und birgt das Logbuch. Das führt zum zweiten Kampf mit Aquaman – unter Wasser, auf dem Boot und an Land. Auf dem Trockenen behält Batman dann die Oberhand, ein Kinnhaken und Aquaman gibt nach. Batman liest das Buch und erfährt, dass sein gesuchter Verdächtiger das Schiff versenkt hat – und nicht Aquamans Vater, der ehemalige Leuchtturmwärter.

Darum ging es also: Aquaman wollte die Erinnerung an seinen Vater rein halten, deshalb wollte er nicht zulassen, dass jemand die mögliche Wahrheit erfährt. All der Ärger also nur wegen Stolz und Sturheit, wie Batman feststellt. Und so ein Feigling nennt sich Held? Und so ein Realitätsverweigerer war mal König von Atlantis? Oje … Langsam verstehe ich, warum Aquaman nie ein besonders populärer Charakter war.

Immerhin wurden nicht alle Klischees erfüllt. Diesmal gab’s keinen Pottwal und Riesenkraken. Dafür einen Hammerhai und kleine Tintenfische. Und Batman hat von den Viechern gelernt: Den Hammerhai verjagt er mit Tinte. Vielleicht sollte er das mal bei Aquaman versuchen – aber der scheint schon verblendet genug zu sein.

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