Batmans Familie gegen ein Netzwerk von Schurken

DC Comics

Titel: Batman: Family

Autor/Zeichner: John Francis Moore/Stefano Gaudiano

Erschienen: 2002-2003 (Mini-Serie #1-8)


„It’s not blood that defines family, but the bonds of shared experience and affection.“

Kurz nach den Ereignissen von Bruce Wayne: Murderer/Fugitive steht Bruce Wayne kurz davor, Wayne Enterprises zu verlieren. Obwohl er von den Mordvorwürfen freigesprochen wurde, will ihn CEO Delilah Wagner loswerden. Batman hat derweil andere Probleme: In Gotham ist mal wieder ein neuer maskierter Rächer unterwegs. Sieht aus wie eine Art roter Predator, nennt sich aber Tracker und macht Jagd auf die Rossetti-Mafia.

Boss Rossetti beauftragt daraufhin einen anderen Vigilanten, der sich Suicide King nennt, um den Tracker aufzuhalten. Das klappt auch, aber da stellt sich heraus: Die beiden stecken unter einer Decke, das Ganze ist Teil eines Komplotts von Celia Kazantkakis, einer Immobilienunternehmerin und ehemaligen Freundin von Martha Wayne. Bruce macht sie zum Chef seiner Firma und damit beginnt das Unglück, denn ihr Ziel ist es, sich die ganze Stadt untertan zu machen

Nach und nach nimmt sie sich mit ihrem „Network“, einer Reihe von Experten und Mördern, die Mitglieder der Batman-Family vor: Spoiler, Orpheus, Black Canary, Huntress, Robin, Batgirl, Nightwing. Aber irgendwie bleibt das Meiste davon wirkungs- und belanglos. Batman findet bald heraus, dass Celia böse ist und dann sind die Fronten ohnehin klar – aber damit ist auch die Spannung völlig raus.

Batman: Family ist mit Abstand eine der langweiligsten Batman-Storylines, die ich seit War Games gelesen habe. Das Ganze ist vollgestopft mit Charakteren, aber obwohl jedem der Schurken eine Ausgabe gewidmet ist, bleiben sie einem so egal wie die Story, die formelhaft, beliebig, dialoglastig und voller uninteressanter Rückblenden ist. Im Grunde reicht es, nur die letzte Ausgabe zu lesen, da wird alles kurz vor dem Finale noch einmal zusammengefasst und jedes Batman-Familienmitglied darf sich nützlich machen, um sich bei einem der Bösen zu revanchieren.

Kein Wunder, dass die Miniserie bis heute keinen Reprint als Paperback bekommen hat. Das war vor Kurzem zwar mal angekündigt, aber dann hat es sich DC wieder anders überlegt. Gut so.

>> Batman 2000-2011

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s