Verfluchte Stadt

Batman: Haunted Gotham

Titel: Haunted Gotham

Autor/Zeichner: Doug Moench/Kelley Jones

Erschienen: 2000 (Mini-Serie #1-4) (dt. 2001, Dino-Verlag, Batman Sonderband)


„Hey, jeder stirbt mal … und in Gotham ist es meistens Mord.“ (Cal)

Denken wir uns ein Gotham, so finster wie es nie eines gab: Abgeschottet von der Außenwelt und heimgesucht von bösen Geistern, Dämonen und Monstern. Das Verbrechen ist an der Tagesordnung, aber gelenkt von übernatürlichen Mächten, gegen die man als Mensch nichts ausrichten kann. Wenn man den Mord an seinen Eltern rächen will, muss man sich was einfallen lassen. Zum Beispiel zur Fledermaus werden – und den Rest kann man sich denken.

Batman kämpft gegen Werwölfe, Zombies und Schlangenmenschen in einem typisch düster-surrealen Szenario, das Kelley Jones mit vielen schwarzen Schatten versetzt. Das kann man mal machen, aber für eine Batman-Story wirkt dieser Ausflug ins Okkulte zu abgehoben. Und vier Teile mit fast 200 Seiten hätte es für dieses Elseworlds-Abenteuer auch nicht gebraucht. Schnell wirkt diese Fülle von Dämonen, Geistern und Monstern ermüdend.

9 Kommentare

  1. Grrr. Noch eine Batman Variation. Was mich bei Comics von zbsp DC stört sind die vielen verschiedenen Variationen einer Geschichte – da weiß man nie woran man iss. Einmal hat Green Lantern seine Kräfte von einer magischen und dann wieder von einer außerirdischen Laterne. Nur als Beispiel
    Aber es scheint nur irgendwie niemanden zu stören.

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    1. Danke für den Kommentar!
      Ich denke aber, dass es auf diese Variationen ankommt, auch wenn nicht alle gelungen sind. Aber prinzipiell sind solche Was-wäre-wenn-Geschichten die, in denen die Autoren ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Immer der gleiche Batman wäre doch auch öde, oder?

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      1. Durchaus wahr. Aber irgendwo braucht man doch einen Bezugspunkt. Wenn jetzt zum bsp ein Hollywood Film kommt und versucht (bzw behauptet) die wahre Geschichte von Batman zu zeigen, ist dass doch schon zum scheitern verurteilt.
        Gibt den Comics durchaus Vielfalt, dafür aber auf Kosten von Überschaubarkeit und wie du es bereits angesprochen hast, auch auf Kosten der Qualität.

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      2. Eine schwierige Überschaubarkeit ist wirklich ein Problem. Es gibt einfach zu viele Veröffentlichungen. Vor allem in den „kanonischen“ Serien fällt es Quereinsteigern schwer, die Handlung nachzuvollziehen, wenn sie nicht die Chronologie von Jahrzehnten kennen. Es ist ein Chaos aus Plots, Subplots und unzähligen Charakteren – und durch den DC-Reboot „The New 52“ ist es leider nicht besser geworden. Hollywood-Filme sind dann noch mal eine Sache für sich. Aber auch jetzt wird wieder von vorn angefangen statt die Story der Dark Knight-Trilogie fortzusetzen …

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  2. Green Lantern ist nicht gleich Green Lantern,da gibt es den ersten,Alan Scott,dessen Kraftring auf Magie basiert,und dann gibt es das Green Lantern Corp,zu denen auch Hal Jordan gehört,er war der erste Mensch der auserwählt wurde,ein Mitglied des Corp zu werden,diese Kraftringe kommen von Außerirdischen, denn Wächtern des Universums,die haben mit Alan Scott,und dessen Kraftring nichts zu tun.

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